Dienstag, 4. Juli 2017

nicht T*ubba, aber ähnlich

Am ersten Tag ging es mit diesem Essen zur Arbeit. 


Heute gab es eine Banane, ein paar z*uckerfreie Kinderkekse und zwei Scheiben Pumpernikel mit dick Ziegenkäse druff. Am Abend habe ich gekocht, wenn auch etwas spät. Hühnchen mit Paprika und Hirse. Für morgen Abend habe ich eine zweite Portion im Kühlschrank. Die ist auch nicht in Tubba verpackt, weil ich nur noch ein paar Erbstücke meiner Mutter habe. 

In der Minipause das mit Überlegung und Liebe "eingepackte" Essen zu verspeisen, das ist schon irgendwie cool. Vor allem ist es praktisch, schnell und kostengünstig!
Wie ich allerdings an einen guten Cappuccino komme... Diese To go-Becher sind um*weltschädlicher Müll. Seit ich weiß, wie mies diese Becher sind, habe ich keine Lust mehr auf den Kaffee für unterwegs. Selbst wenn ich einen "kleinen" wieder-verwendbaren Kaffeebecker kaufe, um ihn in einem Laden befüllen zu lassen, so gibt es a) nicht wirklich guten Kaffee für unterwegs und b) ist das einfach unfassbar teuer. 
Morgen versuche ich mir meinen Cappuccino von zu Hause in den oben zu sehenden Thermobecher mitzunehmen. Denn Tee hält der sehr lange sehr heiß. Habe mir am Montag erneut ordentlich den Mund verbrannt. 

Ich habe meine Schwester angefunkt und sie hat mir geantwortet, wie unsere Mutter ihre leckeren F*rikadellen gemacht hat. Sie meint sich noch an die Zutaten für Mutti´s weltbesten K*artoffelsalat zu erinnern. Den könnte ich auch gut mit zur Arbeit nehmen, wenn es draußen nicht zu warm ist. 
Im Internet suche ich auf einer Seite mit gesammelten deutschen F*oodblogs nach Inspirationen. Ich komme wirklich schleppend aus dem Quark, aber ich bleibe dran. 

**
Die Arbeit, die neuen Kolleginnen, das Büro und die Firma. Dazu könnte ich viel schreiben/erzählen. Doch wenn ich es kr*yptsich schreiben muss, damit ich nicht zu viel bzw. nur "un*gefährliche" Dinge formuliere, ist es unverständlich und sinnlos.

Ich kann die für mich seltsamen "Schwingungen" in dem G*roßraumbüro nicht gut erfassen. In mir arbeitet es stark und ich versuche meine innere Balance zu halten. Da ich seit Wochen nur selten mit jemanden außerhalb der Arbeit spreche, bin ich mit meinen Gedanken und Gefühlen allein. Auf jeden Fall habe ich seit heute auf meinen alten Modus "Hab acht" geschalten. 

Und ganz wichtig! Mir selbst treu bleiben und - auch wenn das unfassbar anstrengend ist - stets die Haltung bewahren.
Wie sagte einer in einer Doku: "Freundlichkeit wird von vielen Menschen oft als Schwäche missverstanden."

Meine Erfahrung nach 32 Jahren in Arbeit: 
Zeige keine Schwäche, sei nur bedingt freundlich und zeige nicht dein wahres Selbst. Andere Mitmenschen.... viele KollegInnen ... nutzen das aus. Es fällt leicht Menschen schlecht zu behandeln, die man als schwächer und unsicherer einschätzt als man es selbst ist.

Sei freundlich und interessiert und es gibt Menschen, die Dich ohne für dich erkennbaren Grunde, ignorieren oder dich ungut behandeln. Und diese Menschen gibt es erstaunlich oft.

Irgendwann - bisher dauerte es zu lange bis ich an diesen Punkt kam - und ich habe die Nase voll. Nett zu sein und unfreundlich und abweisend behandelt zu werden. Ich harke diesen Menschen ab. (Sehr befreiendes Gefühl.) Ich schaue die dann auch mit dem Mors nicht mehr an und bin in meinen Augen total unfreundlich. Genau dann - und das werde ich nie begreifen - wenden sich die Leute dir zu. Versteh einer die Welt...

Was ich aber - warum auch immer - erst heute voll erkenne: 
in diesem Büro und dem angrenzenden Büro sind mehr versteckte "F*ettnäpfchen" verteilt als es gesund ist.  
Bauchgefühl und Wissen. 

Ahoi !

Kommentare:

  1. Liebe Oona,

    "menschliche Tretminen" gibt es überall. Solche Leute mit dem Mors nicht mehr anzusehen, finde ich eine gute Entscheidung. Und ich kenne das, wenn man unfreundlich wird, kommen die angerannt - für mich ein klarer Fall von "Nähe-Distanz-Thematik". Andere Leute haben ja genauso ihre Muster wie unsereins auch.

    Hilft es Dir vielleicht, Dich mit dem Raku-Symbol (Reiki) von den Kollegen "abtrennen" zu lassen? Mir hilft das oft erstaunlich gut und ich kann besser bei mir bleiben.

    Großraumbüro finde ich persönlich furchtbar. Da kriegen mich keine 10 Pferde mehr hin. Irgendwer hat doch immer "einen Furz quer" sitzen und wenn man so hochsensibel ist, kriegt man das alles auch noch mit.

    Dir viel Erfolg beim Nachkochen der Rezepte Deiner Mutter und beim finden neuer kreativer Rezepte.

    Lieben Gruss
    Clara

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    1. Liebe Clara,
      ich weiß natürlich, dass ein Großraumbüro nicht gerade günstig ist. In dem Vorstellungsgespräch klang es so, als ob ich mit der Chefin in einem Büro sitze. Nun sind es dann doch noch 8 Menschen sehr eng und sehr dicht zusammen in einem lauten Raum.
      Nun ist es wie es ist und ich schaue, wie ich für mich sorgen kann. Der Erfinder von Großraumbüros gehört eins hinter die Ohren... zum Glück ist der "TRend" eher auf dem Rückzug.

      Ja. An Reiki-Symbole habe ich auch schon gedacht. Wenn ich weiß, wie ich genau sitze und für 10 Monate einen "eigenen" Platz habe, dann kann ich entsprechendes vornehmen. Danke für die Idee!!!

      Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben.
      Grüße
      Oona

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  2. Ich hasse Großraumbüro - wenn wir im Oktober umziehen, habe ich wieder ein Einzelbüro. Da freue ich mich schon drauf, weil bei meiner Kollegin morgens der halbe Flur zum schnacken am Schreibtisch steht, obwohl ich schon mehrfach gebeten habe, sie möchten das in einem der anderen Büros machen. Ich hab nichts gegen 1-2 Leute aber 6-8 zusätzlich im 2-Frau-Büro morgens um 6:30 mag ich nicht...
    Und Tipp am Rande: nimm lieber getrennte Becher für Kaffee und Tee. Es schmeckt einfach besser!

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    1. Wenn der Kaffee tatsächlich heiß bleibt bis zur Pause, dann kaufe ich nach dem Test einen kleineren Becher. Danke für den Tipp!

      In den letzten vier Wochen in der anderen Firma saß ich in einem Zwei-Personen-Büro und das fand ich sehr angenehm. Zumal mein Gegenüber sehr angenehm war.

      Tatsächlich hat sich eine Kollegin ihre Haut mit einerm stark riechenden Öl eingecremt. Mitten am Tag. Der ganze Raum stank. Ich bekomme das nicht in meinen Kopf, wie man das machen kann. Egal, ob da nun ein Duftstoffunverträgliche im Raum sitzt oder nicht.
      Oder stinkiges Essen. Hallo ????!!??!
      Nie würde ich auf die Idee kommen Pommes oder ekeligstinkenden Käse in einem Großraumbüro oder überhaupt im Büro zu essen.
      Nun ja!
      Danke auch Dir, dass Du mir deine Gedanken zugeschickt hast.
      Lieben Gruß
      Oona

      und möge das neue Büro ab Oktober ganz wunderbar werden/sein :-)

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    2. Also einen kleinen Thermobecher nur für Kaffee. Wollte ich schreiben. *lach*

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  3. oh, und total vergessen - ich benutze für mich alleine eine Senseo mit Dauerpad. Die wird einfach mit gemahlenem Kaffee gefüllt und verursacht keinen extra Müll.
    http://www.ebay.de/itm/2-x-Quick-Cup-Eco-Pads-Dauerfilter-Kaffeepad-Kaffee-Pad-Nachfullbar-Senseo-/391821650506?hash=item5b3a63ea4a:g:KU0AAOSwRXRZPm90

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    1. Danke für den Tipp!
      Ich koche zu Hause den Espresso mit einer Edelstahl-Maschine, die eine auf den Herd stellen kann. Kaffee schreibe ich zwar, aber ich meine Espresso mit (Ziegenmilch) = Cappuccino.
      Eine Kollegin gab mir schon vor ein paar Tagen einen Tipp, wo sich viele Kolleginnen aus der Firma ihren Kaffee/Espresso togo kaufen. Heute habe ich einen Test gemacht und tatsächlich war das ein guter Cappuccino mit mega guter Demeter-Milch.
      Leider habe ich vergessen, wo ich die "kleinen" Mehrfach-Togo-Becher gesehen habe... obwohl... gerade dämmert es mir.
      Wäre eine Frage, ob der Cafébesitzer mir seinen Cappuccino in den Becher füllt. Ab und an wäre das mal drin an meinem "langen" Tag in der Woche.
      Beste Grüße
      Oona

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