Montag, 31. Juli 2017

Weisheiten .. und so



Nicht weil die Dinge schwierig sind, 
wagen wir sie nicht, 
sondern weil wir sie nicht wagen, 
sind sie schwierig. 

S*eneca 

Sonntag, 23. Juli 2017

für den August ein neues Blog-Desgin

Also das sind die Zitronen im Hintergrund. Das Sommerliche.  :-) 
Ich liebe so ziemlich alles rund um die Zitrone. Die Form, den Geruch, den Geschmack, die Farbe und das Leuchten ansich. Die Erinnerung an Sommer, Helligkeit und gute Laune. Z.B. komme ich an keinem Geschirrhandtuch mit Zitronenmotiven drauf vorbei. Auch nicht an einer Zitronen-Tarte. 
Seit ich neuerdings - nach über 10 Jahren ohne Eis - ab und an ein frisches Eis in verschiedenen Eisdielen in der Stadt kaufe, weiß ich wieder um meine Liebe zu gutgemachtem Zitroneneis. Dazu ist es eine meiner kost-baren  :-D  Kindheitserinnerung. Eis essen!

Ich sah eine Doku über die Zitronen an der A*malfi-Küste. Was sie dort alles aus dieser schönen Frucht machen, die dort ganz besonders schmecken sein soll, ist schon ein Grund nach Italien zu reisen. Die Landschaft so wunderschön. Träumen kann ich ja.

Gestern sprachen mein Vater und ich über einen unserer die Familien-Urlaube in den 1970 ´iger Jahren an der Mosel. Als das Leben - zumindest für uns Kinder - leicht war und der Sommer eine der schönsten Zeit des Jahres.

Dabei fielen mir gestern die hellen, warmen Sommer meiner  Kindheit ein. Die Tagesfahrten mit der Familie an den Strand von Cuxhaven und Dunen. Die Watt-Wanderungen. 
Vorallem erinnere ich mich an die Wochenenden im Sch*rebergarten meiner Großeltern hier in Bremen. Der Bruder meines Vaters und seine Frau haben vier Kinder, welche allerdings damals schon :-) älter waren als meine Schwester und ich. Aber Eis geht bekanntlich in jedem Alter.

In den Sommern kam am Nachmittag - mit einer tönenden Glocke - ein kleiner Eis-Wagen zu den Schrebergärten. Wir Kinder liefen auf den Hauptweg und hatten die kleine Auswahl von Eis-Glück. 

Das war noch ein großer Schrebergarten - ich schrieb schon darüber - mit hohen Bäumen. Ob der Garten letztlich wirklich so groß war, dass will ich heute nicht mehr durchdenken. Für mich war er groß und ein schöner Ort. An den Bäumen hingen Äpfel, Birnen und Pflaumen. Dazu gab es alle möglichen Sorten von Beeren-Sträuchern und natürlich Kartoffeln, Erdbeeren, Möhren usw. Rosensträucher und viele Blumen. So ist es auf meinen inneren Bildern zu sehen. 
Zwei Häuschen standen zudem in dem Garten. Ein Haus für die Gartendinge und eines zum drin sitzen. In denen roch es eben nach Garten-Häuschen. Sie waren eher funktional als schön eingerichtet. Dort konnten wir bei Regen zusammen gequetscht auf einer großen Eckbank sitzen und Kaffee trinken. Drinnen stand auch ein gußeisener Ofen. Da kamen manchmal die Bratäpfel raus. 
Mit am Schönsten war im August das Lampion-Fest in dem Schrebergarten-Viertel. 
Auf dem folgenden Foto sieht man nicht meine Cousine D. , meine Schwester und mich. Vermutlich ist meine Schwester das Licht in der Mitte...


Die angenehme Wärme flirrte über den Gärten und auf den angrenzende brachliegende Felder auf der anderen Seite des Hauptwegses. Da wurde kaum etwas gemacht, weil diese Felder zu nah an den Gleisen der Züge lagen. Die fuhren auf einer Art Erdwall an den Schrebergärten vorbei.

Wenn es am späten Abend nach Hause zurück ging, mussten wir einen (gefühlt) längeren Weg zu den Parkplätzen laufen. Der Boden des Wegses war festgefahrende Erde. Rechts und linke davon kamen ab einem bestimmten Bereich erneut "nur" Felder mit wilden Pflanzen darauf. Beim Nachlassen der Sonnenbestrahlung fingen die Blüten der wilden Kamille an zu duften. In der Luft hing ein verzückender Duft von Blüten, Licht, Sommer und Glück.

Montag, 17. Juli 2017

Leben ist Veränderung


Dinge kommen 

das Leben ist 

Dinge gehen 


Prioritäten werden neu oder anders gesetzt 

Bedürftigkeiten verlagern sich

Menschen ändern sich

manche gehen voran oder verloren


für das eine oder andere 

im Lebensfluss

ist früher oder später 

die Zeit abgelaufen


was vergeht oder verschwindet

das macht Platz 

für Neues


*


AHOI 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 


Mittwoch, 5. Juli 2017

hin und wieder

überrollt mich die pure Verzweiflung. 
Das dauert nicht lang, denn ich versuche mich umgehend auf den Augenblick zu konzentrieren. Ich habe niemals mehr als das Jetzt.  



Die Trauer ist hauchdünn unter der Oberfläche. 

Mein Gefühl mit nur einem Viertel meiner Kraft zu leben, ist im Untergrund deutlich zu spüren.