Donnerstag, 29. Juni 2017

* * *






Achtsamkeit strebt nichts an. 

Sie sieht einfach, 
was bereits da ist. 




Mahathera Gunarantana 

Montag, 26. Juni 2017

M*osaik-Teilchen 2

* Für mein 50. Lebensjahr habe ich mir überlegt, dass ich eine schöne Reise unternehmen möchte. Südengland. Mir fiel nicht die passende Reisepartnerin ein, denn auf alleine reisen habe ich grad gar keine Lust mehr. Sie sollte sich an Pflanzen erfreuen und natürlich im Juni/Juli 2019 Urlaub bekommen können. Ganz unverhofft haben meine Lieblingscousine K. und ich eine lockere Verabredung für die Gärten in Südengland zur Rosenzeit. Ist das fein! 

* In der neuen fl*ow habe ich von einer Frau gelesen, die Sätze, welche sie im Alltag aufschnappt hat, aufschreibt und mit selbst gemalten Bildern auf I*nstagram veröffentlicht. Wunderbare Idee.


* Demnächst habe ich Arbeitszeiten, mit denen ich mich erst einmal vertraut machen möchte. Täglich sechs Stunden am Stück.
Mittwoch ist der lange Tag. Ich habe mir überlegt, dass ich vor der Arbeit in Ruhe einkaufe. Ich kann sogar am Freitag auf einen Wochenmarkt gehen. Morgens einkaufen, abends direkt nach der Arbeit mein Essen kochen und in Ruhe esse. Außer am Mittwoch habe ich keine Pause. An den anderen Tagen kann ich zwischendrin mein Brot essen. Welches ich selbstverständlich morgens liebevoll zubereitet habe …  *LOL*  Zumindest bin ich motiviert.  :- D

*Außerdem freue ich mich schon jetzt darauf mir neue Kleidung für den Herbst zu kaufen. Denn dieses Gefühl, welches ich morgens habe, bevor ich aus dem Haus gehe, ist ziemlich klasse. Ich freu mich total, dass ich mittlerweile Kleidung habe, um mit Freude verschiedenen Versionen durchzuprobieren. Es ist toll mich endlich in meiner (neuen) Kleidung wohlzufühlen und mir einfach den Rest des Tages keinen Gedanken mehr darüber zu machen.

Sonntag, 25. Juni 2017

M*osaik-Teilchen 1


In den letzten drei Wochen habe ich vormittags in der einen Firma als Vertretung (Aushilfe) gearbeitet. Eine Woche liegt noch vor mir.

Seit dem letzten Montag bin ich bei einer anderen (T*ochter)- Firma für zehn Monate angestellt. Diese Firma sitzt zwei Häuser weiter. Dort habe ich am Mo., Mi. und Fr. in der letzten Woche am Nachmittag mit der Einarbeitung angefangen. 

Montag also nach der Arbeit am Vormittag und einer winzigen Pause dann hin in Büro zu meiner neuen Arbeit. Die Frau, die ich wegen ihrer kommenden E*lternzeit vertreten werde – nennen wir sie hier Susi – ging mit mir gleich raus in den Hof des Hauses. Dort war es ruhiger. Im Schatten unter dem großen Sonnenschirm konnte ich die 30 Grad geradeso aushalten. In dieser ersten Stunde bekam ich eine sehr grobe Beschreibung meiner zukünftigen Tätigkeiten. Dazu den Plan, wie die nächsten zwei Monate die Ein*arbeitung für mich angedacht ist. Im Anschluss wurde mir von Susi ein großer Teil des Hauses gezeigt – weil ich für den Job wissen muss, wo welche R*äumlichkeiten sind - und ich habe „unterwegs“ auf den Fluren und in den Büros viele KollegInnen „kennengelernt“. Dutzende von Namen und Berufsbezeichnungen.

An dem Tag war es sehr heiß, dass ich ohnehin schon etwas „angeschlagen“ war. Davor bereits vier Stunden im ersten Job gearbeitet. Als ich um 18 Uhr zu Hause war… Menschenskind, war ich fertig mit der Welt.
Zuhause auf dem Sofa sitzend fragte ich mich: „Was brauchst Du jetzt?“ Ich hatte viel zu wenig gegessen und getrunken. Erst einmal habe ich ordentlich Flüssigkeit nachgefüllt. In Ruhe ausreichend gegessen. Danach ab auf die Matte! Während der 25 Minuten auf dem Boden, wo ich meiner AT-Lehrerin von einer CD lauschte, konnte ich entspannen und loslassen. Einen kleinen Moment schlafen. Der dringend benötigte Cappuccino danach war pures Glück. Im Anschluss fühlte ich mich gegen 20.30 Uhr etwas erholt.

Am Freitag vor dem Montag, wo mein erster Tag in der neuen Firma war, wurde ich ja ganz kurz nur und so zwischen Tür und Angel den neuen direkten KollegInnen in meinem nächsten Büro vorgestellt. In dem Raum standen zwei große Vasen mit H*yazinthen. Der Duft ist unschön und ich bekomme von diesen schönen Blumen u. a. starkes Kopfweh. Am Wochenende sprach ich mir Mut zu. Ich habe immer eine Lösung gefunden. Und das werde ich auch jetzt. Immer einen Schritt nach dem anderen Schritt.
Nun waren an dem Freitag auch wie an meinem ersten Nachmittag dort in dem Raum alle Türen in jegliche Richtungen auf wegen der Wärme bzw. Hitze und auch die große Fensterfronten (im Schatten) standen weit offen. Die Ventilatoren waren zudem an. Also habe ich die Blumen zum Glück nicht gerochen. Vermutlich waren die langsam aufkommenden Kopfweh eher den vielen Eindrücken, der Überlastung und der Hitze geschuldet.

Als Susi und ich am Montagnachmittag erneut im Haus unterwegs waren – eine Viertelstunde vor dem Feierabend - nahm ich meinen ganzen Mut zusammen. Ich fragte sie so entspannt wie möglich, wie ich wohl am klügsten bei den KollegInnen die duftenden Hyazinthen im Raum anspreche. Oder überhaupt meine D*uftstoff-Ü*berempfindlichkeit. Susi blieb stehen und schaute mich an. Sie sagte dann etwas erstaunt und freundlich: „Aber die sind doch aus Plastik.“

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Mittwoch, 21. Juni 2017

der längste Tag

Wenn ich morgens um 5.30 Uhr aufstehe, dann ist es bereits hell. Am Abend... fast schon in der Nacht ... sind die letzten Wölkchen am blassblauen Himmel gegen 22:20 Uhr zart rosa eingefärbt. Wunderschön. Die blaue Stunde? Das sind die Zeiten im Sommer, die ich so mag. Der frühe Morgen und der Abend, wenn die Sonne fast schon vom meinem sichtbaren Himmel verschwunden ist. 

Ich mag die Stimmung, das Licht und den Duft der Natur. Als würde sie atmen. 

In diesem Moment ist Sommersonnenwende.
Alles ist Veränderung.
Dem Fluß des Lebens vertrauen zu können... ...zu wollen... das ist etwas, dass ich seit Monaten erlebe und spüre.

Annahme und loslassen.  

Mehr gibt es nicht zu schreiben. 



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Dienstag, 20. Juni 2017

Rose - von der Sonne berührt




Der Nachmittag war heute frei. Ich besuchte meine Cousine und ihren Mann. Im Garten unter dem Sonnenschirm sitzen und den angenehmen, frischen Wind genießen. 

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Freitag, 16. Juni 2017

Mitgefühl für mich selbst

Gestern fuhr ich am späten Nachmittag mit dem Rad zu einer Stunde A*lexander-Technik ins "Viertel". Auf den letzten Metern fing es an zu tröppeln. Während der Stunde ging ein Gewitter über der Stadt nieder. Sehr helle Blitze und das hat "gerumst"! 
In sicheren Räumen mag ich das ganz gern hören und ich liebe die Luft danach. 
Draußen goß es aus Kübeln und ich hatte derweil eine weitere ganz besonders schöne Stunde zusammen mit M. und ich fühlte mich danach sehr gut in meinem Körper. 
Als ich zur Tür rausgegangen bin, war es frischer und es regnete nicht mehr. Glück! Der Himmel war weiterhin düster. Trocken kam ich zu Hause an und konnte späteren Gewittern vom Sofa aus zuschauen. 

Ich bin begeistert und beglückt von dem Zusammensein mit Menschen, die achtsam und wohlwollend miteinander umgehen. Das berührt gerade so sehr mein Herz. Es ist schön zumindest eine Stunde in einem "sicheren" Raum zu sein. Sein zu dürfen wie ich bin. Außerdem ist dann das Mitgefühl für sich selbst auch viel leichter zu finden.

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Dienstag, 13. Juni 2017

Blumenwissen

Kann mir jemand schreiben, wie diese Pflanze / Blume heißt? Diese Blüten-Ansammlung steht hoch über der Pflanze. 

Nachtrag: 
Die "Sofaheldin" hat mir geschrieben: Dies ist der sizilianische Honiglauch, Allium siculum (Nectaroscordum siculum)




Ansonsten ist mein A*rbeitsvertrag fast fertig und ich hoffe sehr, dass ich ihn morgen unterschreiben kann.




Montag, 12. Juni 2017

ein-armig

Nein. Nicht der einarmige Bandit. Die vorübergehend ein-armige Frau Oona. Irgendwann gestern Abend habe ich mir was gezerrt.... geklemmt? Eine weiß es nicht. Jedenfalls will der rechte Arm zurzeit nicht so wie ich. Meine Haare konnte ich heute Morgen nur mit einem Arm waschen. Eine recht lustige Sache. Es schäumte und platschte irgendwie anders. Das Gehirn ist von solchen "neuen" Bewegungsabläufe ja quasi immer begeistert.

Tatsächlich lag ich dennoch 1a in der Zeit und konnte einer meiner neuen Lieblingsaktivitäten nachgehen: Klamotten anprobieren in verschiedenen Kombinationen. Bevor ich zur Arbeit losgehe ein kurzer Blick in den bodenlangen Spiegel (relativ neu) und das Gefühl "zufrieden" abspeichern. 
Endlich kommen auch meine Schmuckstücke wieder aus der Dunkelheit ans Tageslicht. Hatte ich in den letzten acht Jahren erwähnt, dass ich mich für Schmuck begeistern kann??

Meinem Arm geht es jetzt besser und ich denke, dass sich das bis zur Alexander-Technik-Stunde am Donnerstagabend komplett verflüchtigt hat. 


Ansonsten habe ich heute Nachmittag ein wenig an neuen Briefumschlägen gebastelt. Am Samstag habe ich mir für die Rückfahrt mit dem Zug die Zeitschrift "fl*ow" gekauft. In die habe ich schon länger nicht mehr geschaut, weil der Verlag relativ schnell nach den ersten Ausgaben das Heft mit W*erbung zugemüllt hatte. Aus den Zeitungsseiten lassen sich prima Umschläge oder Briefpapier basteln. Nachdem ich sie gelesen habe. 
Ich sitze am großen Holztisch in meiner Küche und ich habe meine anwachsende Material-Sammlung auf dem Tisch verteilt. Höre dabei Radio oder eine CD und entspanne mich.

Am Sonntag war ich vor der Hitze mit der Kamera in der Natur unterwegs. Es ist Rosenzeit und ich liebe es. Falls ich noch einmal nach Südengland komme, dann definitiv im Juni und Juli. Ein Rosenstrauch leuchtete besonders schön in der Sonne. Als ich mich ihm näherte, wurde ich magisch von einem wunderbaren und zarten Duft angezogen. Konnte mich von den Blüten kaum trennen. Glücksgefühle durchströmten mich und in meinem Kopf tauchten malerische Bilder auf von Gärten, Wiesen und frisch gebackenen Scones...  





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Freitag, 9. Juni 2017

Ich hab ihn !!

... einen Tusch bitte & ´ne LaOla-Welle & jede Menge Konfetti... 

Ich hatte am vorletzten Mittwoch ja das VG bei einer weiteren T*ochterfirma von da, wo ich gerade für vier Wochen als "Ver*tretung" arbeite. 
Vorgestern - an meinem zweiten Tag im Büro - hatte ich ein spontanes und kurzes Gespräch mit zwei "Per*sonalerinnen". Sie teilten mir freudestrahlend mit, dass ich ab Mitte Juni den Job habe. Nur durfte ich darüber noch nicht sprechen. Da bekomme ich eine Anstellung, wo ich für zehn Monate arbeiten kann, und muss sofort nach dem Gespräch zurück an den Arbeitsplatz. Ohne mich freuen zu können oder etwas sagen zu dürfen. 

Heute Vormittag erhielt ich einen Anruf im Büro, dass der B*R zugestimmt hat ... und jetzt ist es offiziell. Die beiden Frauen in "meinem" Raum haben sich mächtig für mich gefreut. Und ich habe einen kleinen Hopser auf dem Stuhl machen können und die Freude nimmt sich - endlich - ihren Raum. 

Die Tage der Ein*arbeitung sind bereits vorbei - ist das zu fassen !! - und ab nächsten Montag muss ich die Arbeit mehr oder weniger allein wuppen. Zumindest ist die Frau, für die ich die Ver*tretung mache, mit gutem Gefühl heute aus der Firma gegangen. Möge sie ihren wohlverdienten Urlaub in vollen Zügen genießen und bei ihrer Rückkehr alles "gut" vorfinden.  

Ab Mitte Juni arbeite ich für zwei Wochen also für zwei Firmen. Morgens Ver*tretung. Pause. Nachmittags in einem anderem Gebäude "der F*irma" die erste Vorab- Ein*arbeitung für den nächsten Job. 
Ab Juli darf ich an einem spannenden A*rbeitsplatz richtig coole Dinge dazu erlernen. Natürlich kann ich hier darüber nichts schreiben. Ist halt speziell, was ich da dann mache und das gibt es in meiner Stadt sonst nicht mehr.
Andererseits ist das kein leichter Aufgabenbereich und es wird eine Herausforderung. Um es anderes zu schreiben: Wenn eine da was versemmelt, dann versemmelt sie es richtig.

 Ahoi 

und immer einen Handbreit Wasser unter dem Kiel 


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Donnerstag, 8. Juni 2017

die einfache Lösung

Wenn Du im Büro schlecht gucken kannst, dann verstelle den großen Bildschirm vor Dir auf die passenden Höhe. Zudem ist es ganz pfiffig sich die bestmögliche Sitzhöhe auf dem Stuhl zu überlegen. 
Besonders dann, wenn du eine Gleitsichtbrille mit Prisma trägt... moooaah .... :- D 

P.S.: Zum Glück ist mir das ganz von allein aufgefallen. 





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Dienstag, 6. Juni 2017

die Stunden flogen dahin

Weil es heute regnen sollte - mit Gewittern und so - bin ich mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren. An der Haltestelle hatte ich auf einmal "Puls". Kenn ich. Geht vorbei. 

Tja... und gefühlt war ich kaum da, konnte ich wieder meine Tasche nehmen und gehen. Die ersten vier Stunden waren vorbei. Das ging bannig was fix. Kaum war ich zu Hause, da fing es an wie aus Eimern zu schütten. 

Später habe ich mich für ein paar Stunden an mein Laptop gesetzt und das eine oder andere zusammengetragen. Einiges handschriftlich notiert. Es geht darum schnell und weiträumig die Zusammenhänge auf diesem Ar*beitsplatz zu erfassen. In der Zeit im Büro geht alles schnell und es ist sehr viel an Informationen zu verarbeiten. Um es abzuspeichern brauche ich eine Art "nacharbeiten". Was mir Freude macht und sicherlich hilfreich ist.

Anderes mache ich mir bildlich "klar", wenn ich es aufzeichne oder mir Erinnerungshilfen bastle. Gern spreche ich diese zu Hause laut aus und mache dazu passende Handbewegungen. 
Mit den Jahren weiß eine mehr und besser, wie sie am klügsten lernen kann und sich Dinge einprägen. Das fängt allein damit an, dass ich mir merke, wie eine die Kaffee-Pads einlegt oder das bei diesem Kopierer die Schrift beim "einscannen" nach oben zeigt. Ganz zu schweigen von diesen großen Gebäuden, die miteinander verwoben sind. Wichtig erscheint es mir von dem Ort, wo die Post einsortiert wird, zurück ins "eigene" Büro zu finden ...

Schlaf ist wichtig. Deswegen... 
Ahoi!

Montag, 5. Juni 2017

etwas Neues kann alles beinhalten

Heute morgen überlegte ich mir, wie oft ich in meinem Leben bereits "Neuanfänge" oder einen "ersten Tag" hatte. Da kommt einiges zusammen und dennoch bleibt es aufregend. Gleichzeitig tragen mich diese Erfahrungen.
Sicherheitshalber habe ich mir für morgenfrüh mehrere Wecker gestellt... :- D