Montag, 27. März 2017

Licht am Ende des Tunnels?



Um zwei Uhr wachte ich auf und war hellwach. Na Bravo : -) Gegen vier Uhr schlief ich wieder ein bis mich meine Wecker um 05:15 Uhr aus dem Schlaf holten.  Ich bin eher eine „Lerche“ statt einer „Eule“, wie ich von einem Sch*laf-Forscher beim „N*achtcafé“ auf swr am letzten Freitag feststellen konnte. Morgens gern und früh hoch und abends nicht lange rumtrödeln bevor ich ins Bett gehe. 22:22 Uhr ist die perfekte Zeit.

Es klappte alles ganz wunderbar bei meinem Vater und meiner Schwester.  Als ich auf dem Weg zum Sch*merz-Praxis war, kam eine Nachricht: „Wir sind da.“ Also mehr als pünktlich. Zwischen Bremen und Bremerhaven liegen immerhin über 60 Kilometer. Dazu gab es heute Morgen schon den herrlichsten Sonnenschein am strahlend blauen Himmel.

Es ist doch erfreulich, wenn ein Facharzt sehr gut erklärt, was eine G*ürtelrose im Grunde ist und was es für Möglichkeiten gibt. Für eine Behandlung heute gab es weder Zeit noch Räume und somit das gleiche Spiel morgen noch einmal. Meine Schwester nimmt sich einen weiteren Tag frei und wir werden wohl einige Zeit in der Praxis sein.
Wenn diese einmalige Behandlung wirkt, dann ist es wunderbar. Wenn nicht, dann gibt es eine andere Möglichkeit. Natürlich kann so ein Facharzt nicht zu dem massiven Gewichtsverlust meines Vaters sagen. Dazu ist mir noch nichts wirklich eingefallen. Zurzeit allerdings versuche ich eben nicht so viel dran und an anderes zu denken.
Spontan entschied ich mich nach dem Gespräch und einer Tasse Kaffee in einem nahen Café, dass ich heute doch wieder nach Hause gehe, weil ich morgen definitiv mit meiner Schwester und meinem Vater nach Bremerhaven zurück fahre. 

Der Schuss vor den Bug hat gewirkt. 

An der frischen Luft auf dem Weg nach Hause fiel mir ein, dass mir gestern B.K. bei unserem langen Spaziergang erzählt hat, dass es den Woll-Laden ein paar Straßen weiter von mir weiterhin gibt. Da ich mit einem kleinen Schlenker am Laden vorbei kam, habe ich mir dort weitere – dieses Mal feinere - Strumpfwolle gekauft. Nach einer Beratung entschied ich mich für ein dünneres Nadelspiel aus „Holz“. Die Dame riet mir zu runden Nadeln, weil bei 2,5 cm die eckigen Nadeln einer auf die Fingerkuppen gehen.  Nach einem „Fühltest“ gab ich ihr Recht. 



Wo wir ins Plaudern kamen, erzählte sie mir, dass sich am Donnerstag- und Freitagnachmittag in dem Laden eine Kreativgruppe trifft. Sie erklärte mir, dass der Name „Strickgruppe“ sich so altbacken anhört. *lach* Ich könnte auch so vorbeikommen, wenn es mal wo harkt oder ich eine Frage habe. Super!
An einem Ständer hingen ganz entzückende Baby-Socken zum Verkauf. Die Dame, die diese Söckchen in Perfektion strickt, kommt auch des Öfteren in die Gruppen und hat schon einigen Frauen das Stricken dieser kleinen Wollschönheiten beigebracht. Da schlägt das Herz der Frau Oona ja gleich etwas schneller. Quiek.
Nach einem einstündigen Mittagsschläfchen bin ich eine Stunde in die Natur gegangen. Vitamin D tanken und die Sonne genießen. Wunderbar! Durchatmen. Die Kamera hatte ich mit, war aber nicht beweglich genug für die Blumenschönheiten am Boden. Nächstes Mal wieder. Die Konzentration auf das Gezwitscher der Vögel gerichtet, die Blumen und die frische Luft bewusst einatmen. Schwere Gedanken sanft aus dem Bewusstsein schieben.
Zuhause habe ich mich auf das Sofa gesetzt und am Strumpf weitergestrickt. Der sieht mittlerweile so aus 
 

Für die Strumpf-Spitze setze ich mich erneut vor das / den Laptop und schaue mir einen Strick-Film dazu an. Hat bei der Ferse super geklappt. Es gibt eine unglaubliche Auswahl an mehr oder weniger guten Filmen zum Thema "Strümpfe stricken". Nebenbei habe ich etwas von Roger W*illemsen auf Y*Tube gehört. Dann, wenn eine beim dem Strick-Film ein paar Reihen glatt wegstricken muss. In den Videos geht das in Zeitraffer. Sooo schnell bin ich dann doch nicht.  *lach*

Mir ist weiterhin etwas kodderich. Doch ich werde gleich gaaaannnnzz achtsam versuchen meine Körperübungen zu machen. Am nächsten Montag geht es mit der A*lexander-Technik endlich weiter. Die letzten beiden Termine musste ich absagen.
Manchmal läuft das Leben so ganz anders als gedacht oder geplant...


Zum Thema genußvollen, abwechslungsreichen und ausgewogen Essen kriege ich nicht die Kurve. Wäre schön, wenn ich dabei wenigstens abnehmen würde. Also bei dem gruselig schlechten essen. Der Sommer naht und Frau Oona hat wieder – nerv – gar nichts anzuziehen. Wie jedes Jahr. Aber das ist eine andere, schwer-langweilige Geschichte… 
 

 

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Kommentare:

  1. .. das sind meine Lieblingsnadeln.
    Die Socke sieht schon toll aus.
    Viel Freude beim Stricken, Slo

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  2. Klappt doch super mit stricken!!!!!!! Das freut mich sehr! Diese Nadeln sind auch meine Lieblinge ;-)
    Weiterhin viel Spass beim stricken und beim geniessen des Frühlings. Ich war gerade in der Bibliothek und setz mich jetzt mit einer Strickarbeit und einem Hörbuch auf den Balkon.
    Liebe Grüsse
    Bernadette

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    1. Ja. Es läuft :-) Habe auch schon eine Idee, was ich Häkeln möchte. Wird aber gleich ein größeres Projekt. Hahaha
      Die Nadeln stricken sich übrigens gut. Die nächste Socke habe ich schon begonnen.
      Herzlichst
      Oona

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