Donnerstag, 30. März 2017

überraschende Kellerfunde

Zum Glück habe ich gestern Abend ein wenig meine Butze aufgeräumt. Diese Klarheit um mich herum ist eine Wohltat für meinen Geist. Jedenfalls haben ich meinen Tischkalender auf dem Schreibtisch freigelegt und erstaunt festgestellt, dass ich heute Morgen um 9 Uhr zur nächsten Infusion + Spritze in die Praxis muss. Das hätte ich glatt vergessen. Sowas. Nach der Behandlung bin ich kurz auf mein Sofa und habe 20 Minuten gestrickt (2. Socke). Bis ich fit war und zum nächsten Ziel starten konnte.

In einem Buchladen, in dem in früher sehr viel Bücher gekauft habe, bin ich voller Vorfreude rein und suchte auch in diesem Laden das Regal mit den Hörbüchern ab. Endlich habe ich mich durchgerungen und mir ein Hörbuch gekauft. 


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Ich mag den Herrn M*ilberg gern sprechen hören und die Geschichte klingt sehr interessant. Die Buchhändlerin und ich kamen ins Plaudern, obwohl der Laden wie immer gut besucht war. Ganz klein, aber fein. Mir gefällt es in kleinen Buchläden zu stöbern. Und wieder einmal dachte ich, dass es so schade ist, dass ich heute kaum lese. Dabei habe ich Berge ungelesener Bücher zu Hause im Schrank stehen und dazu lesebegeisterte Freundinnen und die Schwester mit Regalen voll mit Büchern. 

Von einer Leserin meines Blogs ( Liebe Grüße an Dich Ursula. ) aus der Schweiz bekam ich per W*hatsapp die Cover von ein paar ihrer Lieblings-Hörbücher zugesendet. Auf einmal höre und lese ich von Menschen, die sich oft und viel Bücher anhören. Als ich gestern bei S*aturn auf die Idee kam, auch dort zu schauen… da tun sich ja Welten auf. Klasse! Allerdings müssen drei Komponenten stimmen. Der Inhalt, die Stimme der VorleserInnen und das P*reis-Leistungs-Verhältnis.

Zuhause bin ich gleich nach dem Einkaufen in die K*atakomben in meinem Haus gegangen. Auf der Suche nach den vor zwei oder drei Jahren gekauften Rundnadeln aus Holz. Dabei fand ich den größeren Metall-Kasten mit all meinen Negativen aus meiner Jugendzeit und von meinen früheren Reisen. Neben Bergen von ollen Klamotten … seuftz… bekam ich auch den Schuhkarton mit den Ostersachen zu fassen. Zwei Kühlkissen, welche ich nicht mehr in meinem Besitz vermutete. Das ist prima, denn meine Kühlkissen sind zurzeit bei meinem Vater im Kühlschrank. Und dann … endlich …. fand ich die „Stricksachen“. Und ! ein Buch, welches ich mir vor zwei Jahren gekauft habe. Guckst Du hier. 



Auch eine zweite Stopfnadel sagte „Hallo“. Die erste Stopfnadel fand ich heute Morgen in den Stickgarnen meiner Mutter. Gut, dass ich mir gestern keine neuen Stopfnadeln in der Handarbeits-Abteilung von K*arstadt gekauft habe. Auch keines der Hefte für das Stricken und Häkeln von B*abykleidung. Puh… Manchmal geht mir mein neuer „Geiz“ gehörig gegen den Strich. 
Was ich in der Abteilung bemerkenswert fand: sie hatten als Muster für die Wolle drei fertiggestrickte Socken auf so Kunststoff-Füße gezogen. Die wurden von mir natürlich genauer unter die Lupe genommen. Keine blöden Löcher und Gnubbel an der Ferse! Das muss die B*umerang-Ferse sein. Habe ich ein Video zu gefunden. "B*umerangferse ohne Loch". Oder ich frage morgen in der „Handarbeitsgruppe“ :- ) Deswegen muss ich noch ein paar Maschen stricken, damit ich morgen bei der Ferse beginnen kann. 


Die erste Socke passt übrigens - bis an der Ferse - wie angegossen. Leider habe ich gerade kein Bild von der fertigen Socke. 

Die wenigen – aber ausreichenden – Ostersachen wurde umgehend verteilt. Vielleicht finde ich morgen auf dem großen Wochenmarkt am Dom nicht nur „Cox Orange“-Äpfel für einen Kuchen, sondern auch einen kleinen Strauch Zweige für die paar Häschen und Küken, die sich zurzeit in einer Schale tummeln. 


*

Kommentare:

  1. Liebe Oona...
    Grins...da hast du heute sozusagen "aus dem Nähkästchen geplaudert".
    Ja, alte Schachteln sind schon oft interessant, bzw der Inhalt.
    Toll, dass du strickst! Ich mach das ja schon lange lange lange nicht mehr, wenn Handarbeit, dann filze ich Seifen ein...
    Gestricktes und Genähtes kaufe oder tausche ich.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir!

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    1. Liebe Gine,
      ich wünsche Dir auch ein schönes sonniges Wochenende!!
      Seifen herzustellen stelle ich mir sehr spannend und echt dufte :-) vor. Und ich habe jedes einzelen Stück Seife von Dir in meinem Bad genossen. Weil Deine Seife so wunderbar lange duftet und die Haut so geschmeidig-weich macht.
      Herzlichst
      Oona

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  2. Liebe Ooona,
    ich stricke auch sehr gerne Socken und bevorzuge die Bumerangferse, die schaut einfach am besten aus.

    Und ich liebe Hörbücher, sie sind eine super Alternative wenn ich nicht zum Lesen komme. Da ich aber Bücher nicht 2x lese oder höre bin ich begeisteter Nutzer der Bücherei und die Onleihe ist wirklich prall bestückt mit Hörbücheren, die man jetzt sogar auch Downloaden kann, kann ich sehr empfehlen.

    Und ich mag deinen Blog.
    Liebe Grüße aus Wien,
    Ulrike

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    1. Moin Ulrike,
      ich habe gerade auf der Seite der St*adtbibliothek geschaut. 25 Euro für ein ganzes Jahr. Ich werde mich die Tage auf den Weg machen und mich durchfragen, wie das mit der e-Audio-Geschichte so geht. :-) Zumal ich ja auch gern Filme schaue und mir Wohnbücher ansehe. Wie sie in so einer Bücherei aussehen, dass bleibt abzuwarten. Wäre aber eine Option. Oder Reisebücher...
      Lieben Gru0 nach Wien
      Oona

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  3. Hallo Oona,

    in meiner Fernbeziehung fallen zwangsläufig immer wieder lange Autofahrten an, ich lasse mir in der Zeit dann gerne vorlesen. Am meisten stört mich dabei, wenn jemand einfach nicht vorlesen kann, zu hastig liest, zu schleppend, zu wenig betont oder zu sehr. Ich kaufe seither keine Autorenlesungen mehr, die meisten können gut schreiben, aber nur furchtbar schlecht lesen. Gut bedient ist man meistens, wenn Schauspieler lesen, die haben ja eine Sprechausbildung. :)

    Meine Lieblingshörbücher:

    Die Bücherdiebin, gelesen von Boris Aljinovic (eine Stimme zum Niederknien und ausgezeichnete Modulierung des Textes)

    Lily unter den Linden, gelesen von Anne C. Voorhoefe

    Die Buddenbrooks, unbedingt gelesen von Gert Westphal, ich hab noch nie jemanden so grandios lesen gehört!

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    1. Moin "dunklegasse",
      Danke für die Erinnerung, dass Autoren nicht unbedingt ihren Text auch gut vorlesen können. Nichts ist schlimmer als eine "unpassende" Stimme und das Fehlen jeglicher Übung.
      Ich hatte einmal den Vergleich als ich eine Zeit einen anderen Radiosender hörte und dort - jeden Morgen??? - eine Stunde eine Hörbuch vorgelesen wurde.
      Hm... die Buddenbrooks. Oft von gehört, aber nie gelesen. "Asche auf mein Haupt" *lach* Da fällt mir ein, dass C. eine Freundin hat, die sehr viel beruflich mit dem Auto unterwegs ist und schon vor Jahren sich dabei die "Klassiker" des Literatur hat vorlesen lassen.
      Danke für die HB-Tipps. Das Buch der Bücherdiebin habe ich schon öfter in den Läden "liegen" sehen.
      Beste Grüße
      Oona

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  4. Moin Oona,
    lobe Dich selber mehr! Das ist ja jetzt nicht der schlimme Geiz, sondern wohlüberlegte Sparsamkeit ;-) Mich nervt das manchmal auch, wenn ich so total erwachsene Entscheidungen treffe. Da hilft nur Selbstlob: schau, schon wieder hast Du der Existenzangst das Wasser abgegraben. Manchmal verhandel ich auch mit meinem Spielkind, so nach dem Motto: wenn, dann gibt es ...
    Dem Bibliothekstipp schließe ich mich noch mal ausdrücklich an, selbst in der kleineren, die ich frequentiere, gibt es sehr viele Neuerscheinungen, tolle Einrichtungsbücher (Conran, themenbezogen, wie kleine Räume, Stile...), Kochbücher (Hayas Küche fand ich zuletzt am inspirierendsten) und mehr. Onleihe mit download ist extrem praktisch und gut: kein Zurückbringen, Auswahl am PC - besser gehts kaum.
    Natürlich finde ich es auch schön, Bücher zu kaufen; damit kann man den Autor unterstützen und sich auch mal Notizen im Buch machen. Aber angesichts der Renovierung unserer Wohndiele und dem Ausräumen des gigantischen Bücherregals plane ich für die Zukunft gezieltere Anschaffungen - manche Bücher sind Klassiker, die ich immer wieder in die Hand nehme, im Idealfall habe ich sie in der Bib gelesen und dann gekauft. Aber etwa die Hälfte aller Bücher würde ich heute nicht mehr kaufen, sie sind relativ wertlos und gar nicht mal so einfach unter die Leute zu bringen.
    Liebe Grüße, Katja

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    1. Moin Katja,
      stimmt. Manchmal vergesse ich, dass es ja für mich ist, dieses neue "ganz dolle" sparen. Und wenn ich es mit Abstand dann später betrachte, dann ist es ja nicht unklug gewesen, eben keine Stopfnadeln zu kaufen sondern erst einmal abzuwarten, ob ich in meinen Stricksachen im Keller nicht doch eine Nadel habe.
      Und keine muss sich auf einmal - weil es ihr in den Kopf kommt - 5 Hörbücher kaufen. Zumal es gute Alternativen gibt. Ich kann mir eine passende aussuchen.
      Danke für eine weitere Ermutigung hier mich mit der "Bücherei" anzufreunden :-) Viele kleine liebgemeinte Stupsies führen auch eine eigensinnige Frau Oona in die richtige Richtung *lach*
      Viele liebe Grüße an Dich
      Oona

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