Montag, 20. März 2017

Fr*ühlingsanfang

Den Fr*ühlingsanfang sehe ich als kleine Aufforderung loszulegen. Kaum habe ich zwei Punkte von meiner Liste gestrichen, hängen sich drei neue Punkte unten drunter. Was sagt eine dazu.  :-) 

Meine S*eelen-Begleiterin schrieb mir heute eine erfreuliche Nachricht und somit geht die Begleitung nach dem 15.05. ein wenig weiter. Wenn sie aus ihrem langen Urlaub zurück ist. Wenn ich ein Haus mit Garten in den norditalienischen Bergen hätte, dann würde ich im Frühjahr die Praxis auch für sechs Wochen dicht machen.

Gestern war ich bei ordentlich viel Wind und fiesem Dauerregen bei meinem Pa. Die von mir besorgten "Er*nährungsdrinks" scheinen ihm zu schmecken und zu bekommen. Der Zucker ist bei einer halben Flasche pro Tag unbewegt. Deswegen steigert er das jetzt auf eine Flasche (200 ml) pro Tag. An die Nüsse geht er nicht ran. Einen Versuch war es wert. 
Es gäbe zig Dinge zu organisieren. Aber ich warte auf den Termin in der Sch*merzambulanz Anfang nächster Woche. Die Hoffnung ist sehr groß, denn die Schmerzen bei meinem Vater werden schlimmer. Natürlich weiß ich, dass das u.a. auch durch das Alleinsein kommt, den Mangel an Muskelmasse, fehlende Bewegung und durch die Trauer / vielen Gefühle. 

Die junge A*rzthelferin prökelte heute Morgen ein wenig in meinen Blutbahnen rum, aber schließlich ist die Infusion in mich hineingetröpfelt. Ohne zu zögern hielt ich ihr danach meinen Mors hin. Spritze ahoi! *lach* Mögen sich die Speicher füllen!

Mit der Ä*rztin (genauso unmotiviert wie immer) habe ich vorhin abgesprochen, dass ich nach der Intensiv-Kur alle vier Wochen eine Vitamin B*12-Spitze bekomme und alle sechs Wochen die Eiseninfusion. Es hilft nichts. Der ch*ronisch entzündete Magen kann Eisen und B*12 nicht aufnehmen und ich will nicht immer wieder in so einen massiven Mangel kommen.Wozu gibt es Kalender? Jetzt ist das geplant und fertig.

Gleich fix zwei In*iativbewerbungen schreiben mangels vernünftiger St*ellenausschreibungen. Ist das jetzt schon wieder das "vor Osterferien-Tief" oder immer noch der Winterstillstand?? Naja. Ich vergesse oft, dass meine Stadt eine der höchsten A*rbeitslosenzahlen hat. Und wieder würde meine Freundin E. sagen: "Komm nach Bayern. Hier findest Du Arbeit." und nette, offene Menschen. Bayern... soweit weg vom Norden. 
Obwohl ich gestern einen schönen Bericht über S*üd-Tirol gesehen habe *schmunzel*. Überhaupt. Ich klebe weiterhin an einem scheinbar sicheren, aber in allen Bereichen etwas leblosem Ort fest. 
Die Krankheiten, das Sterben und der Tod meiner Mutter sind dabei mich stark zu verändern. 
Mir ist schon klar, dass ich mich "bewegen" muss. Das mir das soo schwer fällt....seuftz. 
Es ist ja nicht so, dass ich in einem gefühlten Zuhause lebe oder Ort. Die Wohnung ist austauschbar. Eine gute Nachbarschaft nicht vorhanden. Es ist auch nicht so, dass ich eingebunden wäre in einer angenehmen Gemeinschaft von Menschen. 

Kommentare:

  1. Du hast der Ärztin WAS hingehalten? Entschuldige, aber "Mors" hab ich noch nie gehört. ;)

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  2. Mors.
    Norddeutsch für Hintern.

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  3. Liebe Oona,

    Bayern ist weit weg vom Norden und von der See - das ist durchaus etwas, was mich hindern würde, dort hinzuziehen. Und den Bergen kann ich nur kurzfristig, staunend zwar und sich daran erbauend, etwas abgewinnen. Spätestens nach der ersten Steigung mag ich nicht mehr.
    Und, ja, die Menschen sind anders als hier im Norden - ich habe sie durchweg als freundlicher kennengelernt.
    Ich war übrigens sieben Jahre weg aus Bremen... Rheinhessen, Pfalz, liebliche Landschaft, gemäßigtes Klima, gute Weine und WEIT WEG VOM MEER.

    Aber wer nicht wagt, weiß nie, was er verpasst, nicht wahr? Und das zu Hause ist da, wo das Herz ist. Vielleicht ist deines ja im Umfeld deiner Freundin gut aufgehoben?

    Fazit? Wenn sich im Süden eine Chance mit vernünftig bezahlter Arbeit ergeben würde, dann würde ich sie nutzen wollen.

    Gedankenvolle Grüße,
    Marie
    die hier gerade ihre eigenen Empfindungen beschrieben hat - nicht das, was du denken sollst :)

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    1. Moin Marie,
      wenn eine es genau überlegt: Wie oft war ich in den letzten Jahren am Meer? Dabei habe ich danach so eine Sehnsucht.
      In Bayern gibt es viele Seen und nach Italien hin - dann nicht mehr so weit - die großen Seen.
      Tja... mit den Bergen. Im TV sehen die immer toll aus. Aber wenn ich den Horizont nicht weit sehen kann, dann werde ich unglücklich.

      Wie eine Freundin sagte: Aber es muss ja nicht für immer Bayern sein.
      Zumal meine Freundin E. auf jeden Fall mit ihrem Mann woanders hinziehen möchte, wenn die Lütte alt genug ist für das eigene Leben.

      Solange mein Vater noch da ist, meine ich nicht fort zu können. Ich kann ihn hier nicht allein lassen.

      Lieben Grüße
      Oona

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