Montag, 27. Februar 2017

ditt un datt

(dies und das) … und das fing um 07:00 Uhr an. Damit ich nicht so viel vom Tag verplemper, habe ich mir überlegt – strukturtechnisch – dass es sinnvoll wäre immer zur gleichen Zeit aufzustehen. Tja. Bedeutet dann aber auch, dass ich mind. 16 Stunden am Tag den Tag gestalten muss. Also habe ich die Uhrzeit auf 08:00 Uhr verändert. 
Zudem bin ich nach dem Tag heute erschöpft und müde. Wehn stört es, wenn ich neun Stunden am Tag schlafe? Niemanden! 
Morgens bin ich zum Bäcker, um eine andere, neue Brotsorte zu kaufen. Das ging fix schon schief, weil es a) blöd zu schneiden war - nicht nur weil zu frisch - und b) es nach nichts schmeckte. Prächtig. 


Zum Frühstück also ein langweiliges Dinkel-Roggen-Brot mit Rühreiern. Der H*öhepunkt des Tages kommt nach dem Frühstück: mein selbstgeklöppelter Cappuccino und dazu ein Kartenspiel in der muckeligen, warmen Küche.

Bei der Heilpraktikerin habe ich nächste Woche einen Termin. Die Liste der Gründe dort hinzufahren wird länger als gedacht. Einen Termin für eine neue Stunde mit der Alexander-Technik habe ich mit M. ausgemacht. In diesem Bereich habe ich bei all den Geschehnissen der letzten fünf Wochen zwei Schritte zurück gemacht. Wobei ich die fast täglichen Körperübungen erneut aufgenommen habe. 

Geplant war Szegediner Gulasch und das habe ich mittags auch zubereitet. Watt mutt, datt mutt. Aber gegessen wurde am Abend. 

 
 

Die zweite Portion habe ich eingefroren, weil ich mich bemühen musste überhaupt etwas zu essen. Für morgen habe ich eine Idee. Da ich früh Besuch bekomme, muss ich sehen wieviel Kraft noch da ist, um am Nachmittag einkaufen zu gehen.

Kommentare:

  1. Ich habe vor ein paar Jahren auch bei einem "Verleiher" angefangen und wurde dann übernommen. Meine Erfahrung war sehr gut damit.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das freut mich zu lesen.
      Vielen Dank für diese positive Rückmeldung!!
      Lieben Gruß
      Oona

      Löschen
  2. Moin Oona,
    ich verstehe nicht, warum Du auf die 8-Stunden-Schlaf Regel so sehr fixiert bist. Das ist wie alles andere auch eine Empfehlung, die den Durchschnitt der Bevölkerung meint. Ich mit weniger als 7 Stunden: komme extrem schlecht in den Tag, schlechter Kreislauf morgens, den ganzen Tag über mittel drauf. 9 Stunden? Ich stehe auf und bin da. Das ist es mir allemal wert. Auch wenn es bei Vollzeitbeschäftigung schon wieder schwierig umzusetzen ist. Ausnahmen sind natürlich ok, und zu viel Schlaf bemerke ich an abnehmender Schlafqualität - Durchschlafschwierigkeiten - aber solange Du nicht den ganzen Tag im Bett hängst, würde ich mir da weniger Sorgen machen, wenn es mir dafür den Rest der wachen Zeit besser ginge.
    Wenn Du Sauerkraut veträgst, kannst Du milchsaures Gemüse essen. Das ist gut, probier es mal aus, wenn Du Möhren kaufst: 1 in Stifte schneiden und in Salzlake(=abgkochtes, abgekühltes! Wasser + Salz, da die goldene Mitte finden...) in ein kleines Einmachglas legen. Möglichst eng, sollte bedeckt sein, Schraubglas geht auch, so schnell explodiert da nix ;-)
    Auf die Arbeitsfläche stellen, Handtuch drüber, nach ~10 Tagen+ sollte es deutlich säuerlich sein: fertig.
    Auch bei der Zeitarbeitsfirma viel Glück, da hat sich einiges verändert.
    Liebe Grüße, Katja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Moin Katja,
      da ist in meinem Text etwas missverständlich gewesen. Vorgegebene Schlafregeln sind mir schnuppe.
      Wenn ich zulange schlafe = liege, hatte ich vor den AT-Unterricht seit Okt. 2016, am Morgen größere Problme mich zu bewegen. Das ist besser geworden mit der AT und mit den Mitteln zu Entspannung.
      Aber es ist noch in meinem Kopf: Schlafe nicht zu lange, dass macht Schmerzen und Steifigkeit.
      Und ich habe ein wenig ein schlechtes Gewissen... wie ich so untergründig wahrnehme. Dass ich schlafen kann so lange ich will, während die "normalen" Menschen gescheit und ordentlich ihr Geld verdienen. Einige meiner Freundinnen arbeiten sehr sehr viel.
      Natürlich weiß mein Verstand, dass ich das im Moment nicht sofort ändern kann.
      Bin auf dem Sprung..
      Grüße an Dich
      Oona

      Löschen
    2. Und meine Empfinden von "normalen" Menschen ist natürlich bewußt gedacht totaler Quatsch. Jeder Mensch ist normal. Ob er nun arbeitet oder nicht. Ist klar. Aber sicherheitshalber schreibe ich das noch mal auf.

      Löschen
  3. Ja, ich verstehe Dich da sehr gut, ich bin momentan ja auch- "Hausfrau"? Ich erinnere ich noch gut an die Zeiten, als ich eine der Vielarbeiterinnen war und wie mich Kommentare, ich solle kürzer treten, genervt haben. Deshalb verkneife ich mir das bei denen in meinem Umfeld, die auch (zu) viel arbeiten, denn ich weiß, dass es nicht immer die Wahl zwischen viel oder weniger gibt, sondern oft nur alles oder nichts.
    Und wenn man den Job ansonsten mag...hat man eben nicht die dolle Wahl.
    Mein Mann ist von 38,5 Wochenstunden auf 40 gegangen; aus mehreren Gründen. So hätte er da gehaltsmäßig und auch sonst im Stillstand verharrt, nicht immer das schlechteste, aber manchmal auch unbefriedigend. Es trägt aber auch ein bisschen zur allgemeinen Zufriedenheit bei, denn einige neuere Kollegen haben eine 42,5 h Woche - das ist schon wirklich grenzwertig.

    Was ich mit dem Schlafthema nur sagen wollte: gestehe Dir Deine Erschöpfung einfach mal zu. Wenn ich müde bin, aus welchen Gründen auch immer, verabschiede ich mich auch mal früher ins Bett. Oder schlafe länger. Oder halte einen Mittagsschlaf :-) Für mich tatsächlich auch bewusster Luxus einer Nichtbeschäftigung. Allerdings jetzt diese längeren Krankentage im Bett- blech. Danach habe ich mich auch unbeweglich und kraftlos und wesentlich unzufriedener gefühlt.
    Liebe Grüße, Katja

    AntwortenLöschen