Samstag, 11. Februar 2017

K*rönchen rausgehebelt

Natürlich am Wochenende habe ich mir meine bewegungsfreudige Zahnkrone rausgehebelt. Mit der Zahnseide. Dabei passe ich doch schon so auf. Aber mit den Gedanken nicht bei der Sache... flupp... ist das Teilchen durch das Bad gesprungen. Tja...hoffentlich hat die Zahnärztin am Montag etwas Zeit, um das Krönchen wieder anzukleben. Wenn ich mit den Nerven wieder stabiler bin und ich mehr Geld habe, werde ich dieser Krone den Laufpass geben. Ich hätte eh gern das Silberbröckchen gegen was Zahnfarbendes getauscht. 


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Die Gefühle der starken Trauer sind vorübergehend in mir ein wenig verloren gegangen. Seit ich am Dienstagvormittag wegen des Vor*stellungsgespräches automatisch auf "Ich muss funktionieren-Modus" geschalten habe, fühle ich mich nicht gut. Es ist ein Gefühl, dass ich nicht "stimmig" bin. Mir bleibt im Moment das Beobachten.

Es fällt mir nicht leicht in "mein eigenes Leben" zurückzufinden. Das nicht geprägt war und ist von Beziehungen, Kindern, einer beruflichen Arbeit, Haus/Wohnung oder Verpflichtungen aller Art. Zurück in einen Alltag, der wieder daraus bestehen wird, dass Not-wendigste zu schaffen und den "de*pressiven Verstimmungen" stets das Wasser abzugraben. Zu versuchen jeden Tag eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu haben.

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