Sonntag, 19. Februar 2017

ein Sonntag ohne Kuchen

geht im Grunde und überhaupt gar nicht. Deswegen bin ich gestern Abend - nach einem langen Tag bei meinem Vater - spontan in den Einkaufsladen und ergatterte noch ein paar Äpfel, ein Stück gute Butter und gemahlene Mandeln. Der gemütliche Nachmittag mit Cappuccino, duftenden Apfelkuchen und ein wenig fernsehen ist gesichert.
Bei meiner selbst erstellten Kuchen- und Gebäckauswahl ist massiver Handlungsbedarf zu verzeichnen. Das bemerke ich besonders, wenn ich auf meiner Runde durch meine Lieblingsback- und Kochblogs an Fotos von traumhaften Kuchen und Torten kleben bleibe. Ein Leben ohne Torte ist möglich, aber sinnlos. Hüst.
Jedenfalls habe ich heute Morgen auf dem Blog „Zucker, Zimt und Liebe“ eine  Zitronenrolle mit Käsekuchen-Füllung  (mit einem Klick zum Post) entdeckt. Mir lief umgehend das Wasser im Mund zusammen. 
Ich mag den Geschmack von Zitronen so gern. Dazu die Farbe, der Geruch und die Form der Zitrone. Allein das wäre ein Grund nach Süditalien zu reisen! Auf arte sah ich vor einiger Zeit eine Wander-Doku. Eine der Wanderung führte den Journalisten zur weltbesten Zitrone. Da geht mir das Herz auf. Diese Landschaft.

„In Italien wandert Bradley M*ayhew die A*malfiküste südlich von Neapel entlang, wo uralte Pfade traumhaft schöne Dörfer und Städte verbinden. Immer wieder führt der Weg durch Zitronenhaine, in denen die aromatischen S*fusato-Zitronen wachsen. Von einem Händler erfährt Bradley das Rezept für den Zitronenlikör L*imoncello.“ Text von der arte-Homepage

Was mich am Backen (und dem Kochen) hindert ist meine Küche. Ich habe kaum Arbeitsfläche und wenig Kochutensilien, weil ich die nicht lagern kann. Dann ist viel Licht nur selten in der Küche vorhanden. Natürlich könnte ich die Küche dahingehend verändern, dass ich mehr Arbeitsfläche und etwas mehr Stauraum hätte. Lampen sind käuflich zu erwerben. Jedoch ist meine Küche weiterhin der einzig gemütliche Raum in meiner Wohnung. Ich liebe meine Frühstücksrituale am alten großen Küchentisch. Der zu tief ist, um gut längere Zeit an ihm back- und kochtechnisch zu arbeiten.

Die andere Hürde: Irgendjemand muss das Backwerk essen und da ich mich nur schwer beherrschen kann bei leckerem Kuchen... hm... dann würde ich womöglich dicker und kann ich nicht mehr die Berge in der A*malfiküste hoch. 
Ihr versteht mein Dikemma.  *lächel*

Heute ist es draußen sehr grau, klamm und der Regen versprüht sich gleichmäßig. Die Heizung läuft und am Foto meiner Mutter brennt tapfer eine kleine Kerze gegen das Schummerlicht in der Wohnung.

… hui… gerade ploppt mein Smartphone. E. fragt, ob es die Zitronenrolle gibt, wenn sie bei mir Urlaub macht. Vor lauter Begeisterung hatte ich ihr vorhin den Link von dem Post geschickt.

Äh... im März gibt es also bei mir Zitronenrolle.

Kommentare:

  1. Ohje, deine Beschreibung der Zitronenrolle lässt auch bei mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Ich mag Zitronenbäume und Zitronen auch sehr (und Orangenbäume und Orangen). Und ich liebe die Gegenden, wo die wachsen.
    Enen schönen Sonntag und liebe Grüsse
    Bernadette

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