Donnerstag, 1. Dezember 2016

Fürsorge statt ignorieren

Nachdem ich mir am letzten Freitag bei meiner R*eiki-Meisterin eine Auf*frischung abgeholt habe, die mehr mein Bedrüfnis war, als das sie nötig gewesen wäre, habe ich mich gestern an eine neue "Behandlung" gemacht. Das hat schon Mut gekostet, da es Erst*verschlimmerungen geben kann.

Gestern Abend habe ich angefangen R*eiki an meinen schweren Treppensturz im Januar 2003 - in meiner alten Firma - zu schicken. Zum Glück bewahre ich alle Unterlagen auf und somit auch den Unfallbericht. Darauf stand das genaue Datum (das ist nicht unwichtig beim Schicken von R*eiki) und was ich mir im Körper massiv geprellt hatte. Die komplette linke Körperhälfte. Die Knie, der Oberschenkel, das Becken, die Schulter... Das ich mit dem Kopf aufgeschlagen bin, während ich die 10 Stufen mit echt Schmackes heruntergerollt bin, dass habe ich nicht mehr gewußt. 
Tatsächlich hatte ich viele Monate danach arge Probleme beim Laufen und Schmerzen. Besonders am/im Becken. Gebrochen war definitiv nichts. 
Ich habe über zwei Jahre gebraucht bis das Walken im Park ohne Probleme ging. Mein Gangbild - dass wurde mir bei der letzten AT-Stunde glasklar bewußt - hatte sich verändert. 

Vor dem P*sychoterror in meiner Abteilung ab 2002 und dem Sturz 2003 bin ich "weiblich" gegangen und hatte einen feinen Hüftschwung. Während des P*sychoterrors von 4 - 5 KollegInnen bin ich über die Jahre erstarrt. Hmm... ich habe das Gefühl, dass meine Seele weiterhin nicht begriffen hat, dass ich diesen für mich furchtbaren Ort verlassen habe. Weil ich das so wollte und mit geradem Rücken. 

Wo war ich? 
Im Bett schickte ich gestern Nacht weiter eine längere Zeit. Es ist für mich nicht von Bedeutung, ob andere Menschen an R*eiki "glauben" oder nicht. Ich habe über die Jahre meine eigenen Erfahrungen gemacht und ich weiß, dass es wirkt. 

Natürlich können die Schmerzen, die ich seit heute Morgen auf der linken Seite habe, reine Einbildung sein. Oder die immer stärker werdenen Schmerzen in meinem linken Ellenbogen. Durchatmen. 
Als ich gerade im Internet unterwegs war, da spürte ich auf einmal diese schmerzhafte Ziehen im Becken. Fast umgehend dachte, dass ich es dieses Mal mit Fürsorge und Hinwendung behandle. Deswegen habe ich nun eine wohltuende Wärmflasche an der LWS. Linksseitig :-) Bevor ich nachher ins Viertel fahre, um mich mit C. zu treffen, werde ich eine längere Zeit Reiki schicken. Damit sich das T*rauma weiter auflösen kann, welches ich bis heute spüre.

Fürsorge, sinn-volle Nachsicht und Achtsamkeit sind nicht kompatibel mit Überforderung und liniarer Zielführung. 
Mein Körper spricht andauernd mit mir. In meinen Körperzellen ist alles archiviert aus meinen Leben - wie schon Luisa Francia vor Jahren schrieb - und mein Körper gibt jetzt den Weg vor. Mut bedarf es dahin zu schauen, zu fühlen und sanft zu "handeln" oder atmen, wo es "gefühlt" unerträglich ist.

Im Moment bin ich zuversichtlich.

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