Montag, 19. Dezember 2016

dies und das - Teil 2

Tatsächlich habe ich es geschafft den Wecker zu hören und war somit einigermaßen früh auf, obwohl ich nur vier Stunden geschlafen hatte. Üble Träume. Irgendwas im Rücken hatte ich mir in der Nacht eingeklemmt. (??)  Später half die gute alte Wärmflasche und ... Bewegung. :-) 
Frühstück mit nachträglichem Kartenspiel. Soll noch eine sagen, ich hätte keine Struktur. Ich hätte gern eine andere Struktur des Tages. Doch wenn eine genau hinschaut, dann ist so etwas wie ein gleichbleibender Ablauf zu erkennen.

Es wurde Wäsche gewaschen, ein paar Teile gebügelt und ich habe endlich den Knopf in einer meiner "guten" Hosen angenäht. Hat ein wenig gedauert bis ich den durchsichtigen Knopf wieder gefunden hatte. Zwei Unterbuxen wurden genäht - die trotz ihres Preises schon nach einmal tragen defekt waren - und meine blickdichte Strumpfhose habe ich am Fuß gestopft. Falls ich mich traue mit dem schönen - aber doch recht kurzen - Rock aus dem Haus zu  gehen. 

Mein großer "Benjamin" ist seit drei Wochen erneut in der Mauser. Wenn ich an ihm vorbeigehe, dann plüstert er sich auf wie ein Vögelchen und es segeln erschreckend viele Blätter gen Boden.  

Als ich im Keller mein Fahrrad rausfuhr, um mich auf dem Weg zu dem einzigen Laden zu machen der mein Marzipan hat, da fiel mir eine Plastiktüte mit alten Kleidungsstücken in die Hände. 
Ein Hosenanzug in einem hellen Grau, welchen ich vor über 20 Jahren zur silbernen Hochzeit meiner Eltern trug. Bisher habe ich mich von dem Ding nicht trennen können, weil der so teuer war. Obwohl mir der Anzug heute mehrere Nummer zu groß wäre. Der Schnitt alt und von dem Rumgehänge in den Kellerräumen wurde der auch nicht besser. Nun ist er wech und dazu noch ein paar andere Stücke, die noch in die Tüte passten. So werde ich Stück für Stück die Berge von alten, ollen oder nicht mehr passenden Klamotten wegbringen. Niemand soll sich mit dem Kram von mir abmühen.

Mein Vater rief am Abend an und fragte, was denn heutzutage auf einen Brief geklebt werden muss. "Schau doch kurz in deinem Internet nach." So is er  :-) 
Als er lang überlegte, wem er denn die Weihnachtspost mitgeben könnte, sagte ich zu ihm, dass er sich morgen auch anziehen könne und die Post selbst am Ende der Straße in den Briefkasten stecken. "Da hast Du recht. Das kann ich ja machen." sagte er erstaunt. 

Die R*eiki-Meisterin hat mir auf meine Anfrage wegen meiner Schickung bzgl. eines A*rbeitsplatzes geantwortet. Nun schicke ich an etwas anderes und das fühlt sich stimmiger an. Dennoch versuche ich herauszufinden, was das tatsächliche Hindernis ist, einen guten und vor allem passenden Job zu finden. Ich mag nicht hinschauen. Ich ahne, dass wird nicht lustig. Doch die Ängste werden größer und zwingen mich geradezu endlich "Butter bei die Fische" zu geben.  

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