Mittwoch, 21. Dezember 2016

der pure St*ress

Als ich um 11 Uhr endlich am Laptop saß, wollte ich euch von meiner letzten AT-Stunde mit M. berichten. Da fiel mir ein, dass ich noch beim A*mtsgericht anrufen wollte. Tja… und dann kam echt was, dass keine braucht. Die Aussage von dem Mann beim Amt hat mich unvorbereitet getroffen. 
Es machte mich unruhig, dass ich lt. Aussage des Amtes, wo meine Schwester war, auf ein Anschreiben vom Amts*gericht warten soll. Wenn der Brief nun verloren geht. Um diese Unruhe zu beenden, hatte ich am letzten Wochenende mir von meiner Mutter wichtige Namen und Daten geben lassen.

Da saß ich nun an meinem Laptop und in meinem Kopf rasten die Gedanken. Was kann ich jetzt tun?
Eine im Internet gefundene N*otarin in der Nähe konnte helfen. Nur 30 Minuten später war ich in der K*anzlei. Nach einer kurzen Wartezeit hatte ich das Dokument in Händen, womit ich die Erb*schaft ausschlage. Ich radelte weiter zum A*mtsgericht. Dort gab ich das Dokument ab und ließ mir die Kopie davon von einem Beamten mit einem Eingangsstempel versehen.

Wenn alles gut läuft, dann habe ich einen Tag vor Ablauf der F*rist die E*rbschaft ausgeschlagen! E*rbe bedeutet in diesem Fall eben Sch*ulden. Ich kann jetzt nur noch auf die Bestätigung warten. Hoffentlich geht das alles gut. Ich darf nicht darüber nachdenken, nicht auch nur ein kleines Bisschen, wenn es nicht so wäre.

Um 15 Uhr kam zum Glück G. auf eine Tasse Tee vorbei. Ich konnte reden und mich ablenken. Ein schönes Treffen. Nahrung für die Seele.

Der kürzeste Tag des Jahres ist geschafft.    



kleine Glücksmomente vom gestrigen Tag:
gute Schokolade, ein lange erwartetes Taschenbuch 
und der weltbesten Cappuccino 
  *

Kommentare:

  1. Das Schicksal lässt wirklich keine Gelegenheit aus, dich zu beuteln. Selbst wenn es gut ausgeht, was ich dir von Herzen wünsche, hast du mit jeder Menge Nervenkraft bezahlt... Schreib uns hier, sobald es gute Nachrichten gibt. Wir drücken dir sicher alle die Daumen, dass rasch der Druck von dir weicht.
    Und für heute noch etwas Schönes in Film, Tasse oder in der Natur.
    Herzlich Ursula

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    1. Danke für Deine Worte, liebe Ursula.
      Eine Wohltat für meine Seele.
      Herzlichst
      Oona

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  2. Moin Oona,
    sowas braucht ja wirklich niemand. Das haut voll in die Existenzangst. Ich hatte mal einen ähnlich gelagerten Fall, und allen, die da immer sagen, Geld wäre überhaupt nicht so wichtig, kann ich nur sagen: in solchen Fällen schon.
    Du hast wenigstens sofort die Dinge in die eigenen Hände genommen, bevor die große Feiertags-zwischen den Jahren Lethargie einsetzt und niemand mehr zu erreichen ist.
    Ich reiche mal eine Tasse Optimismus rüber, es scheint ja grade noch gutgegangen zu sein.
    Liebe Grüße, Katja

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    1. Moin Katja,
      hoffentlich geht alles gut. Bei dem Gefühl bleibe ich.
      Ja. Letztlich habe ich das alle in zwei Stunden gewuppt. Darüber bin ich froh.
      Die Tasse Optimismus schon geleert. Danke!
      Liebe Grüße
      Oona

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