Montag, 5. Dezember 2016

- 7 Grad und die Straßenbahnen fahren zögerlich

Jedes Jahr das gleiche Wunder. Es fällt die Temperatur unter 0 Grad und dazu noch etwas Feuchtigkeit vom Vortage ... schon fallen die Busse und Bahnen in meiner Stadt aus oder kommen mit elendiger Verspätung. Mein Weg hin zum VG war nicht sehr gut. Ein Taxifahrer weigerte sich mich zu befördern. Sprach kaum deutsch. Nee... in den Vorort L. fährt er nicht. 
Am Ende habe ich es auf die Minute geschafft in der Firma anzukommen. Nachdem ich 20 Minuten durch die Kälte gelaufen war. Dabei war die Natur ein Traum! 
Das Gespäch. Verschiedener konnten die zwei letzten VG´s nicht sein. Als ich nach 30 Minuten wieder aus dem "Büro" kam, da war ich froh. Das ist auf gar keinen Fall ein A*rbeitsplatz. Allein schon weil das auch nur wieder für ein Jahr wäre und sie wollen 200 Euro weniger zahlen als ich angegeben hatte. Dabei "verkaufe" ich meine Fähigkeiten und mich mit dem angegebenen Preis ohnehin schon unter Wert. Und.... ich kann halt kein Englisch. 

Als ich wieder zu Hause war, ging es mir nicht gut. Dieser ganze Stress (welchen ich mir selbst mache und denn ich ums Verrecken nicht abgestellt bekomme) macht mich gefühlt krank. Mir tut alles weh und ich habe schon seit heute Morgen das Gefühl schlimme Kopfweh zu bekommen.

Es wäre schön und aufbauender, wenn das VG morgen besser läuft. Allein schon der Arbeitsort wäre cool. Zum Glück habe ich bis zum frühen Nachmittag genügend Zeit mir die Homepage der Firma in Ruhe anzuschauen. Mir ein paar gute Fragen aufzuschreiben und mir etwas Wissen über diese Firma anzueignen. 

Heute Abend rufe ich die Eltern an. Sie bekommen bei den Themperaturen auf der einen Seite der Wohnung sieben neue Fenster. Am Dienstag hat mein Vater einen Besprechungstermin bei dem Chefarzt der Schmerzabteilung im Krankenhaus. Der Arzt ist also wieder gesund. 

Es ist erschreckend. Während ich hier sitze, fühle ich mich fiebrig und total erschöpft. Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Das fühlt sich bedrohlich an. Hoffentlich sind das nicht die Vorboten der Migräne, weil ich am Mittwoch wahrscheinlich meine Mensis bekomme. 

Plan a) der Frauenärztin habe ich wieder verworfen. Die Ängste sind zu groß. Mein Körper zu empfindlich. Ob ihr das nun gefällt oder nicht. Sie muss das ja nicht einnehmen und wir sehen un alle Jahr einmal. Es ist mein Leben und meine Entscheidungen. Ja. Die liebe Eigenverantwortung.
Also noch ein Gespräch gleich Anfang des Jahres bzgl. Plan B.  

Kommentare:

  1. Das waren heute ja ungute Erlebnisse.
    Vielleicht findest du noch etwas was dich beruhigen kann. Ich reiche dir eine Tasse Tee.
    Alles Gute für das morgige VG
    Ganga

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    1. Liebe ganga,
      sehr gerne nehme ich eine Tasse Tee :-)
      Vielen Dank.
      Ganz liebe Grüße
      Oona

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  2. Moin Oona,
    ich drücke dann mal für morgen die Daumen, fürs VG und für die winterliche Baustelle.
    Mir fällt es auch immer wieder schwer, mich zu entstressen, wenn mal wieder zu viel auf einmal los ist.
    Zu Medikamenten habe ich eine ziemlich radikale Haltung: wenn die Einnahmefolgen schlimmer sind als die Grundprobleme, dann ist das nur eine teuer erkaufte falsche Sicherheit. Damit fühlen sich die anderen oft besser als man selber als Konsument.
    Du plagst Dich da schon so lange, lass Dich da jetzt nicht in Deiner Entscheidung drängen. Im Endeffekt reicht für Dich eine! von mehreren Lösungen, sie muss ja nur für Dich funktionieren.
    Liebe Grüße, Katja

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    1. Danke für Deine Worte!
      Genau das ist der Punkt. Wenn die Einnahme mehr "Folgen" hat als das es hilft.
      Viele Grüße
      Oona

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  3. Viel Glück für dein heutiges Vorstellungsgespräch! Kann mir gut vorstellen wie diese emotionalen Achtbahnfahrten an den Nerven zerren und zehren. A nice cup of tea kann jedenfalls nicht schaden, wenn das Nervenkostüm flattert. Migräne ist scheußlich, ich fühle mich immer etwas unsozial wenn ich die habe und hab das Gefühl nicht klar aus den Augen gucken zu können. Insofern soll sich deine noch Zeit lassen bis nach dem VG wenn sie dich schon plagen muss.
    Wünsche der Olga mehr als eine handbreit Wasser unterm Kiel. Viele Grüße aus Schottland.

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    1. Es ist erstaunlich wie viele Menschen unter Kopfweh und Migräne leiden. Ja. Möge das, was kommen muss (?), erst am Mittwoch - wenn überhaupt - auftauchen :-)
      Ich musste lachen, als ich "Olga" las. Erinnerte mich an meinen Post mit Olga aus Zürich, die ja immer einen Plan hat. Denn der Russe geht niemals ohne Plan auf das Klo.
      Ich sollte den Post erneut hochladen. hihii
      Danke für die maritimen Wünsche.
      Ahoi in die Highlands
      Oona

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