Donnerstag, 24. November 2016

für die Muskeln und so

habe ich tatsächlich ohne Internetbestellung ein Balance-Board Gleichgewichtsbrett käuflich erworben. Dazu bin ich heute Mittag quer duch die ganze Stadt gefahren in ein überaus geschmackloses Einkaufscenter. Gähnende Leere überall. In dem Fachgeschäft für Sportgeräte hatte ich mir das scheinbar letzte Gleichgewichtsbrett der ganzen Stadt zurücklegen lassen. 25 Euro. Ich hoffe, dass sich das auszahlt. Ich finde es gut, dass es aus Holz ist und etwas breiter. Bei a*mazon hatte ich mir die "Bretter" angesehen und öfter in den Beurteilungen gelesen, dass sich die Dinger auch nach unten biegen können bei höherem Gewicht. Da ich nicht leicht bin und meine Füße schön breit :-), wird das hiermit wohl klappen.




Obwohl ich schon ein büschen Muffensausen habe wie mein übersensibler Körper auf neue Bewegungsabläufe reagiert. Und schon kann ich die Angst vor Schmerzen wahrnehmen. 
Eines der Haupthemen bei meiner freiwillig gewählten Körperarbeit. Die Angst mich zu bewegen. U. a. weil ich Angst habe noch mehr Schmerzen zu fühlen. Es ist zurzeit ständig eine Frage der bewußten Entscheidung es doch zu tun. Zu putzen. Mit dem Rad zu fahren. Trotzdem über Kopfsteinpflaster zu gehen - mega achtsam. Der Bahn entgegenzulaufen.
Die Putzaktion von gestern merke ich den Tag über immer deutlicher. Durchatmen. Das kommt und das geht wieder. 
Und den eigenen Raum einnehmen! Schwierig, aber machbar. Meistens. Da ist noch sehr viel Potenzial in alle Richtungen. 

Bei der Bank habe ich die 65 Euro für Apothekengedöns überwiesen. Diesen Monat flutscht mir das Geld nur so aus den Fingern. Dienstag 100 Euro für 2x AT-Stunden. Mit Freude und Dank an M. das Geld weitergereicht. Im Grunde ist dieses neue Erlernen unbezahlbar. Am nächsten Dienstag habe ich zeitnah einen neuen Termin bei der Friseurin ergattert. Sind locker an die 80 Euro. Morgen zur Reiki-Meisterin. 20 Euro.
Im Moment ist es eben, wie es ist. Zudem überlege ich mir viel besser und genauer, wofür ich mein erspartes Geld ausgeben möchte. Außerdem sage ich zu mir bei Dingen, die ich zurzeit dann nicht kaufe: "Im Moment möchte ich das Geld für noch bessere Dinge oder schönere Aktionen ausgeben." Das fühlt sich anders an. Es hat etwas mit dem Gefühl der eigenen Entscheidung zu tun. Viel besser als: "Das kann ich mir nicht mehr leisten."

Kommentare:

  1. Liebe Oona,

    "das kann ich mir nicht leisten" fühlt sich für mich persönlich immer an, als ob ich keine Wahl habe - Opferrolle sozusagen. Das andere, was Du schreibst - sich überlegen und abwägen, wofür man Geld ausgibt - das ist eine bewusste, eigene Entscheidung - man nimmt die Macht über das eigene Geld auch in die eigenen Hände. So jedenfalls fühlt sich das für mich an - komischerweise komme ich dann auch viel besser mit dem Geld zurecht. Das gilt natürlich nur für mich, wie ich es empfinde!

    Liest sich alles sehr positiv für mich - Du scheinst Dir einiges zuzutrauen und bist achtsam mit Dir. Das ist bestimmt eine gute Sache.

    Auf das Gleichgewichtsbrett würde ich mich trotzdem nicht trauen - ich bin so schusselig, da würd ich mir den Hals brechen. Du kannst das aber sicher sehr viel besser als ich - also nur zu und viel Spaß damit!

    Liebe Grüsse
    Clara

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    1. Moin Clara,
      ich stehe auf dem Brett vor meiner hohen Anrichte im Arbeitszimmer und kralle mich am Holz fest... *lach*
      Grüßilie
      Oona

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