Donnerstag, 17. November 2016

Baby & Quitten & Hoffnung

Ich sagte mir seit dem Sommer ständig: „Irgendwann wird das Baby unter mir in der Wohnung da sein. Und ich bleibe ganz entspannt und alles wird gut.“ Wichtig ist es für mich, dass ich versuche eine gute innere Haltung einzunehmen. Ich weiß, dass mich „Geräusche“ oft tr*iggern und mich hat es schon beschäftigt, dass demnächst ein kleines Wesen hier ins Haus „einzieht“. Sei dafür und nicht dagegen, Frau Oona! Das sagte ich mit öfter.

Seit Montagnachmittag höre ich, dass der kleine Mensch da ist. Ich habe mir das Kindchen visualisiert und vorgestellt, wie glücklich die Eltern sind. Was für ein Glück das Kind hat hier geboren zu werden. In Sicherheit und Geborgenheit. Am Dienstag habe ich im Viertel einen kleinen Willkommensgruß in Form einer (immer zu gebrauchende) süße „Schnuller-Kette“ aus gutem Holz besorgt. In ein paar Tagen, wenn sich die größte Aufregung gelegt hat, werde ich das Geschenk bei den Nachbarn abgegeben und ich hoffe, dass sie meine Geste gut heißen. 

Vor einiger Zeit habe ich von meiner Freundin B.H. ein Glas mit selbstgemachten Quittengelee geschenkt bekommen. Es war köstlich. Besonders auf frischen Vollkornbrot - leicht getoastet - mit etwas Butter.  
Erst dachte ich, da wäre Honig mit drin. Nun bekam ich von meiner Freundin B.K. am Wochenende ein kleines Gläschen Quittengelee weitergeschenkt, weil ich so begeistert von dem Geschmack war. Tatschlich ist es Geschmack der Quitte, welcher mir so gefallen hat. Wieder etwas gelernt und ich bin um einen „Geschmack“ und eine Möglichkeit reicher. Und B.H. hat über 20 Gläser mit Quittengelee hergestellt. Für Nachschub ist also gesorgt.

Außerdem habe ich mir eine Dose Birnen gekauft. Sehr lecker. Ich liebte den Birnengeschmack schon in meiner Kindheit. Das Allerbeste ist der Schokoladenpudding von Mutti und dazu Birnen aus der Dose :- )  Birnen kann ich sogar „roh“ essen. Allerdings höchstens eine Abate Fetel-Birne am Tag. Gerade habe ich im Internet gelesen, dass dies eine sehr alte Birnensorte ist. Heutzutage kann eine über einen guten Wochenmarkt gehen und dort nach a*llergiefreieren Obstsorten fragen. Da schaut Dich keine/r mehr blöd an. Teilweise steht das auch auf den Namensschildern der zig Apfelsorten. Zumindest auf den großen Bio-Wochenmärkten meiner Stadt.

Was mich ent-täuscht hat war die Feststellung, dass der teuer gekaufte Honig der Firma D*reyer dann doch aus Mexiko kommt. Vorne steht „Goldbiene“ drauf und die Imkerei kommt aus der L*üneburger Heide. Okay. Der Name hätte mich stutzig machen können, aber ich habe seit Jahren keinen Honig mehr gekauft. Nun werde ich mich schlau machen, wo ich einheimischen Honig herbekomme. Wenn ich schon dieses kostbare Lebensmittel zu mir nehme möchte.   

Ich habe eine  tolle Seite mit Rezepten  (klickediklick... um es mit Sudda zu schreiben) im Internet gefunden. Eine unfassbare große Sammlung von Rezepten von deutschsprachigen Food-Bloggerinnen. 

Hm… was ist so schwer daran, wenn eine Firma jemanden nach einem VG nicht einstellen möchte, diesen Menschen zeitnah mit einer Absage aus der Wartehaltung zu befreien?? An zwei Tagen habe ich drei Bewerbungen versenden können. Allerdings für 40 Stunden die Woche. Es verändern sich stark meine Prioritäten. Auf jeden Fall scheint die Weihnachtsflaute noch nicht eingetreten zu sein. 

Tatsächlich erscheinen am Horizont zwei Möglichkeiten, wie ich der größten Schmerzquelle in meinem Körper beikommen kann. Ich spüre seit gestern Nachmittag eine tiefe Erleichterung und es macht sich Hoffnung breit. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Außer eben, dass es für mich eine der besten Nachrichten seit langem ist.

Kommentare:

  1. Ja, eine wirklich "beste" Nachricht in Deinen letzten Zeilen. Ich freu mich mit Dir mit.
    Ein neues Menschlein im Haus. Sie werden sich freuen über Dein Willkommensgeschenk.
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  2. Auf jeden Fall bist du nicht allein, was Geräuschempfindlichkeit betrifft. Ich war es schon in meiner Kindheit und bin es heute noch, schlimmer denn je. Ich habe leider keine Strategie, um unerwünschte Laute auszublenden und je nach Tagesform flippe ich aus dabei.
    Wir hatten drei Jahre lang Nachbarn aus der Hölle - seither ist es besonders extrem. Manchmal wünschte ich, ich könnte nach Gusto ertauben und wieder hören. Und ich rege mich auch fast immer über rücksichtslose oder hirnlos erzeugte Geräusche auf. Schwierig ist das, komme mir manchmal vor wie eine verbohrte Alte...

    LG,
    Marie

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    1. Ich finde auch, dass meine Geräuschempfindlichkeit von Jahr zu Jahr gefühlt doller wird.
      LG
      Oona

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