Sonntag, 30. Oktober 2016

die drei Stunden Sonne am Tag genutzt

Als ich mich vorhin um 09:45 Uhr an den Rechner setzte, da schaute ich kurz aus dem Fenster. Sonne satt und das Laub leuchtete rund ums Haus. Umgehend machte ich die Kiste wieder aus und war um 10:05 Uhr schon auf dem Rad. Bewegung, Licht, Bewegung, Licht... Mein Weg führte mich u. a. auf den  Friedhof und später fuhr ich mit dem Rad durch mein  Stadtviertel. 









Zu Hause legte ich mich auf den Boden und lauschter der Entspannungs-CD von M.. Das klappte auch dieses Mal sehr gut! Danach habe ich meine Fotos von der Kamera und dem Handy auf das Laptop gepackt und ein wenig bei meinen Blogger-Freundinnen gelesen.

Was ich noch von meiner Radtour am letzten Sonntag mit B.K. bildtechnisch nachreichen wollte, das seht ihr hier


Gestern war ich bei meinen Eltern und es war ein guter Tag. Nicht nur, dass ich geschmeidig in Bremerhaven ankam und die Sonne vom blauen Himmel schien. Klare Luft und bunte Farben überall. 

Mein Vater sagt ja, dass R*eiki nichts bringt - er erwartet eben die sofortige Heilung, auch wenn ich ihm das anders erklärt habe - aber er war gestern so gut drauf wie schon seit fast einem Jahr nicht mehr! Ich schicke ihm seit ca. 1 1/2 Wochen fast täglich Fern-R*eiki. 
Wir liefen am Vor- und Nachmittag jeweils eine Runde um den Block je 20 Minuten. Bei Sonnenschein und frischer Luft. Er sehnt sich nach "draußen sein". Aber allein ist es noch zu unsicher und meine Mutter kann ebenfalls kaum allein gut laufen. 
Irgendwann werde ich den Deich mit neuer Sichtweise erkunden. Wo wir alle drei gut ans Wasser kommen. Mit Bänken in der Nähe. 

Meine Mutter kochte uns eine köstliche, wärmende und energie-gebende Kartoffelsuppe. Mein Vater bekam rote Wangen und musste tatsächlich einen der dicken Pullover ausziehen, wo er doch ständig friert. 


Auch meine Mutter war ansprechbar, obwohl sie wirklich sehr viele massive Schmerzen hat. Es war gut sie lachen zu sehen. Wir haben überhaupt viel an diesem Tag gelacht. Meine Eltern waren etwas positiver gestimmt und mein Vater erstaunlich zuversichtlich. 
Auf dem "Zweier-Sofa" saß ich direkt neben meinem Vater und er bekam Wärme, Kontakt und R*eiki. Später saß ich auf der anderen Seite. Das fand er gut. 

Irgendwann stand mein Vater plötzlich auf, ging ein Stück frei durch den Raum und kam dann auf mich zu und gab mir strahlend die Hand. Ging die paar Schritte zum Sofa zurück und setzte sich hin. Er ist der festen Überzeugung, dass er eines Tages wieder ohne Rollator gehen kann. Es ist überhaupt schon ein "Wunder", dass er laufen und stehen kann. Und das er zurzeit frei vom Krebs ist !!! 

Was super ist, dass meine Eltern beide eine andere Baustelle in Sachen "Gesundheit" angegangen sind. Vorallem meiner Mutter wird das sehr helfen. Das ist so gut und ich freue mich sehr für sie.

Zudem haben sie den realtiv neuen Wohnungseigentümer angesprochen, wie es aussieht mit einem behindert-gerechten Bad. Das Bad müßte ohnehin dringend gemacht werden. Die Krankenkasse würde etwas dazu zahlen. Dann könnten meine beiden Eltern endlich wieder täglich duschen und vielleicht könnte man die "Pflege" von der Kasse etwas reduzieren. Ob das nun gut oder schlecht ist?!
Je eigenständiger sie bleiben bzw. wieder werden, desto besser für sie und ihre Seelen. Ja. Und auch für mich.

Als ich nach Hause fuhr - und auch auf der Rückfahrt war der Zug angenehm leer, weil ich darauf achtete ganz hinten in den Zug einzusteigen -, dachte ich mir, dass es gut für mich ist solche Tage abzuspeichern und mich einfach nur zu freuen. Dankbar zu sein, dass es diese Tage noch gibt. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit fuhr ich leichter im Herzen nach Hause. 
Nun bin ich noch mehr motiviert meinem Vater täglich R*eiki zu schicken. Meiner Mutter darf ich aus verschiedenen Gründen kein R*eiki schicken und das respektiere ich. 

 b Dienstag kann ich endlich meine R*eiki-Meisterin anrufen. Erstaunlicherweise schrieb mir meine TCM-Ärztin (mit der ich irgendwie auch "privat" verbunden bin), dass sie sich über ein Treffen freuen würde. Wenn ich jetzt noch ein Vorstellungsgespräch bekomme auf meine Bewerbung vom Freitag... na, wenn es läuft, dann läufts... 

Draußen ist es jetzt um 14 Uhr mehr als trübe und fast schon November :-)Nun hänge ich noch eine Stunden "Stellensuche" dran und dann ab auf mein Sofa. 
 

Kommentare:

  1. Moin Oona,
    ja, es ist wichtig, die guten Momente zu konservieren. In einem Blog habe ich mal die Idee gefunden, sie aufzuschreiben und in ein Glas zu werfen, um in dunkleren Zeiten einen Zettel rauszuziehen - als Erinnerung.
    Ich versuche momentan auch jeden Sonnenstrahl aufzufangen, deshalb habe ich gestern draußen Laub gefegt, ganz ohne Herbstgeräusch. Ich hatte es ja nicht eilig, die Sonne schien, es war mild - ein perfekter Moment!
    Schönes Restwochenende, Katja

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    1. Hi Katja,
      das ist ja eine nette Idee mit dem guten Erlebnissen im Glas.
      Ich versuche ab und an ein Tagebuch der schönen DInge zu schreiben. Das fällt mir sehr schwer und das ist erstaunlich. Denn es ist nicht so, dass fast an jedem Tag etwas dann doch noch Gutes passiert.
      Festhalten im altbekannten Tal des Jammers. Mann weiß es nicht *lach*
      Ich glaube, Laub harken kann etwas sehr Schönes mit meditativem Charakter sein.
      Einen guten Start in die Woche wünscht Dir
      Oona

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    2. Boah, die Idee mit den Momenten im Glas finde ich sensationell toll. Da lassen sich einzelne Momente ja auch wie in einer Lotterie "ziehen". Und braucht man doppelte Dosis, nimmt man eben noch einen heraus. Wunderbar!

      Grüßches
      Annika

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  2. Kartoffelsuppe wie bei Muttern - das sieht so lecker aus, mir läuft das Wasser im Mund zusammen :)

    Du hörst Dich sehr positiv an, das freut mich. Wie schön, dass Reiki Deinem Vater so gut hilft. Für die Bewerbung drücke ich feste die Daumen!

    Liebe Grüsse
    Clara

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    1. Nächstes Mal schreibe ich beim Kochen meiner Mutter mit. Wenn ich sie frage, dann ist das eben so, wie oft bei "aus den Gedanken" heraus aufschreiben. Die Prise Salz und dieses und jenes wird vergessen, weil eben aus der Hand geschüttelt :-)
      Ich grüße Dich herzlich!
      Oona

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  3. Liebe Oona,

    wollte nur mal einen Gruß da lassen - ich lese hier schon länger mit und gehe mittlerweile davon aus, dass wir so nah aneinander wohnen, dass wir uns eigentlich längst mal über den Weg gelaufen sein müssten :0

    LG,
    Marie

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  4. Ein schöner, positiver Post!
    Die Bilder sind soooo wunderbar, das Foto vom Friedhof gefällt mir am allerbesten.
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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