Dienstag, 18. Oktober 2016

das Schöne sehen und fühlen

Doch, ich bin froh, dass ich meine letzten Posts geschrieben habe und sie stehen geblieben sind. Dazu ein anderes Mal mehr, denn jetzt möchte ich kurz über etwas Gutes schreiben. 

Am vergangenen Sonntag war ich mit C. und einer früheren Arbeitskollegin (aus der vorherigen Firma) unterwegs. Ich kenne A. kaum, aber wir waren uns stets sympathisch.
C. hatte Geburtstag und so war das ein gemeinschaftlicher Ausflug nachträglich zum neuen Lebensjahr. Ich habe mich sehr gefreut, dass C. und A. mich ausgewählt haben auf den Bio-Hof in die Nähe von B*remen mitzukommen. Und das Wetter war ein Träumchen! Die Blätter färben sich bunt und der Nebel zieht über das Land. Schön. 
Das kleine Café wird von den netten Inhabern so ländlich, natürlich und ohne Schnickschnack geführt. Direkt auf dem Hof. Klein und eigen. Bunt gewürfeltes Geschirr und das Besteck aus Großmutters besten Zeiten. 
Für das Geburtstagskind und A. gab es zum Anlass - von der Bäuerin ausgegeben - selbstgemachten Eierlikör. Der ordentlich Umdrehungen hatte... *lach*. Doch es waren nur so winzig-filigrane, aber langstilige Likörgläser anno irgendwas.Leider ist mein "großes" Bild vom gesamten Tisch nichts geworden. Also ein Bild, das mir das Geburtstagskind schickte. Natürlich ohne Menschen drauf, aber mit meinem Handy, weil ich gerade in dem Moment ein Kuchenfoto machte. Darum ist dies Foto in einem seltsamen Format hier gezeigt. 


Dazu noch das Kuchen-Foto von mir:

ein einzelnes Stück der selbst-geklöppelten Quitten-Sahne-Torte



Die Sonne und das Wetter waren so verlockend, dass wir im Anschluß noch einen längeren Spaziergang machten. Dabei sahen wir viele Rehe und einen Reiher. Knall-weiße Kühe in der Ferne auf einer Weide und dazu eine wunderbare Luft... es wurde geredet, bestaunt, gesammelt und viel gelacht. 

 


Am Ende des kleinen Weges gab es eine Kermaik-Werksatt mit Mosterei und einem Hof. Leider alles geschlossen. Für Kinder gab es das wunderhübsche und kleine Butzen-Paradies auf einer Wiese. Neben dem Gemüsegärtchen.






Solche Stunden gibt es selten, aber es gibt sie. Trotzallem kann ich noch dies Schöne und das Reine sehen, fühlen und mich daran erfreuen. Empfinde Dankbarkeit und ein stilles Glück.

Kommentare:

  1. wenn Du magst können wir gerne mal telefonieren und ich erzähl Dir meine Erfahrungen mit Antidepressiva, ich habe mich auch über 30 Jahre geweigert was zu nehmen....aus heutiger Sicht sehe ich manches anders ....ich nehm jetzt eine Minimaldosis und mir geht es viel viel besser, ich habe mehr Schutz ....lb. Grüße Emma meld Dich einfach wenn ich Dir helfen kann

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    1. Ich freue mich über dieses Angebot von Dir. Vielen lieben Dank. Es ist abgespeichert in meinem Kopf und sollte ich mit der Heilpraktikerin nicht den gewünschten Erfolg haben, dann komme ich auf Dich zu.
      Post-Titel lautet dann
      Ich suche Emma :O)
      Liebe Grüße
      Oona
      und es freut mich zu lesen, dass Dir "schon" eine kleine Dosis so hilft. Das macht Mut.

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