Freitag, 16. September 2016

was wegfiel


Irgendwie entrümple ich seit Jahren auf allen Ebenen. Auch spirituell ist es über die Jahre "leerer" geworden. Nachdem ich in meinen 12. bis 24. Lebensjahren mehr oder weniger stark mit Gott und vor allem mit Jesus verbunden war, hatte sich diese Verbindung recht abrupt aufgelöst. Das hatte u. a. mit dem Sterben meiner Großmutter im Jahre 1992/93 zu tun.


Um 1996 fand ich gleichzeitig das erste Buch von Luisa Francia in einem Buchladen und ein Buch von Anton St*angl über die Grundlagen des Buddhismus. Letztlich mit das beste Buch, dass ich je über diese Erkenntnisreligion gelesen habe.

Die Bücher bzw. der Inhalt von diesen Büchern und dem gerade neuen Blog von Luisa haben mich sehr bewegt. Vieles hat sich bei mir verändert. In den Büchern von Luisa fand ich vor allem gute Ansätze für mein Leben mit den chronischen Schmerzen. Besonders gut haben mir die Bücher über "den Rücken" gefallen und sie waren sehr hilfreich.
 

Im Jahr 2000 bin ich in eine J*ahreszeiten-Gruppe eingestiegen und es kamen Rituale so ganz in echt in mein Leben. Dazu etwas eher "h*exenmäßiges" und frauen-feministisches Leben ... *lach*.

Was mich interessierte war die Energie-Arbeit, die innere Arbeit und das gemeinschaftliche Singen. Letztlich die Sorge "irgendwo reinzurutschen". Das hat mich bestimmt vor viel Mist geschützt. Nach ca. fünf Jahren habe ich das schlicht alles gelassen. 
 

Übrig blieben in der Zeit die Bücher und der Blog von Luisa und der Buddhismus. Mit Letzterem habe ich mich viel beschäftigt. Gelesen, Retreats und Meditationsgruppen besucht und selbst immer wieder versucht das, was ich erkannte, in meinem Leben umzusetzen. Das gelang mehr und mal weniger gut. Und die Lehre Buddhas hat mich unendlich oft aus dem tiefsten Schwarz gerettet.

In meiner Stadt gibt es ein Zentrum einer der b*buddhistischen Linien. Dort war ich ein paar Mal. Diese g*uruhafte Verehrung von deren dänischem L*ama Ole und die seltsamen "R*ituale" fand ich abschreckend.
 

Wo war ich? So gingen also die Jahre ins Land. Dazu kam irgendwann 2006 das R*eiki. Schwingt letztlich auf einer "Ebene" mit vielem anderen, was ich schon gelernt und gemacht hatte. 
Heute arbeite ich zu wenig mit Reiki, dabei tut es mir gut. Werde versuchen es in meiner freien Zeit wieder mehr zu nutzen. Für mich ist das "Energie-Arbeit" und Heilung. Sollte ich das Gefühl haben, mich erneut und auffrischend damit zu beschäftigen, weiß ich eine R*eiki-Meisterin in meiner Stadt, zu der ich gehen kann.
Im Jahr 2008 kam Herr E*ckhart T*olle dazu. Ich las das Buch "Jetzt" oft. Vieles von dem, was er geschrieben hat, das hat mir öfter den Mors gerettet. Um es kurz zu machen: Seit ein paar Tagen kann ich klarer "sehen" und mir ist bewusst: "Es ist auch bei Herrn Tolle nicht alles Gold was glänzt."

Es ist seltsam. Wieso kann ich "diese Strömungen" in meinem Leben eines Tages "einfach so" verebben lassen? Nicht, dass mich diese "verebben" belastet. Ich bin erstaunt. Fühle im Inneren eine große Klarheit und Entspanntheit. Es ist eben, wie es ist. Eher ist es so, dass dieses los-lassen mich mir selbst näher bringt. 
 

Mit dem "Buddhismus" ging es im vorletzten Jahr 2015 ähnlich. Die grundlegenden Erkenntnisse bzw. Aussagen sind für mich weiter ..hm.. wahr. Das, was ich für mich selbst in meinem eigenen Leben als "wahr" erkennen konnte.
 

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1 Kommentar:

  1. Wunderschöne Bilder hast du hier gepostet, vor allem das mit den Tropfen am Spinnengewebe gefällt mir, aber eigentlich finde ich sie alle toll.

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