Samstag, 3. September 2016

freier Samstag

Das Frühstück ist eingenommen und der Tag hat etwas Frühherbstliches an sich. Deswegen möchte ich heute einen Pflaumenkuchen backen. Eine neue Backform hatte ich mir die Tage ja gekauft. 
So gegen 10 Uhr möchte ich in die Innenstadt fahren. Zum Glück habe ich vorher im Internet nachgesehen und bemerkt, dass der neue Laden von "ma*nufactum" in meiner Stadt erst ab dem 22. September eröffnet. Ich bin auf der Suche nach einem großen Schreibheft / Kladde mit einem eher weichem Einband. Vielleicht finde ich etwas in der Stadt, denn im Internet möchte ich eher nicht bestellen. 
In der Stadt gibt es mehrere Wochenmärkte. So können Paprika, Zuccini, Möhrchen, Pflaumen, Eier und Hühnchen u.s.w. gut den Weg in meine Einkaufstaschen finden. Das Kochen für zwei freie Tage hintereinander ist praktisch. Steht eine nur einen Tag länger in der Küche. In meiner nächsten Wohnung hätte ich in der Küche gern mehr Platz und eine bessere und größere Arbeitsfläche. Ich halte mich gefühlt mehr in der Küche auf als im Wohn- oder Schlafzimmer. Das Wohnzimmer nutze ich derzeit nur, um mich vor die Glotze zu setzen. 
Früher habe ich sehr viel gelesen. Seit ich in dieser Wohnung lebe - im Okotber werden es zehn Jahre sein - finde ich keine innere und äußere Ruhe zum Lesen... gerade macht die Nachbarin unter mit ihre Küche sauber. Hört sich an als würde sie bei mir in der Wohnung sein. Wenn das Baby im November da ist, wird mein Wunsch auszuziehen sicherlich ansteigen. Abwarten.

Fix im Internet schauen, wann die Straßenbahnen fahren und dann los. So lange die Innenstadt noch nicht ganz so voll ist. 

Kommentare:

  1. Moin Oona,
    meine Küche ist groß, aber sie könnte doppelt so groß sein. Da würde ich mir noch ein Sofa wünschen, und hach... einiges.
    Für die nächsten Jahre ist ein Holzherd fest eingeplant, da käme dann so ein kuschliges Sofa noch besser. Wenn es gar nicht anders geht, reiße ich eine Wand ein, hihi.
    Großzügig bemessene Arbeitsfläche finde ich immer gut - ich mag Holz als Material am liebsten, zwar nicht ganz pflegearm, aber mir gefällt das besser als Stein, weil mir seitdem noch nie irgendein Glas oä kaputt gegangen ist.

    Das Ding mit der Ruhe: unbezahlbar. Ich denk mal, das wird der schwierigste Punkt bei der neuen Wohnung. Ich rate ja immer zu losen Teppichen an Boden oder Wand, aber ehrlich, das ist keine dauerhafte Lösung. Wenn die Wohnungssuche nicht so hart wäre und Du die Wahl hast: an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Zeiten da aufhalten. Kann sehr erleuchtend sein, gibt leider keinen Aufschluss über Lärmbrücken, die es ja offensichtlich bei Dir im Haus gibt :-(
    LG, Katja

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    1. Moin Katja,
      ja, eine ruhige Wohnung und ein angenehmes Umfeld... heutzutage schon reiner Luxus. Und ich weiß nicht, wo ich den finden könnte, wenn ich ihn bezahlen wollte/könnte.
      Auf dem Land leben ist nicht zwangsläufig ruhig leben. Abgeschieden ist eben abgeschieden. Ohne Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke oder Ärzten, die ich leider zu oft benötige. In der Stadt zu wohnen wird von Jahr zu Jahr unerträglicher. Randgebiete von meiner Stadt: auch nicht mehr bezahlbar.
      Ich habe schon arg das Gefühl der Verzweiflung, wo ich denn nur hin soll, wenn die unter mir das Baby bekommen. Das ist hier so hellhörig. Dann bin ich ab 14.9. täglich den ganzen Tag zu Hause...

      Ihr scheint Eigentum zu haben und könnt somit Wohnungs oder Hausveränderungen planen. Das ist schön. Ein Ofen ist bestimmt eine schöne Sache. Früher hatten wir im Schrebergarten meiner Großeltern einen Holzofen. Im Herbst gab es Bratäpfel.
      Ein Sofa in der Küche finde ich genial!!
      Viele liebe Grüße
      Oona

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