Freitag, 30. September 2016

erstaunliche Wahrnehmungen

Nach der AT-Stunde bin ich im strömenden Regen zur Bahn gelaufen. Klatschnass - trotz Regenschirm - saß ich in der Straßenbahn. Zum Glück kamen beide Bahnen so, dass ich nicht in der Dunkelheit im Regen an Haltestellen rumstehen mußte. 

Seit gestern Abend heißt es also "üben, üben, üben" im Sinne von "anders machen". *lach* Wenn eine das "sich hinsetzen" und das "aufstehen" üben will, da hat sie mehr Möglichkeiten als ihr lieb ist.
So wie ich mich hinsetze und aufstehe verbrauche ich sehr viel Kraft in den Muskeln, welche dafür nicht gedacht sind. Die Muskeln, die diese Tätigkeit übernehmen müssten, wissen nicht so recht, was sie machen sollen. Eine sehr interessante- unangenehme- gefühlte Erfahrung. 
Dies hat zur Folge, dass - ohne es bewußt körperlich gespürt zu haben - ich mich die letzten 10 cm vor der Sitzfläche "fallen" lasse. Bei Aufstehen versuche ich mit anderen Muskeln und Bewegungsabläufen in die Höhe zu kommen. Das jetzt nicht bewerten, sondern nur wahrnehmen. M. sagte, dass unglaublich viele Menschen jeglichen Alters es genauso machen. 

Das Erlernen natürlicher Bewegungsabläufe ist ein langfristige Übungsaufgabe. Bis zum 24.10.2016 kann ich üben mit den "Aufgaben", die ich stündlich automatisch mache. Aufstehen und mich hinsetzen. Bestimmte Muskeln fordern, dehnen und stärken. 
Ein Anfang ist gemacht. 

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