Dienstag, 20. September 2016

ein Dienstag im September

Zum Frühstück gab es Pfannkuchen mit Marzipan im Teig und darauf frische Heidelbeeren. Leider ist die Saison nun fast zu Ende. Ich finde Heidelbeeren total lecker und sie sind sehr gesund. Interessanterweise brauche ich nur ein Ei für den Pfannkuchenteig. 

Endlich habe ich mein Badezimmer gründlichst geputzt. Der Duschvorhang kam in die Waschmaschine. Alles schön achtsam in den Bewegungen.

Nach den doch eher ungewohnten körperlichen Bewegungen (kopfüber in der Wanne hängen und schrubben etc.) habe ich mich auf die Yogamatte gelegt und die Beine im 45 Grad-Winkel auf der Sitzfläche des Sofas abgelegt. 
Ich hatte die M*editations-CD von Marie M*annschatz angemacht, welche ich länger nicht mehr gehört habe. Keine Ahnung warum ich nach der gegriffen habe. Ich mag die CD sehr gern, weil mich die Musik berührt. 
Was ich auf dem Fußboden liegend fast umgehend bemerkte war, dass ich kaum Luft bekam. Was dann passierte gehört ganz klar nicht hier her. Ich bin nur froh, dass ich nach Jahren in Th*erapien auf einer Ebene wußte, was gerade passierte und das ich mir selbst helfen konnte. 
Den ganzen Tag schon lässt mich dieses Erlebnis nicht los und ich spüre heftige, innere Bewegungen. 

Tatsächlich nahm ich das neulich gekaufte Tagebuch zur Hand und fing an zu schreiben. Das tat gut. Gegen Mittag bin ich an die frische Luft. Raus in das Schrebergarten-Gebiet. Die eine Stunde "laufen" am Tag habe ich nicht ganz geschafft. Mit dem Handy habe ich ein paar ansprechende Fotos gemacht. 


Um später die Zeit vor dem Fernseher nicht völlig sinnlos zu vergeuden, habe ich mit meinem F*unktionstraining wieder angefangen. Schultern, Nacken, Rücken und Bauchmuskeln. Beckenboden nicht zu vergessen. Wieder kam mit der Bewegung innerlich was in Gang. Ich ahne. Ich weiß. Versuche nicht zu flüchten, was unglaublich schwer ist. 
Jetzt habe ich die Zeit und niemandem muss ich was erklären. Im Grunde eine riesige Chance.
Der Körper vergißt nichts und er lügt nie. An ihm entlang kann Heilung passieren. Ich weiß das. Aber bisher hatte ich nur bedingt und begleitet den Mut dazu. Die körperlichen Schmerzen zwingen mich geradezu hinzuschauen.

Dann gab es noch das volle Programm der körperlichen Pflege. Jetzt fühle ich mich irgendwie sauber und fein.  *lach* 

Ich bin gespannt wie gleich die Nacht verläuft.

Morgen ein weiterer Tag ohne jede Verpflichtung. In der Apotheke werde ich mir Schüßler Salze Silicea kaufen für das Bindegewebe. Seit heute nehme ich wieder täglich eine hochwertige "Fischöl-Tablette" für´s Gehirn. Magnesium für den Kopf. Und ich muss viel mehr Wasser trinken! 

1 Kommentar:

  1. Liebe Oona, für mich bist Du ein sehr kreativer Mensch und ich bewundere auch immer sehr Deine Kochkünste und wünschte ich könnte mir eine Scheibe davon abschneiden *lach*

    Möge sich das, was sich da zeigte, auf die sanftmöglichste Weise lockern und von Dir verabschieden, auf dass es Dir immer besser gehen möge!

    Sei lieb gegrüsst,
    Clara

    AntwortenLöschen