Sonntag, 25. September 2016

den Anfang finden

Am Samstag habe ich ein wenig gelesen in dem alten Buch von Anton Stangl. Darin las ich vor Jahren zum letzten Mal. Und wieder haben mich gerade die ersten Kapitel sehr bewegt. Seit dem mache ich mir meine Gedanken. 
Ich bin mit meinen Ideen und Vorstellungen meilenweit voraus. Immer. Dabei spüre ich in solchen Erfahrungen wie vor ein paar Tagen, als ich am Boden lag und kaum noch Luft bekam, dass es ganz nah in mir schon "erstarrt" ist. Kaum Bewegungen möglich. 
Schon lange weiß ich / spüre ich, dass sobald ich mich aus meinen kleinen körperlichen Bewegungsabläufen "heraus-bewege", dass dann fast umgehend irgendein körperlicher (oder seelischer) Schmerz einsetzt.
Für fast alles, was ich gern tun würde oder von dem ich meine, dass es mir gut tun würde, brauche ich meinen Körper. Kraft. Energie. Das "atmen können". Vertrauen in den eigenen Körper. 

Alles ist fließende Energie. 

Ich überlege, ob ich die Frau anzurufen, bei der ich ein wenig von der Al*exander-Technik gelernt habe. Leider habe ich viel davon vergessen, obwohl es enorm beeindruckend war. 

Es ist nicht einfach einen Anfang zu finden. Eine meint ja, dass "nichts tun" eine entspannt. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es genau so eben nicht ist. 
Es geht um An- und Entspannung. 
Bewegung. 
Auf jeder Ebene.

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