Dienstag, 19. Juli 2016

Erkenntnis auf dem Rad

Nach einem seltsamen Tag mit hohen "Stimmungswirrungen" von den anderen Kolleginnen und dadurch dann bei mir - ein Hoch auf die hohe Se*nsibilität ... moah... bin ich mit dem Rad bei gefühlter,  brütender Hitze nach Hause gefahren. Zügig, denn ich hatte gleich im Anschluß meinen vorerst letzten Termin zur I*nfusion. 
Als ich durch eine Baum-Allee mit großen Lindenbäumen fuhr, die herrlichen Schatten spendeten, hörte ich meinen Kopf sagen, dass ich doch keinen (be*fristeten) Arbeitsplatz in der Probezeit aufgeben kann. Wo es schwer ist einen neuen Job zu finden. Ich drei Monate lang kein Geld bekomme.

Mein Herz ruft ständig: "Hör auf."
Der Verstand: "Woanders gibt es auch Streß und viel Arbeit. Und womöglich doofe, parf*ümlastige KollegInnen."

Ein extrem stressiger Job mit "E*mpfangstätigkeit" mit ca. 46 - 48 Stunden die Woche nicht drin. Es gibt Arbeit für drei und ich schaffe es nur schwer alles Nötige und Dringende überhaupt rechtzeitig fertig zu bekommen.

Heute Abend mit meinen Eltern telefoniert. Beide haben ihren zweiten Tag in den jeweiligen Einrichtungen gut geschafft. 
Auch erreichte ich endlich meine Freundin aus Bayern. Immer eine Wohltat mit Menschen zu reden, die mit so vertaut und lieb sind. 

Später am Abend erreichte mich eine überaus positive Information mit großer Tragweite von meiner Schwester.

Kommentare:

  1. Ich habe versucht die Stelle zu wechseln , aus finanziellen Gründen, mehr Verdienst , mehr Freiheit dachte ich , ich würde die neue Arbeit schon schaffen....bereits nachder Vorstellung und Besichtigung der Arbeitsstelle ging es mir schon so schlecht , wie Jahre lang nicht mehr. Nach 2 Tagen habe ich abgesagt und könnte gottseidank an die alte (geliebte) Arbeit in einem Blumenladen zurück, mit Mindestlohn aber einer Arbeit die meinem Herzen und meiner Seele guttut. Lieber wieder "arm" und sparen, als mich "verkaufen". Ich habe meine Lektion gelernt und meine Therapeutin meint , jeder hat ein Lebensrecht Erfahrungen zu machen und muss sich deshalb nicht selber schlecht machen , dass er nichts aushält oder zu feige ist , sich erst mal auf das Neue einzulassen. Ich habe es ja gar nicht probiert mit der neuen Arbeit.Du hast es probiert und es scheint dir nicht zu "bekommen", also warum sich nicht wieder auf die Suche machen, mit den neu gewohnenen Erfahrungen, ich kann dich gut verstehen und das nachfühlen.
    Wünsche Dir ganz viel Mut zu Dir zu stehen. lb. Grüße Emma

    AntwortenLöschen
  2. Weiterhin wünsche ich Dir alles Gute auf Deinem Weg.
    Hoffentlich hilft Dir die positive Information, es ist immer gut, wenn feine Dinge sich ergeben.
    Es ist schön, dass Deine Eltern es schaffen in dieser Ausnahmesituation alles gut zu schaffen!
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  3. Moin Oona,
    beim Lesen Deiner Situationsbeschreibung war mir klar: daran kann man sich nicht "gewöhnen", egal, wie oft das andere für einen wiederholen. Und "normal" ist es so auch nicht.
    Leider greift da das tief eingehämmerte Sicherheitsdenken - jetzt ist es zwar schlimm, aber es KÖNNTE ja noch schlimmer...Klar, aber es könnte auch viel besser, und das sollte sich jede(r) selber auch ohne schlechtes Gewissen gönnen.
    Aktuelles Beispiel: wer einen älteren 38,5 h Vertrag mit automatischer Überstundenerfassung hat, bei dem die Überstunden auch regelmäßig vollständig abgebaut werden sollen - der hat öfter mal einfach einen freien! Tag. Da sehen die 1,5 h pro Woche kleinlich aus, aber zusammen mit gewissenhafter Erfassung liegen Welten dazwischen.
    Ich wünsche Dir einen leichten Weg da raus, Katja

    AntwortenLöschen
  4. @ ALL:

    Ich danke euch sehr !!! für eure Gedanken zu meinem Post.
    Es freut mich, dass ihr euch die Zeit genommen habt mir zu schreiben und eure Gedanken kundzutun.
    Herzlichst
    Oona

    AntwortenLöschen