Sonntag, 5. Juni 2016

... nee.. doch nicht...

Mehrfach habe ich den Text gerade umgeschrieben. Über die Arbeit, die Eltern, den Schiet-Sommer :O) und mein irgendwie nicht geführtes Leben... blabla... nun habe ich alles Geschriebene wieder gelöscht. 

Genug "gejammert", gemotzt und geklagt. Gewütet. 
Noch lange nicht genug geweint und getrauert.

Heute Morgen kam mir in den Sinn:

* das, was ich ändern kann, das ändere ich. Sobald es möglich & sinnvoll & klug ist.  

* das was ich nicht ändern kann, das kann ich eben nicht ändern. Aber meine Haltung dazu kann ich ändern. 

* was ich im Grunde nicht ändern will (und es ist spannend rauszufinden, was das ist), das nehme ich an... und ... ich rede darüber nicht mehr. Für das, was ich nicht ändern kann oder eben will, muss ich mich nicht (mehr) rechtfertigen. Denn es gibt niemanden, der über mein Leben entscheidet - heute - als ich ganz allein. Das ist eine mehr oder weniger freiwillig gewählte Lebenssituation.

Was mache ich mit meiner Lebensenergie? Spannende Frage und Suche. Für was verbrauche ich sie jetzt und wofür könnte bzw. will ich sie nutzen? 
Wie kann ich mit meiner Enerige besser/klüger haushalten? 
Die Kraftquellen suchen und nutzen. Spaziergänge in der Natur. Zeiten am Wasser. Ein gutes Buch lesen. Schreiben. Fotografieren - es wäre schön, wenn ich aus meinen schönen Bildern etwas machen könnte. Pferde striegeln :O) oder mich mit den Freundinnen treffen - sprechen, die mir Kraft geben. Angenehme Cafés aufsuchen. 

Die erste "Wäsche" soll nun auf den Balkon. Am Abend gehe ich spazieren. Jetzt möchte ich meine Wohnung aufräumen, säubern und mich selbst auch ein wenig "aufhübschen". 

Habt einen schönen Sonntag! 

A* H O I 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht euch 
Oona  

Kommentare:

  1. Erinnert mich gerade an dieses Gebet:
    " Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
    Ich bewundere immer, wie gut du dich ausdrücken kannst über die Dinge, die dir durch den Kopf gehen.
    Ich lese gerne bei dir und lerne auch manches dabei.
    Weiterhin viel Erfolg.
    liebe Grüße
    Jutta

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    1. Ja, daran dachte ich auch sofort, an dieses kleine Gebet. Und, dass wir auf dass Außen eben längst nicht soviel Einfluss nehmen können wie auf unsere Haltung dazu. Genau!

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    2. @Jutta und kvinna:
      Und mir kamen meine Gedanken bzgl. lassen und annehmen so bekannt vor.
      Stimmt. Das Gebet habe ich irgendwo und irgendwann gelesen.

      Danke für eure Kommentare!

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  2. Moin Oona,
    ein guter Vorsatz. Oft sitzen Leute zusammen, eine fängt an, über ein Thema zu lamentieren, alle stimmen ein, letztendlich breitet sich frustriertes Schweigen über das eigene Leben aus. Das finde ich auch überflüssig.
    Ansonsten erlaube ich mir aber mehr Ambivalenz: Ich darf mich schon für etwas entscheiden und währenddessen meckern. Wichtig ist mir nur, dass es nicht in der Abwärtsspirale endet.
    Und ich mache mir auch keine Vorwürfe, wenn ich vor dem TV versacke, statt ein Buch zu lesen oder mich fit zu machen. Das mache ich ja auch, aber in diesem Moment genieße ich halt das Schlampf.
    Auch Dir eine gute Handbreit Wasser, Katja

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  3. Ich denk an Dich und wünsche Dir Kraft und Gelassenheit. Das tu ich immerwieder, so wie du dem Robert auch schon oft geholfen hast.
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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    1. Danke! Das habe ich gern gemacht.

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