Dienstag, 28. Juni 2016

die H*inkelstein-Theorie

Heute Morgen unter der Dusche flogen die Gedanken und Erkenntnisse nur so dahin. Mir kam in den Sinn, dass eine eben stets aufpassen muss, weil ihr jeder Zeit und aus jeder Richtung jemand Kieselsteine auf den Lebensweg schmeißen kann und sie somit ins Stolpern oder gar Fallen bringen kann. Und ehe ich mich versah, wurden aus den Kieselsteinen vor meinem geistigen Auge fliegenden H*inkelsteine, die vor mir auf dem Weg einschlugen. Weiter formten sich neue Gedanken… aus H*inkelsteinen aller Obelix mag eine keinen Weg bauen.

Eine läuft von den Steinen weg. Natürlicher Instinkt. Finde ich. Sucht Schutz und atmet durch. Mit Mut bleibt sie nicht wieder Jahre hinter dem mageren Strauch sitzen und bibbert. Sondern sie geht zu den Steinen und schaut sie sich an. Letztlich nur Steine. Die liegen. Jedenfalls kann eine erforschen. Annehmen. Ablehnen. Begutachten… und ... um den Stein oder gar die Steine herum gehen. Fröhlich pfeifend dann den Weg weiterlaufen. Zum Glück sind wir nicht mehr im Märchen und ein G*ott, eine G*öttin oder einen übelgelaunter Zauberer wirft uns ein ganzes Gebirge vor die Nase. Es gäbe auch die Möglichkeit, ob der Gewaltigkeit der Hinkelsteine, den Weg zu überdenken und einen anderen zu suchen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Oona,
    eine poetische Beschreibung der Steine, die einer in den Weg gelegt werden oder die auf dem Weg liegen.
    Sich nicht einschüchtern lassen, in Distanz zu gehen und von dort einen Blick hinaufwerfen.
    Nicht mehr und nicht weniger. Wie schwer.
    Aber eine optimale Möglichkeit mit den Steinen umzugehen.
    Liebe Grüße
    Ganga

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