Freitag, 15. April 2016

Luft holen

Mit ausschlafen war das heute nix. Kaum wurde ich gegen 6.30 Uhr wach, da fing mein Hirn das rasente Denken an. Da kann ich auch gleich aufstehen. Heute ist ein Tag, wo ich zu Hause bleiben kann. Meine Schwester hat zwar keine Zeit, aber fährt dennoch für drei Stunden hin. 

Demnächst ! muss was passieren. Fünf Monate sind genug. Und es wird nicht besser, sondern von Woche zu Woche furchtbarer. 
 
Mich stört es ungemein und es ist inakzeptabel für mich, dass ich mich von meinen Eltern und deren lebenslangen Unfähigkeiten dermaßen absorbieren lasse. Meine Entscheidung. Letztlich. 
Was 40 Jahre lang nicht funktioniert hat und entspannt war, dass wird es nicht mehr. 

Im Blog möchte hauptsächlich anderes notieren.

* das zugeführte Eisen von vor ein paar Monaten hat sich verflüchtigt. Also wieder an die Infusion. Hm... Meine Ernährung ist schlecht und jetzt erst recht. Dann der "kaputte" Magen und die nervliche Belastung - seit immer - zieht  das Eisen und das Vitamin B12 ständig aus dem Körper.

* ich habe das Gefühl, dass jedes Mal, wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, die Blätter an Bäumen und Sträuchern mindestens 2 cm gewachsen sind. Obwohl es nicht gut ist für die wunderschönen Blüten der Magnolienbäume etc., kann die Natur diesen Regen seit gestern Abend gut gebrauchen. 
Diese Vielfalt an Grüntönen ist wunderschön. Die unechten Kirschbäume stehen mit ihren rosa Hauben überall herum. Das Grün grünt und die ersten Rasenmäher tönen durch den Stadtteil. Im Mai will ich unbedingt in den Rhododendronpark. Der ist sehr alt und groß. Ein Besuchermagnet. Mit dem Fahrrad keine 20 Minuten von meiner Wohnung entfernt. Und weiterhin kostet der Besuch des Parks keinen Eintritt. Das muss eine nutzen! 

* überall stehen die ersten Verkaufsbuden für den Spargel aus Nienburg. Da gibt es zudem auch etwas später im Frühjahr echte Kartoffeln, Beeren aller Arten und Schinken zu kaufen. Ach... und es ist dann bald Rhabarberzeit. Guter Rhabarberkuchen ist ein Glück.

1 Kommentar:

  1. Hallo Oona,
    wie du schreibst, du bist nicht für die Entscheidungen die deine Eltern für sich getroffen haben zuständig. Da brauchst du nicht mitmachen. Sonst hat das nie ein Ende und du bist in ihrem Rad eingespannt. Wer könnte dann das Rad stoppen oder ihm eine andere Wendung bringen.
    Du machst es sicher gut und setzt deine Grenzen.
    Halte dich tapfer.
    Liebe Grüße
    Ganga

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