Sonntag, 27. März 2016

wie gewonnen so zerronnen

Früh um 5.30 Uhr aus dem Bett. In aller Ruhe gefrühstückt etc. und dann traf ich mich mit B.K. an der Haltestelle und wir fuhren gemeinsam mit Straßenbahn, Zug und Bus zu den jeweiligen Eltern in Bremerhaven, welche nur wenige Straßen voneinander entfernt wohnen. 


 

Gegen 17.50 Uhr starteten wir die Aktion "das Auto zur Tankstelle fahren, den Reifen Luft geben und tanken." Zum Glück war meine Schwester bei mir im Auto und mein Schwager fuhr in deren Auto vorweg. Danach wollten sie weiter nach Hause. Kurz: es war nicht sicher mit dem Auto zu fahren und es ging ständig aus. Zurück zu meinem Eltern. Ich fuhr später mit dem Zug zurück und kam um 20.30 Uhr endlich zu Hause an. Morgen möchte ich nichts tun außer ein paar Zimtschnecken backen. 


Das Auto meines Vaters wird andere Wege gehen. Ich möchte nicht, dass er noch Geld in diesen alten Wagen steckt. Die vier Monate im Winter auf der Straße scheinen ihm doch arg zugesetzt zu haben. 

Auch ohne Auto komme ich irgendwann ans Meer...  

Kommentare:

  1. Vermutlich ist das mit dem Auto eher eine Kleinigkeit. Wahrscheinlich ist im Motorraum zuviel Feuchtigkeit durchs lange unbenützen im Winter. Ein versuch wäre mit offener Motorhaube in der Sonne stehen lassen, oder eben im Stand laufen lassen, grad wenn das Auto immer wieder ausgeht is ja unterwegs sein eher blöd.
    Ich hatte das mal bei einem alten Opel, der ging oft aus wenn ich die Kupplung trat (aber nur frühmorgends wenn es nass/kalt war) nach längerem fahren gings wieder. Im Endeffekt war es ein winzges Teil das ausgetauscht wurde für 20 Euro oder so.
    Wenn sonst das Auto ok ist, wär es ja schad um die Chance für Dich.
    Frohe Ostergrüße

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    1. Danke für die Hinweise!
      Einen guten Start in die Woche wünscht
      Oona

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  2. Ach Mensch, schade mit dem Auto.
    Ich hätte es Dir gewünscht. Wobei ich am Auto noch immer den Unterhalt am teuersten finde.
    Letztes Jahr habe ich einen Kleinwagen erstanden (F*ord Ka), grüne Umweltplakette, neuer TÜV, alles prima (wartungsarm ;-). Geht auch mit kleinem Geld vom Händler, da ist das Internet sehr hilfreich.
    Also vielleicht auch eine Option für Dich?
    Liebe Grüße, Katja

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    1. Es war einfach eine Möglichkeit für vieles. Autofahren üben, mein Vater erfreuen, Dinge endlich ohne Fragen erledigen können...
      Bisher habe ich nie ein Auto gebraucht. Ich würde mir eines anschaffen, wenn es beruflich notwendig würde und ich es auch gut bezahlen könnte.
      Liebe Grüße
      Oona

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    2. Ja, Oona,
      da hast Du recht, mit schlechtem Gewissen Geld ausgeben macht auch nicht glücklich.
      Meine Anschaffung ist der Tatsache geschuldet, dass im letzten Jahr unser einziges Auto unerwartet total ausfiel. Wir standen dann vor der logistischen Herausforderung, innerhalb einer Woche bezahlbaren, leistungsstarken (wg. Hänger) Ersatz zu beschaffen. Solange hatten wir einen kostenfreien Leihwagen, und das war ein Glück, denn öffentliche Verkehrsmittel finden hier einfach nicht statt.
      Also: Zweitwagen als Backup. Den konnte ich glücklicherweise bar bezahlen.
      Rückblickend, aus Zeiten mit und ohne Auto:
      Ein Auto bietet mehr Privatsphäre. Ich muss nicht mehr den halben Haushalt mitschleppen, bin unabhängiger von Verkehrsdienstleistern, kann auch mal im Auto statt im Wetter warten, und im eigenen Tempo reisen.
      Bin im Winter weniger Erkälteten ausgesetzt.
      Bin nicht mehr ganz so standort-verkehrslinien gebunden bei der Jobsuche.
      Deshalb: Auto "kann" glücklicher machen und Zeit sparen, so es zuverlässig und nicht ständig in der Werkstatt ist.
      Was ich allgemein schade finde: wenn Du wieder Vollzeit in Lohn und Brot stehst, hast Du zwar die Finanzen, aber dann fehlt oft die Zeit. Kenne ich nur zu gut.
      Du findest schon die passende Beförderung zur passenden Zeit.
      Liebe Grüße, Katja

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  3. Mir ist noch was eingefallen, falls unbekannt:
    https://www.drivy.de/
    zwar nicht für sooo spontanes geeignet, aber vielleicht für hin und wieder.
    Liebe Grüße

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