Samstag, 5. März 2016

noch etwas aus dem Hut gezogen

und doch scheint der nicht leer zu werden.  
Es macht mir Angst, dass sich schlichtweg nichts „Neues“ in meinem Leben formieren will oder auch nur zu erahnen ist. 

Mehr menschlichen Kontakt wäre gut. Kann ich nicht wie ein Kaninchen aus dem Hut zaubern.  

Jeden Tag schaue ich seit Monaten nach neuen Zeilen von Rory. Lang hat sich das Sterben seiner Frau Joey hingezogen. Gestern ist  Joey  gestorben. Zutiefst hoffe ich, dass sie nun Schmerzfreiheit und Frieden gefunden hat. Dort, wo sie sein wollte.

Ich spüre langsam besser, was mich an diesen Lebensgeschichten des Paares anzieht, bewegt und mich stark im Inneren berührt. Deutlich bekomme ich etwas gezeigt und es ist nicht das, was offensichtlich scheint. Es hat etwas gedauert bis ich es verstanden habe. 
Das beschäftigt mich seit Tagen.

1 Kommentar:

  1. Gestern spät am Abend habe ich noch das Bild angeschaut. Die Tochter hält Joeys Hand. Irgendwie machte mich das so sehr traurig.
    Heute morgen musste ich dann auf den Blog gehen, und ... es blieb mir die Luft weg. Es ist erschütternd.
    Ein Paar voller Liebe und Glück. Ein kleines Mädchen in einer Familie, die sie mit offenen Armen aufnahm, immerzu geliebt hat.
    Und nun?
    Die Ehefrau, die Mama fehlt auf Erden.

    Liebe Oona, ich kann es nicht begreifen warum solche Schicksale auf Erden immer- und immerwieder passieren.

    liebe Grüsse für Dich
    Elisabeth

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