Freitag, 18. März 2016

ACHT !

Mitternacht ist schon durch. Ich bin froh, dass ich morgen ausschlafen kann.
Meine Lieblingscousine hatte am Mittwoch tatsächlich in ihrer Schal-Sammlung den perfekten federleichten Schal für meine neue Strickjacke. Vielleicht ist er ein Glückbringer? Ja. Ist. Denn das war heute... äh.... gestern die erste Runde der V*orstellungsgespräche. Es gibt acht Be*werberinnen, die sie sich angesehen haben. ACHT! Unglaublich. Nach Ostern könnte ich zu einem weiteren Gespräch eingeladen werden, wenn ich in den engeren Kreis komme. 
Natürlich kann ich nichts über das Gespräch hier im Blog schreiben. Hm... es gibt so Fragen in einem V*orstellungs-Gespräch, da muss eine erst einmal drauf kommen. Noch mehr natürlich auf die p*olitisch-korrekte Antwort. Ich vermute, dass sie nicht wirklich eine Antwort auf eine solche absurde Frage hören wollen, sondern eher testen, wie eine so reagiert. 
Als ich aus der Firma hinaus ging, schien am blauen Himmel die wunderbare Frühlingssonne und ich bin ein Stück zu Fuß gelaufen. Ob das Gespräch nun "gut" verlaufen ist. Welche kann das schon beurteilen.
Die Arbeit wäre machbar. Die Firma sehr groß. Es gibt Vorteile. Und etwas, dass ich nicht so gut finde. Mit dem Rad keine 10 Minuten von meinem Zuhause entfernt. Mein gefordertes Gehalt wäre niedrig, wenn sie mich einstellen würden. Was nützem eine "passende" Ge*haltsforderungen, wenn eine am Ende in H*vier landet? Ich habe mir das natürlich überlegt und denke, dass mich die 21 Jahre in  e i n e r  Firma eines gelehrt haben: Beweg Dich, Frau Oona. Bilde Dich weiter und nichts ! ist für immer. 

Als ich gegen Mittag zu Hause angekommen bin, habe ich beim Laden gegenüber sauleckeren Himbeer-Kuchen gekauft. Danach habe ich Adrenalien abgebaut indem ich zwei Stunden die Butze geputzt habe. Am Nachmittag kam mich G. besuchen auf einen Tee und etwas Kuchen. Weil das Wetter so gut war und die Sonne unfassbar verlockend, sind G. und ich noch über den großen Parkfriedhof spazieren gegangen. Konnte ein wenig von meinem Wissen bzgl. des Friedhofes und der "berühmten" Menschen die dort "liegen" weitergeben. 
Apropöchen Sonne: Ein Glas der Sonnenbrille ist mangelhaft. Ich trug sie einmal und sie mußte nachgestellt werden, weil sie sehr locker saß. Das war am Montag. Mittwoch auf dem Weg zu meiner Cousine war es so gleistend hell draußen... Sonnenbrille auf. Erst dachte ich, da wäre ein dicker Fettfleck auf dem Glas. Nach dem zweiten Rundgang putzen mit den dafür vorgesehenen Brillenputztuch... Nein. Das Glas hat eine Macke. Ich bin genervt. Erst dauert das fünf Wochen bis die fertig ist. Dann sitzt sie nicht und wird es meinem Gefühl nach auch nicht. Nun ist sie auch noch nicht in Ordnung. Also morgen noch mal in den Optikerladen. 

Gleich im Anschluß nach dem Besuch telefonierte ich mit B.K., die sich nach dem Gespräch erkundigen wollte. Fix die Lieblings-Pizza gebacken, kurz mit den Eltern telefoniert und dann meine momentane Lieblingsserie auf zdfneo gesehen. Herrlich französisch lustig... ein guter Ausklang für diesen vollen, aufregenden Tag. 

Von Herzen danke ich den Leserinnen, die mir gestern ganz fest die Daumen gedrückt haben.

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