Montag, 25. Januar 2016

übersprudelvoll

Wenn eine nicht weiß, mit was sie beginnen soll … herrje… diese vielen schönen kleinen Geschichten. Bloß keine vergessen.

Heute Morgen holten mich erneut die „Piraten“ aus dem Bett. Das funktioniert also wunderbar, denn meinen bisherigen Wecker hörte ich nur noch manchmal. 
Um 9 Uhr stand ich bei der Schule wieder auf der Matte, weil auch dort das in*dividuelle Be*werbungs-Coaching stattfand. Insgesamt acht Stunden hat mir die Frau vom Amt bewilligt. Es waren zwei produktive, informationsreiche Stunden und die Trainerin ausgesprochen angenehm und vor allem sehr im Thema drin. Noch einmal mehr zeichnete sich ab, warum meine bisherigen Bemühungen einen neuen Ar*beitsplatz zu finden nicht erfolgreich waren. Das empfinde ich als überaus erbaulich und ermutigend es nun anders und sicher auch besser zu machen. Ein Vor*stellungsgespräch wirklich zu üben ist sinnvoll. Wie beantworte ich gut und souverän evtl. „Schwachstellen“ im Berufsleben. Wie funktionieren z.B. Ge*haltsverhandlungen bestmöglich? Ich muss leider schreiben, dass ich mir viel zu wenige Gedanken gemacht habe. Was ja irgendwie bei mir seltsam ist. *schmunzel*  Nun hatte nur zwei V.- Gespräche, und genau das ist z.B. auch ein Indikator dafür, dass ich bisher etwas ungünstig gemacht habe. Jede 10. ernstgemeinte Be*werbung muss ein Vor*stellungsgespräch zur Folge haben. Das habe ich mittlerweile von drei verschiedenen Fachpersonen gehört. Mein L*ebenslauf entwickelt sich in Perfektion… und ich werde diese Woche erneut Geld für ein aktuelles Be*werbungsfoto investieren.

Am Nachmittag habe ich es endlich nach Wochen geschafft zu dem Optiker meines Vertrauens zu fahren. In erstaunlich kurzer Zeit habe ich ein Brillengestell gefunden, welches meine Augen gut abschirmt und dennoch hübsch ist. Die Brille hat gleich vier Funktionen zu erfüllen: vor Sonnenlicht schützen und meine Sehfähigkeit gewährleisten, bei starken Kopfweh und Mi*gräne die Welt etwas mehr verdunkeln und sie soll auch bei meiner H*ochsensibilität ein Schutz sein bei grellem Licht oder diesigem Zwielicht. Dazu ist sie meine Ersatzbrille. Obwohl sie keine Gleitsicht hat, aber natürlich Prismen in den Gläsern. Was die Sonnenbrille teuer macht. Prisma-Gläser gibt es nun mal nicht im Angebot und ich habe auf beiden Augen  – 6.0 Dioptrien. Deswegen sind schon besonders dünne Gläser wichtig und dabei immer noch sehr dick am Rand.
Beim Re*we fand ich ein kleines, entzückendes (und wie sich später herausstellte ein sehr hartnäckiges) Steckrübchen. An der Fleischtheke fragte ich nach Mettenden bzw. Kochwurst. Zum Glück fiel mir ein, dass ich nun mit meiner "Anti-Mi*gräne-Ernährung" (und Lebensumstellung :O) angefangen habe und so gab es keine Kochwurst. Ich nahm stattdessen Tatar. Aus der Steckrübe (welche ich in kleine Würfel schnitt und sie in Olivenöl und Kümmel etwas anbriet), ein paar gewürfelten Kartoffeln und den gewürzten kleinen Tatarbällchen machte ich eine Art Eintopf. Als Geschmacksbringer kamen Bio-Gemüsebrühe und Pfeffer hinzu. Da Steckrüben manchmal selbst bei längerem Kochen etwas störrisch sind, habe ich kurzerhand den Stabmixer reingehalten. Das machte das Essen allerdings nicht besonders hübsch anzusehen. Deswegen heute leider kein Foto. Als ich mir das Essen auf den Teller tat, dachte ich noch: „Na, Frau Oona, ob das wohl schmeckt??“ Es hat geschmeckt und nun hoffe ich, dass es mir gut bekommt. 
Was ein enormer Nachteil ist, wenn eine sich Food-Blogs anschaut: manchmal gehen einem Gerichte und vor allem Backwerke nicht mehr aus dem Sinn. Guckst Du hier von Meli aus Österreich:   Brandteigkrapfen mit Cremefüllung in Perfektion. Seufzt.

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