Mittwoch, 28. Oktober 2015

anders als geplant

Gegen 9 Uhr klingelte mein Telefon und meine Freundin vom Land musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Sehr schade. 
Später telefonierte ich lang und schön mit der Freundin aus Bayern. Sie macht schon Pläne mit mir, wenn ich des Jobs wegens nach Bayern ziehe(n) muss. 
(Wien ist nicht so weit und auch Italien nicht... gell, liebe E.?) M*antramäßig sagt sie mir die Städte auf, wo ich hingehen kann/soll. Weil dann ist es nicht so weit weg von ihr und ihrer Familie. :O)  Regensburg, Augsburg, Ingolstadt, Nürnberg... uhi... und dann habe ich noch Kiel, Lüneburg, Hamburg etc. auf der Liste. Obwohl es überhaupt nicht meinen inneren Bildern entspricht erneut in große Städte zu ziehen. Aber da, wo es schön ist, da gibt es eben keine Jobs, von der eine auch leben kann. 

Meine Freundin B. kann womöglich meine Be*werbungsfluten kontroll- und beratungstechnisch nicht allein bearbeiten und so spanne ich eine weitere Freundin ein. Irgendwie muss eine aus den Bergen von Be*werbungen ja auffallen. Ich habe überlegt, dass ich schreiben könnte: 
"Wenn Sie eine fleißige, ordentliche, sprachlich gewandte, pünktliche, vertrauenswürdige, lernwillige, humorvolle, berufserfahrene, verantwortungsbewußte und kinderlose Frau im Alter von xx Jahren einstellen möchten, die zudem zu Herzlichkeit und menschenverstandsorientierter Weitsicht neigt, dann zögern Sie nicht mich anzurufen." 
Oder so ähnlich.

Kommentare:

  1. Hey,
    jetzt gib mir noch ein s im menschendver>s<tand...
    und ich drück dir die Daumen.
    Das liebe Geld...ich wünschte manchmal, nicht so stark davon abhängig zu sein.
    Ich kann zwar sehr sparsam wirtschaften, aber irgendwann ist eine Untergrenze erreicht. Leider beeinflusst das mM nach auch die Art, wie ich Dinge angehe, weniger mutig.
    Demnächst werde ich mich auch auf einen Teilzeitjob bewerben. Nix dolles, aber unser Auto musste ersetzt werden, und wenn mich die Arbeit nicht zu sehr stresst, ist das Mehreinkommen eine entspannende Entlastung.
    Mögen die Arbeitgeber mit uns sein!
    LG, Katja

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    1. Moin Katja,
      es ist schon interessant, wie sich mein Verhältnis und meine Wahrnehmung zu Geld, Beruf und Wertschätzung geändert und erweitert haben, seit ich in der Schule bin. Die Zeit der A*LG verlängert sich um 4 Monate und 3 Wochen durch die Ma*ßnahme. Einziger Grund für mich da weiterzumachen.
      Es ist erstaunlich, wie langsam mein Geist die Tatsachen erkennen will und ich ins Handeln komme. Andererseits ist das eben alles neu für mich. Obwohl: meine Eltern mussten schon immer den Pfennig öfter umdrehen.
      Ja. Wenn das Geld oder ein Beruf - um benötigtes Geld zu verdienen - fehlt, dann ist eine gefühlt anders in der Suche nach Möglichkeiten. Und ich hoffe, dass ich mich nicht wieder mit einem schlechten Job "zufrieden" gebe, um den anderen Stress ohne Arbeit zu sein auszuhalten. In "schlechten" Job wird es weder mit meiner Gesundheit noch mit meiner Seele besser.
      LG Oona

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  2. Das ist ein toller Satz...Schreib den so...
    ;-)

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    1. Mach ich bestimmt.
      Danke für die Rückmeldung!!
      Lieben Gruß
      Oona

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  3. Ich finde den Satz auch gut. Er sagt so viel aus, er macht neugierig auf Dich!
    Viel Erfolg
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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