Sonntag, 7. Juni 2015

O*chotskisches Meer

Weiß jemand – ohne nachschauen – wo sich dieses O*chotskisches Meer befindet? Ich fand es auf meiner Weltkarte, die ich mir vorgestern in mein Arbeitszimmer gepinnt habe. Als ich in einem Buchladen nach einem Geschenk suchte, fand ich diese Karte. Gratis von einem Reiseführer-Verlag.

Gestern telefonierte ich mit B. und fragte sie spontan, ob sie wüsste wo das Ochotskische Meer ist. Die Antwort kam fast umgehen. Okay. Sie ist „entschuldigt“. Welche vor 25 Jahren in einer Firma für Fisch-Im- und Export gearbeitet hat, die sollte das wissen. 

Mein geographisches Wissen (und auch mein Allgemeinwissen) ist ja bekanntlich nicht gerade das Beste. Hm… und weil mir mittlerweile bewusst ist, dass eine nicht nur im Körper „einrostet“, wenn der nicht ständig genutzt wird, sondern auch im Kopf, habe ich schon vor einiger Zeit beschlossen wieder mehr Bewegung in den Kopf zu bringen. Frei nach dem Buchtitel „Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt“. Durch Frau B*irkenbihl wurde mir schon vieles klar. Was wir lernen wollen, dass sollte uns interessieren und uns Freude machen.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich ständig reisen. 
 

Im TV sah ich gestern einen Bericht über Bernstein. Sie erklärten die Lage des Strandes, wo diese Steine herkommen und der Schmuck produziert wird. Ich habe nur erahnen können, wo das sein soll. Frau Oona! *kopfschüttel* Nun schaute ich auf die Weltkarte und dachte: „Ach, da liegt also Estland und … huch… da ist St. Petersburg. Das hätte ich woanders vermutet. Na, das ist ja ein Ding!"  *knigger* 


Ich muss los und womöglich später gibt es weitere Erkenntnisse in Frau Oonas ... sehr...  kleinem Universum. Mein Vater feiert heute seinen 74. Geburtstag nach. Vielleicht komme ich kurz an den Deich. Das wäre fein. Die Hitze ist fort. "Nur" 21 Grad und es ist hell, sonnig und der Himmel strahlt blau. Das Leben lacht… 

Dann weißt auch DU mehr. 


AHOI  !

Kommentare:

  1. Russland war klar, aber wo genau?

    Danke - jetzt weiß ich es wieder - da fischen sie doch Lachs für den deutschen Markt...

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  2. Mich hat in der Schule Geografie wirklich nicht interessiert. Ich meine, die Orte sind da, bewegen sich ja auch nicht irgendwoanders hin, und damit hat es sich. Wenn ich mich irgendwann mal dafür interessieren sollte, sind sie immer noch da...deshalb kenne ich nur die Orte/Lage gut, die ich mal bereist oder an denen ich mal gewohnt habe. Sorry Ochotskisches Meer, denn da will ich nicht hin, betrifft mich nicht = uninteressant.
    Wenn ich wirklich etwas für mich uninteressantes für einen Schein/Prüfung lernen muss, dann versuche ich schon Interesse zu entwickeln, damit es wenigstens dafür hängen bleibt. Hinterher darfst Du mich aber noch weniger befragen, weil ich das Thema dann noch stärker ablehne ;-) Tatsächlich kann ich solche Dinge sehr schnell von meiner Festplatte löschen.
    Gleichzeitig möchte ich aber mal auf Prioritäten hinweisen, man kann sich mit zu vielen Richtungen auch gut verzetteln.
    Das finde ich bei http://malmini.de/ und vielen anderen ganz gut erklärt.
    Deshalb ist es manchmal auch ganz gut zu selektieren. Ich habe immer nur 10 Prios, und das ist wirklich wenig, wenn man solche Sachen wie Wohnen (sauber, bezahlen) etc mit einbezieht. Das läuft für mich aber besser, denn so bin ich fokussiert.
    Beim Reisen: genau so. Ich will gar nicht immer reisen, ich mag mein Zuhause. Da bereise ich doch nur noch die Orte, die mich wirklich ansprechen, dann aber lieber mit mehr Zeit und Muße!

    Schönes Restwochenende, Katja

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    1. Möchtest Du mich oder im Allgemeinen auf Prioritäten hinweisen?
      Verzetteln ist nun nicht wirklich meine Baustelle.
      Grüße
      Oona

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  3. Hi Oona,
    ich möchte nur darauf hinweisen, wie ich das mit den Prios halte, für mehr reicht es im qualitativen Bereich nicht.
    Allerdings ist das eine von den Beobachtungen, die ich öfter mal mache: zu viel = weniger gut. Wird oft von außen so vermittelt: alles kann, jederzeit. Nein, das geht eben nicht. Wenn Dich etwas wirklich, wirklich fesselt, bleibt sowieso wenig Raum für andere Dinge.
    Dann lieber wenig&gut (genug).
    LG, Katja

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