Freitag, 1. Mai 2015

der Zoo in meiner Küche

Später entdeckte ich noch zwei andere Tierarten. Erstaunlich bei so einem kleinen Zoo-Tütchen. Natürlich aus Bio-Dinkel. Weiterhin esse ich dieses zuckerfreie Kekse in Tierformen gepresst.



 
Letzten Sonntag war ich mit B. ja bei einer Ausstellung in Lilienthal. Das ist ein Vorort von Bremen. Es gab 100 Gemälde zum Thema Nordsee zu sehen. Hauptsächlich Bilder aus dem 18. Jahrhundert. Wenig Malerinnen.


Was ich im Internet nicht gesehen hatte: es war der Eröffnungstag. Zum Glück hatten wir die "Vernissage" verpaßt. :O) Als wir gegen 13.15 Uhr ankamen wurden Tische und Stühle abgebaut. Dann kehrte Ruhe ein und wir zwei hatten die ganze Ausstellung für uns allein. Was sicherlich auch daran lag, dass es draußen öfter stark regnete. 
Die Bildervielfalt hat mir gefallen und auch das eine oder andere Bild besonders. Das untere Bild ist eines DER Bilder aus den Sch*iffahrtsmuseum Bremerhaven. B. wunderte sich, dass es einfach so ungesichtert und ohne größere Erwähnung rumhing. 






Das Bild hängt schief! Nein, ich kann mit dem ollen Handy schwer "gerade" Bilder aufnehmen. Ich warte jetzt darauf, dass hier links das Wasser rausläuft....

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Lange habe ich mit mir gerungen, aber dann doch die neue flow gekauft. Was ich an der "f*low" mag ist, wenn ich den ganzen Zusatzkram und die Werbung rausgerissen habe, dass sie schön anzusehen ist und vorallem mich die Artikel interessieren. Halb während und nach dem Frühstück versuche ich jeden Tag einen Artikel zu lesen.
In der neuen Ausgabe fand ich einen Bericht über eine Frau, die mit ihrem Mann sich so sehr räumlich und materiell verkleinerte, dass sie in einem T*iny-House wohnen. Einem kleinen Haus, dass sie mit einem Auto an jeden Ort bewegen können, welchen sie möchten. 
Ich fand interessant, wie sie von viel Raum, viel Kram und vielen Schulden zu einem kleinen Haus, wenig Besitz und ehrenamtlicher Arbeit gekommen sind. 
Vor Jahren habe ich eine Frau kennengelernt, die sich entschlossen hatte, für eine Zeit in einem kleinen Haus mit Garten zu wohnen, um Abstand zu finden. Um Zeit zu haben, um in Ruhe zu meditieren und sich zu sammeln. Das fand ich klasse.

Ob ich so leben könnte, dass ist eine ganz andere Geschichte. Ich muss zudem noch gute 20 Jahre arbeiten. Es geht mir eher darum, dass ich genauer hinfühle, was mein Herz zum Schwingen bringt. 
Was bei mir auch hängen geblieben ist nach dem Lesen des Artikels, dass sich das Ehepaar irgendwann auf den Weg gemacht hat und mehrfach umgezogen ist. Immer etwas mehr lernen, was sie brauchen, was sie wollen oder was sie nicht (mehr) können. 
Wenn ich etwas anderes will als das, was ich jetzt habe, dass MUSS ich mich in jeglicher Hinsicht bewegen. Und das Nächste muss nicht das "perfekte" sein. Es darf sich entwickeln. 
Könnte das jemand in meinen tiefsten Synapsen verankern?

*

Gleich geht es wieder in Richtung Lilienthal. Hui.... ich muss mich sputen!! B. scheint eine größere Radtour zu planen. Schluck. :O) 
Das Wetter ist wechselhaft und mir schon wieder kopptechnisch blümerant. Hoffentlich kann ich mit dem Rad fahren! Ich versuche ein paar schöne Landschaftsaufnahmen zu machen und ein Bild von meinem Stück Ozeantorte, damit mein bildarmer Blog mal etwas aufgemotzt wird. :O) 


Kommentare:

  1. Huhu Oona, nach "Mit freundlichen Grüßen" hab ich bisher auch nie ein Komma gesetzt...

    Das mit den Zeitschriften ist bei mir auch grad ganz arg - es gibt soviel zu lesen, so schöne zum anschauen usw. Eine muss sich wohl besser entscheiden *seufz*

    Danke für das Erinnern daran, dass man nur unterwegs herausfinden kann, was man möchte, wie es noch besser geht für einen usw. Und auch, dass das nächste nicht das Perfekte sein muss - dieser Gedanke macht es mir schwer, eine neue Wohnung zu finden.

    Dir viel Spaß auf Deiner Radtour!

    Liebe Grüsse
    Clara

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    1. Nachfrage: Du meinst, dass der Gedanke, dass es nicht besser werden wird, macht es Dir schwer eine neue Wohnung zu finden?
      Ich versuche mir klarzumachen, dass sich alle meine Wohnungen immer zum Besseren hin entwickelt haben. Und sich meine Bedürfnisse a) mit den Jahren verändern und b) sich Wohnungsumgebungen quasi unkontrollierbar in jegliche Richtungen verändern können.
      Die Radtour war toll. Seit fast bestimmt 20 Jahren machen B. udn ich immer etwas zusammen am 1. Mai. Ein Geschenk für mich.
      Dir ein ruhiges Wochenende in Deiner Wohnung und den Mut trotz allem den Schritt zu neuen Ufern zu wagen.
      Herzlichst
      Oona

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