Sonntag, 25. Januar 2015

sinnloses M*öhrensterben

Gestern hat es in meiner Stadt geschneit. Dicke Flocken kamen vorrübergehend aus dem Himmel getänzelt und machten alles so schön rein weiß. Meine drei Lavendelpflanzen in den Tontöpfen haben sichtbar gekämpft, die Köpfchen oben zu behalten. Doch der Schnee war schwerer. Am Nachmittag kamen natürlich die kleinen Kinder auf die Grünanlagen und kugelten kleine und größere Schneemänner ins Leben. Als ich heute Mittag einen pseudo-gesundheits-frische-luft-Spaziergang machte – direkt beim Café mit langer Kuchentheke vorbei – da sah ich überall in den Gärten tote Möhren in schmälzenden Schneehaufen liegen. Es war erschütternd. :-) Da mich über Mittag eine sportbegeisterte (Blogger-) Freundin aus der Nähe von Köln mit den Worten „Es schneit!!“ anrief, vermute ich, dass auch dort Möhren in den Gärten liegen. Statt in leckeren Speisen veredelt worden zu sein.

Um den Sonntag abzukürzen bin ich bis 9 Uhr im Bett geblieben. Bis eine so mit duschen, frühstücken und etwas lesen fertig ist, kann sie raus an die frischen Luft.

Zurzeit lese ich in einem meiner bu*ddhistischen Bücher von Marie M*annschatz. So mit der Tasse voll mit Frühstückstee und ´ner schönen Kerze, ist das eine entspannte Sache. Um mich auf den Text zu konzentrieren lese ich ihn jetzt langsamer und stets nur ein paar Seiten. Manchmal versteht eine den Inhalt eines Textes erst beim zweiten oder dritten Mal lesen. Oder die Wertigkeit des Inhalts verschiebt sich. Das finde ich interessant. Gerade heute meine ich etwas Wesentliches verstanden zu haben.  

Kommentare:

  1. Tote Möhren *kicher* Lass es Dir weiterhin so gut gehen :)

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  2. Hier schneit es nun auch .... bei uns liegen die Möhren im Stall vom Hasen Jack! Der freut sich!
    :-)
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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