Montag, 1. September 2014

Willkommen in der Warteschleife!

Irgendwie ist es für mich gefühlt nun Herbst. Ist ja September. Und als ich heute Morgen im Bürgerpark meine Runde bei herrlichstem Wetter walkte, da war das Laub am Boden absolut nicht mehr zu übersehen. 

Im großen Buchladen in der Stadt, gab es nicht viele Bücher über Schrebergärten und so. Viele Bücher zu Gärten,Balkonen und Kräutern und was weiß der Hecht.
Auf dem Weg nach Hause wurde mir klar, dass ich erneut zig Schritte vorraus denke und den Anfang und den Weg in der Mitte überspringe. Vielleicht sollte ich es erst auf einen üppigen, schönen Balkon bringen? *lach* Trotz des Spätsommers ... hüst... könnte ich noch was wuppen. Auf meinem Balkon. Ist ja eh nicht zum Benutzen (weil die Wohngegend zu unruhig / laut ist) sondern zum Anschauen gedacht.
Dann seh ich, wie weit ich mit meinen Ideen in der Umsetzung so komme. Ich kenn mich. Viel Rauch und nur sehr wenig Glut. Letztenendes. Göttin, wie eine sich über die Jahre eben so kennen lernt. Es wäre doch zur Abwechslung schön, wenn ich etwas Neues langsam angehen lasse und beim achtsamen Voranschreiten auf dem Weg lerne, neugierig bleibe, mich umschaue, auf dem Weg bleibe und mich an dem freue, was ich tatsächlicht umgesetzt und geschafft habe. 

Außerdem ... und hier komme ich zur Warteschleife... weiß ich ja gar nicht was mir das nächste Jahr bringt. Und das auf vielen Ebenen. Im Grunde hänge ich auf Halde seit Anfang 2013. Mehr als sonst im Leben.
Warten: wegen der Arbeit (wo, was und welche Arbeitszeiten) und somit auch wegen der Wohnung (muss ich umziehen, weil ich woanders arbeite, die Miete nicht mehr zahlen kann oder ich endlich nach einem Zuhause suche) und die Veränderungen des Lebens, die einfach so passieren. Also warte ich. Ich warte gefühlt immer. Warte auf seelische Stabilität. Auf die bessere Jahreszeit. Auf das Geld oder auf die Erleuchtung. 
Irgendwie bekomme ich da keinen Griff dran. 

Willkommen in der Warteschleife meines Lebens! 

Jammer, jammer und klag,klag. = *Gähn*






*

1 Kommentar:

  1. Liebe Oona, gestern - pünktlich also zum 1. September - ist mir tatsächlich eine Kastanie vor die Füsse gefallen. Es ist also offiziell Herbst :-) Hier fällt Laub auch schon langsam aber sicher. Der Wahnsinn!

    Warteschleifen... Ja, da gerät eine schnell mal rein. Ich fühle mich erst jetzt, wo ich vor einem halben Jahr hierhin gezogen bin, als sei ich endlich Zuhause. Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Warteschleifen bald ein Ende nehmen und Du auch dort ankommst, wo Du Dich wohlfühlst. Und die Zeit zwischendrin kannst Du ja nutzen um Dir einfach noch Gutes zu tun und das Leben einfach zu geniessen. Es wird eh geschehen, was geschehen soll. Ich glaube, manchmal ist es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass eine nicht alles kontrollieren kann und das Leben auch einfach seinen Fluss hat, dem sich anzugleichen oft sehr heilend wirkt.

    Sei lieb gegrüsst!

    Clara

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