Sonntag, 2. Februar 2014

alles ist möglich

Statt jede Menge anderes zu tun, habe ich mir gestern Nachmittag einen zweistündigen Vortrag von M*anfred S*pitzer auf einer geliehenen DVD angesehen. So viele Informationen über die Gehirnforschung zum Thema Gedanken, Gefühle, Bilder und Handlungen. So was von spannend und lehrreich. Er zeigte eine Aufnahme eines Gehirns, wo die eine Seite fehlte. Ärzte hatten die eine Hälfte bei einer zwei Jährigen rausoperiert, weil sie sonst gestorben wäre. Nun würde man meinen, dass das Kind sch*werstbehindert ist. Sie ist aber eine gesunde Siebenjährige, welche zwei Sprachen fließend spricht und sich normal bewegen kann. Wie kann es angehen, dass jungen Menschen mit einem kompletten und gesundem Gehirn keinen Hauptschulabschluss schaffen? Da läuft was falsch im Schulsystem. Sagt Herr S*pitzer und eine fängt von Minute zu Minute an mehr zu überlegen, was das Gehirn im Grunde ist. 
Was es für Möglichkeiten bietet!! Was es hindert zu arbeiten und was es fördert. Irgendwo (wahrscheinlich in der u*sa) haben sie Schulkinder als erstes frühstücken lassen und vor dem Unterricht - also in der ersten Unterrichtsstunde - gab es für alle Kinder eine Stunde Sportunterricht. Flächendeckend haben das alle Schulen dort gemacht und in kurzer Zeit wurden es die Schulen mit den besten Schülern. Was sagste nun?
Und er sagt, dass nachgewiesen ist, dass Kinder, die vor der Schule 30 Minuten einen schnellen Comic-Film sehen und ohne Frühstück aus dem Haus gehen, in der Schule kaum noch Leistung bringen können. Eine Art Medien/Computer-D*emenz, die sich immer mehr vergrößert. Nicht nur bei Kindern, sondern in der ganzen Gesellschaft. Oder aber das Menschen, die in der Kindheit gelernt haben ihre Selbstkontrolle zu entwickeln, es im zukünftigen Leben immer besser und leichter haben. Das ist erforscht und bewiesen. 
Verblüffend. Oder, sagt Herr S*pitzer, dass man in Forschungen rausgefunden hat, dass der Bereich im Gehirn, welcher für das Schmerzempfinden zuständig ist, derselbe Bereich ist, der sich aktiviert bei dem Gefühl von Einsamkeit. Vereinsamung tut tatsächlich weh und es helfen Schmerzmittel bei E*insamkeit.  

Diese Informationen der Neurowissenschaft, die ich u.a. seit Jahren wie ein Schwamm aufnehme, verändern meine Gedanken und mein Verhalten. Nicht ausreichend und langfristig. Aber immer wieder und jedes Mal, wenn ich mich daran erinnere, sickern sie ein wenig tiefer. Verankern sich. Dann bin ich motivierter etwas zu ändern. 

Daraus folgere ich: Oona! Herzchen, ernähre Dich gesund, treibe freudemachenden Sport, begeistere Dich, übe Dinge an denen Du wirklich Freunde hast und !! die Du auch beenden kannst. Übe und übe. Trainiere Dein Gehirn. Täglich. Die Möglichkeiten des Gehirns sich zu verändern (und somit auch mich selbst) sind unermesslich. Folglich ist es ein Klacks englisch zu lernen... *hüst*

Im Grunde spielt einfach alles zusammen, was ich längst weiß. 
Es braucht wohlwollenden menschlichen Kontakt, Reiki, ausreichend Schlaf und Flüssigkeit, viel Achtsamkeitstraining, den klugen Menschenverstand und jede Menge spaßmachende und begeisterende Geistesschulung.
Alles das, um eine gesunde, geistig fitte und glückliche 90 Jährige zu werden.
Eine muss es nur tun! Es steht alles immer auf Start...

Kommentare:

  1. Zu dem Thema empfehle ich allerwärmstens alle Bücher von Gerald Hüther!

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  2. Ja, es steht immer alles auf Start! Du hast So viele Vorsätze, so tolle Ideen, bist so informiert. Danke, dass Du es immerwieder aufschreibst, all Deine Gedanken geben auch mir Anregungen, tun gut.
    ich wünsche Dir eine schöne Woche
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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    1. Gerne, liebe Elisabeth und Danke für die Rückmeldung.
      Dann ist das Geschriebene nicht so "haltlos" im Netz.
      Viele liebe Grüße an die Schafohren-Künstlerin
      Oona

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  3. Mich beruhigt das auch immer sehr, dass es wirklich immer möglich ist "neue Bahnen" zu legen und sich ganz in Echt das Gehirn verändern kann.

    Bei allem was Du grad so machst, sind in Deinem Gehirn bestimmt viele Neuronen auf neuen Bahnen ;o)

    Kommt das so positiv rüber, wie ich es meine? Ich hoffe es!

    Liebe Grüße,
    sterne

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  4. Ein sehr interessanter Post. Danke.

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