Mittwoch, 18. Januar 2017

neben der Spur

Weiterhin liegt meine Mutter im künstlichen Koma. Es gibt zusätzlich unerwartete Schwierigkeiten und die Fakten, welche meine Schwester und mein Vater am Montagnachmittag erfuhren und die sie mir am Abend am Telefon mitteilten, sind kaum zu begreifen oder zu ertragen. 

Gestern fuhren meine Schwester, mein Vater erneut und ich zum ersten Mal nach Cuxhaven (ca. 35 Autobahn-Minuten von Bremerhaven entfernt), wo meine Mutter im Krankenhaus liegt. 

Auf der I*ntensivstation angekommen, brach mir augenblicklich beinahe der Herz beim Anblick meiner Mutter. Obwohl mein Innerstes übervoll ist, gibt es dazu nichts weiter zu schreiben. 

Ich war nach dem Besuch im Krankenhaus bei bei meinen Eltern und habe dort auch übernachtet. So war mein Vater versorgt und ich hätte im Notfall schnell zusammen mit meiner Schwester ins ferne Krankenhaus fahren können. 
Um 15 Uhr war ich heute wieder bei mir Zuhause. Grauenhafte Kopfschmerzen machen es mir seit gestern Nacht zusätzlich schwer. Die nächsten Tage werde ich nach den jeweiligen Situationen durch die Gegend fahren.
Mein Vater ist allein zu Haus und hat seit Dezember keine Pflege mehr. Die kam zuletzt nur noch für meine Mutter. Zum Glück kann er - trotz der ständigen Schmerzen - sich in vielem allein helfen und in der Wohnung frei ohne den Rollator laufen. Seelisch bleibt das ein Balanceakt. Ich hoffe sehr, dass unser Vater in jeglicher Hinsicht stabil bleibt. 

Viel mehr Kraft ist nicht da. 
Vorallem bei meiner Schwester ist die Last auf ihren Schultern mehr als grenzwertig!


Jeden Augenblick kann sich die Situation ändern. 

*

Sonntag, 15. Januar 2017

plötzlich wieder anders

Meine Mutter liegt seit heute Vormittag in einer Stadt am Meer in einem Krankenhaus. Es war das einzige Krankenhaus, dass meine Mutter mit der akuten Erkrankung als Notfall aufnehmen konnte. Sie liegt zudem im künstlichen Koma auf der Intensivstation. 
Dies wissen wir erst seit dem Nachmittag. Tun können wir nichts.  

Ich kann nicht mehr tun als mein eigenes Herz liebevoll zu halten, ruhig zu atmen und meinen Verstand zu fokusieren. 



Wieso nicht nehmen, was geht?

Die Sonne scheint vom Himmel und der Himmel ist blau. Dazu ist es fein glatt. Morgen soll es dazu noch kälter werden. Zum Glück habe ich durch die M*agenprobleme ein ganz kleines Büschen was abgenommen. So bekomme ich die Strumpfhose noch unter die passende Anzughose. Die Ski-Unterhose wäre durch den Stoff zu sehen. Andererseits ist mir bei V*orstellungsgesprächen ohnehin immer sehr warm... 

Heute morgen habe ich den neuen Espresso getrunken, welchen ich von A. zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe. Der schmeckt ganz anders und scheint mir zu bekommen. Himbeere habe ich allerdings nicht rausgeschmeckt. 

Dann habe ich in der Küche angefangen mit Feder und Tinte das Schreiben zu üben. Tja... ich wußte nicht, dass Tinte einen so unangenehmen Geruch hat. Nachdem ich vorgestern die fünf selten benutzten St*abilo-Filzstifte aussortiert habe, weil die mir Kopfweh machen, wird das mit der Tinte nicht lustig.

Nachdem ich gut gelüftet hatte, nahm ich ein neues Blatt von dem schönen, glatten Papier und suchte meine restlichen, alten Buntstifte von F*aber-Castell zusammen. Die habe ich vor über 20 Jahren von meinem Onkel geschenkt bekommen. 
Beim Künstlerbedarf habe ich zufällig den Preis für die Stifte gesehen. Dafür malen die sehr gut und es gibt schöne Farbtöne. Völlig geruchsfrei im übrigen. 
Die drei neuen Ecoline-Stifte scheine ich benutzen zu können. 


Das Büchlein mit meinen Gedichten hatte ich viele Jahre nicht mehr in der Hand. Das Schreiben von Gedichten und kurzen Geschichten habe ich ebenfalls vor Jahren eingestellt. Schade eigentlich. 
Ich glaube nicht, dass jemand meine Gedichte hier mopst, dennoch möchte ich notieren, dass das copyright für Texte und Fotos schon immer und grundsätzlich bei der Schreiberin dieses Blogs liegt.

Also habe ich einfach drauf losgeschrieben...




Demnächst werde ich mir womöglich Gedanken machen zu passendem Papier bzw. Papierformaten. Ich weiß, dass es günstigere Füllfederhalter mit unterschiedlichen Federn und Tinte in Patronen gibt. Ein Schritt nach dem nächsten Schritt. 
Im Übrigen habe ich schon immer am liebsten mit guten Bleistiften geschrieben. ;-) 

 Ahoi! 
 

Samstag, 14. Januar 2017

Beobachtungen

Weil meine Mutter mich gebeten hat mit dem Mors zu Hause zu bleiben - aufgrund der Wetterlage - habe ich das Wochenende nun doch für mich. So habe ich Zeit mich und mein „nicht beginnen“ zu beobachten. Ich sehe diese „Kalligrafie“-Idee als ein Projekt.

Mein Wunsch, mein Bestreben nach dem Bestmöglichen oder dem Perfektem, lassen mich entweder über das Ziel hinausschießen und ich verausgabe mich total (kommt heute fast gar nicht mehr vor) oder aber ich mache gar nichts bzw. fange nicht an. Sei es beim Putzen der Wohnung oder wenn ich eine neue Arbeit in einer Firma beginne. Bei der neuen Arbeit gebe ich dann 120 % und kann keine Fehler von mir gut aushalten. 
Vieles in meinem Leben gehe ich nicht an, weil ich meinen eigenen überzogenen und unrealistischen Ansprüchen nicht genügen werde/ nicht genügen kann. Dazu habe ich in verschiedenen Bereichen keine gute Frust-Toleranz.

Häufig habe ich schon alles im Geist erdacht, erlebt und ausgemalt, dass ich, bevor es überhaupt losgehen könnte, schon damit durch bin. Oder geistig zu erschöpft, um zu beginnen. Deswegen reise ich zurzeit nicht mehr. Es ist nur Geldverschwendung etwas zu tun, das mich dermaßen in Ängste bringt und stresst. Das ist keine Freude und hat keinen Sinn.
Natürlich stellt sich deutlich die Frage: Woher kommt dieser „Perfektionismus“ oder die „Wartehaltung“?  Zum größten Teil meine ich die Ursachen zu kennen. Doch was nützt das? Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es, dass es gut ist zu wissen mit welchen Tr*aumata eine so durch die Welt läuft… torkelt. Also mein Kopf weiß das ;-) 

Ändern kann ich im Jetzt. Nichts rückwirkend und nichts morgen. Ich kann im achtsamen, aktiven Tun eine neue und gute Erfahrung machen. Üben. Wiederholen. Damit alte Muster oder Erfahrungen überschrieben werden.

Was das mit der Kalligrafie zu tun hat? Ich bin begeistert. Ich bin schnell zu begeistern. Gibt es Workshops? Kurse? Finde Interessantes dazu im Internet. Kaufe ein Buch und die passenden Materialien. Ich habe viel Zeit und am Tage etwas mehr Licht… doch… ich mache nichts.

Ich beobachte mich während die letzten Tage. Mein Zögern. Das „nicht beginnen können“. Das ist vergleichbar mit vielen anderen Bereichen in meinem jetzigen Leben. Alles ist griffbreit. Ich könnte loslegen. Mich bewegen. Lernen. Erfahrungen machen. Doch ich sitze da und … tue nichts. 

Natürlich wird es dauern bis etwas Ansprechendes auf dem Papier zustande kommt. Es ist bekanntlich noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Mir ist klar, dass es nur Frust erzeugen kann, wenn ich mich mit anderen Menschen und ihren Arbeiten vergleiche, die womöglich schon Jahre mit Feder und Tinte arbeiten. 

Tja… also… ich beobachte meine Gedanken und meine inneren Impulse. Sollte sich was tun, dann lasse ich euch das wissen… ;-)

Ansonsten beschäftige ich mich seit Wochen mit dem Bereich der Toleranz. 

Das „So sein“ eines anderen Menschen ohne „wenn“ und „aber“ zu respektieren und/oder zu akzeptieren. Es geht um den eigenen und um fremde  „Tanzbereiche“ und die Achtung eines jeden Lebewesens. Um Eigenverantwortung. 
Und: Manipulationen. 
Welche/wer manipuliert wen/welche und wie und warum
Gerade leider ein aktuelles Thema. Nicht einfach, aber nötig. Nicht jede Manipulation oder Kontrolle von Dingen oder Menschen ist dem, der/die manipuliert unbedingt bewußt.
 

Außerdem kommt immer häufiger der starke Wunsch, dass ich einen Weg finde, um aus der Nummer mit den ständig die Richtung wechselnden Gedanken und somit Gefühlen auszusteigen. Die Gedanken machen die Gefühle. 
Tatsächlich könnte ich es mit der Arbeit durch die Alexander-Technik schaffen es erneut a) mit der Mediation zu versuchen und b) den Geist entspannter zu halten. In einem der Bücher zum Buddhismus bin ich vor drei Wochen wieder auf einen meiner Lieblingsätze von Silvia Boorstein gestoßen. 


„Zu leiden ist ein Reflex 
des ungeübten Geistes
auf das Leben
wie es ist.“ 



Donnerstag, 12. Januar 2017

neues Jahr - neue Möglichkeiten

Gestern Vormittag schrieb ich meine zweite Be*werbung in diesem Jahr. Heute Mittag klingelte mein Telefon. Am Montag habe ich ein V*orstellungsgespräch. So schnell kann das gehen. 

Das Gespräch mit dem Mann vom A*rbeits-Amt war angenehm und lustig. Wenn Frau Oona will, dann hat sie schon was Charmantes an sich. *knigger*. Er bemerkte. "Das hier in den Räumen gelacht wird, das kommt nicht oft vor." 

Zugern würde ich bei dem angekündigten Orkansturm morgen zu Hause bleiben. Die DB hat im Radio schon Verspätungen angekündigt. Lieber möchte ich am Wochenende mir endlich wieder etwas Vernünftiges zum essen kochen und die neuen Schreibwaren in Ruhe ausprobieren. Bei YouT bin ich auf interessante Berichte  gestoßen. 

Als ich vorhin meine frischgewaschene Wäsche in den Keller trug, um sie dort aufzuhängen, traf ich im Hausflur meine Nachbarin mit dem Säugling. Also... sie hatte das Kindchen (leider) nicht dabei. Die Lütte ist heute auf den Tag drei Monate alt. 
Wir unterhielten uns eine Zeit lang. Ihr Mann bleibt bis Mitte Feburar zu Haus. Die modernen Papas halt ;-) Sie wüßte auch gar nicht, sagte sie mir, wie sie das sonst mit dem Säugling und dem Haushalt etc. schaffen sollte. Alles ist so neu und langsam erst verschwindet die Unsicherheit. Ich bot ihr meine Hilfe an. Solange ich zu Hause bin, kann ich gern fix zum Einkaufladen laufen, weil Mehl, Eier oder Windeln fehlen. Oder wenn sie eine andere Unterstützung benötigt, dann kann sie sich gern an mich wenden. Über das Angebot hat sie sich gefreut. 

Ahoi, liebe Leichtmatrosinnen. 

Frischer Wind ist im Anmarsch!  ;-) 

  

Dienstag, 10. Januar 2017

sichtbare Veränderungen

Am Sonntag und auch gestern sprachen mich zwei Menschen darauf an, dass ich abgenommen habe. Das fand ich verwunderlich, denn ich wiege weiterhin nicht weniger. Meine Th*erapeutin formulierte es noch einmal anders: "Sie sehen anders aus." 
Da wurde mir auf einmal klar, dass meine neu erlernte Körperhaltung mich anders aussehen läßt. Eben auch schlanker, was logisch ist. Ich bin gefühlt mehr "aufgerichtet". Außerdem trainiere ich meine Muskeln ganz sanft. Ich dehne mich fast täglich und bewege einmal den ganzen Körper durch. Dazu stärke ich meine Bauchmuskeln und demnächst kommen die Beckenboden-Muskeln dran. Bisher habe ich die außen vor gelassen, weil das gefühlt nicht gut gewesen wäre. Zu lang, um das zu erklären. 

Ein großer Teil dieser positiven Veränderungen verdanke ich der A*lexander-Technik und meiner tollen Lehrerin M. Aber vorallem natürlich mir selbst. 
 
Was ich in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert finde: die letzte Mensis am 05.01.2017 war noch schmerzfreier als die Blutungen davor. Auch ansonsten fühlte ich mich dabei besser. Okay. Die Kopfweh sind unnötig. Ein Schritt nach dem anderen. Weil ich wegen der Magenprobleme keine Tablette nehmen konnte, durfte ich die Erfahrung machen, dass ich schon am Abend keine Schmerztablette mehr benötigte. Ich hatte schon Schmerzen, aber die waren aushaltbar. Am zweiten Tag kaum noch Schmerzen und am 3. und 4. Tag habe ich über den Tag fast vergessen, dass ich ja Blutungen habe. 
Ich werde fleißig weiter daran arbeiten, dass es noch besser wird. Da ist noch viel Potenzial nach oben. Und meine Gebärmutter darf sich freuen, dass sie bei mir bleiben darf. Tschaka!
 
Bin ich glücklich, zufrieden und erleichtert? 
JA ! 

** 
Das Kalligrafiebuch, welches ich mir gestern gekauft habe, ist die richtige Entscheidung gewesen. Genauso, wie ich das benötige. Vorerst werde ich mir "nur" ein paar gute Stifte kaufen.  
Dieses Projekt "Kalligrafie" hat noch einen anderen Grund. Dazu später dann mehr. Jetzt will ich zur Friseurin fahren und ich hoffe, dass sie mir die Haare wieder ordentlich schneidet.  

AHOI 

Montag, 9. Januar 2017

schöner schreiben

Wie schon mehrfach hier erwähnt, suche ich seit Jahren nach einer handwerklichen und/oder künstlerischen Tätigkeit - früher wurde das Hobby genannt - die mich mit Freude erfüllt. Praktischerweise wäre es schön, wenn ich mit dem Gestalteten auch etwas zum verschenken hätte.
Weil ich mich kenne, starte ich seit ein paar Jahren neue Hobbys so klein wie irgend möglich. Die Material-Ausgaben für meine letzten Ideen wie z.B. die Aquarellmalerei oder dem Stricken hielten sich wie das „scrapen“ in Grenzen. Ich würde gern weben lernen. Doch so einen  Webstuhl muss eine auch aufstellen können …   ;-)

Mit wenige Klicks konnte ich heute in eine spannende Welt im Internet eintauchen. Auf der Suche nach Informationen über das „schöner schreiben“ bzw. die Kalligrafie, bin ich auf interessanten Seiten gelandet. Auf der Suche nach Kursen/Workshops bzgl. der Kalligrafie in meiner Stadt fand ich zumindest die Homepage von   „F*ederflug“  aus Potdamm. Von da ging es klicktechnisch zu YouT und ich fand unendliche viele Fotos und Filmchen bei  In*stagram , wo ich seit dem 2.1.2017 einen nagelneuen Account habe. Wenn ich dann noch unter den passenden Hashtags schaue... unglaublich. Doll. Dafür ist das Internet und die sozialen Medien wirklich klasse. 

Durch die Inspirationen im Internet habe ich eigene Bilder und Ideen m Kopf entstehen lassen. Im Moment kann ich mich nicht sattsehen an diesen Möglichkeiten von Schreib-Federn jeglicher Art, Formen, Farben, Ideen und Buchstaben. Wunderschöne Schwünge, winzig kleine Kringel und die Schönheit des geschriebenen Wortes. Ja, formgewordene Gedanken.  Dazu meine Jahrzehnte lange Liebe zu eben Worten, Gedichten, schönen Sätzen/Texten und natürlich zu Papier, Schreib-Büchern, Farbenspiele oder hübschen Kästchen aus Karton. Füllfederhalter !! Über die Jahre sind meine fünf schönen und teuren Füllfederhalten – weil nicht gut behandelt – kaputt gegangen. 

Seit vielen Jahren schreibe ich nur noch selten mit der Hand. Was echt sehr schade ist, denn ich liebe es mit der Hand zu schreiben. Früher schrieb ich seitenlange Briefe an einige Freundinnen und Brieffreundinnen. Tatsächlich bin ich heutzutage etwas ungelenk im Schreiben mit der Hand und dem Füller. Dabei wurde mir häufig rückgemeldet, dass meine Handschrift sehr schön war.


Ich liebe bei dem Film „Die zauberhafte Welt der Miss Potter“ die ersten fünf Minuten, wo Miss Potter ihre Aquarellfarben und deren Verläufe auf nassem Papier ausprobiert und ihre Finger unentschlossen durch im Glas aufgestellte Pinsel tanzen. Dazu die berührende Musik. Da geht mir das Herz auf.

Jedenfalls bin ich vor meiner T*herapiestunde in die Stadt gefahren und habe mich nach Informationen und Material umgesehen.


Das Buch erschien mir sinnvoll und so ist ein Teil des Geburtstagsgeldes meiner Eltern ausgegeben. Die Materialien sprachen mich in den Laden nicht so an. Deswegen werde ich die Tage zu einem der größeren Läden bzgl. Künstlerbedarfes fahren. Bis dahin kann ich mir überlegen, was ich benötige. Im kleinen Rahmen. Dennoch so, dass es mir Spaß macht auch anzufangen. Wenn ich schon da bin, kann ich auch nach etwas anderem schauen. Was mich stets fasziniert hat sind "Mobile". Darüber sah ich nun zufällig einen Bericht im Fernsehen.

**
Ich bekam ein weiteres Buch geschenkt. 



Nächste Woche kommt G. auf einen Tee vorbei und ich kann mich nicht entscheiden, welchen „neuen“ Kuchen ich backen werde. Dabei ist mir gerade total nach herzhaftem Essen. Das liegt sicherlich daran, dass ich seit Tagen nichts „Vernünftiges“ gegessen habe. Mein Magen / Bauch muckt weiterhin. Das ist unschön.

Seit gestern schwirren mir quasi R*inderrouladen mit Rotkohl im Kopf umher. Die habe ich bisher nicht zubereitet, weil mir a) der Bräter fehlt und b) ich schlecht für eine Person deftige Rouladen machen kann…. hm… will. 
Im März kommt E. für fünf Tage zu Besuch. Was ich in der kurzen Zeit alles backen und kochen möchte, das ist enorm. *lach*.
Uhi... um 21:00 Uhr läuft heute beim NDR eine neue Folge der „Er*nährungsdocs“. Da freu ich mich schon drauf. Denn Wissen macht aahhh...   ;-) 

AHOI

Donnerstag, 5. Januar 2017

kurzes Hemd :-)

Gestern Abend bekam ich schlimme Magen-Darm-Probleme, Krämpfe und "Kreislauf". Uhi... das war heftig. Heute ist es gefühlt im Bauchraum entzündet und dazu habe ich am Morgen noch die Mensis bekommen. Wegen den Magenproblemen geht keine Schmerztablette. Wärme geht nicht, weil das bei Entzündungen nicht gut kommt. Tja. Da steh ich nun mit meinem kurzem Hemd...

Ängste sind mir schon zeitlebens auf den Magen-Darm-Bereich geschlagen. Ich glaube nicht, dass die körperlichen Probleme von meinem Mittagessen kamen. Allerdings ist da schon auch Fett drin versteckt... und ein ehemals glückliches Huhn.


Heute Morgen hatte ich das Glück, dass ich mit C. telefonieren konnte. Das Gespräch war in vielerlei Hinsicht eine große Hilfe und ein Trost. Dazu bekam ich noch 2 - 3 gute Ideen geschenkt.

Tatsächlich habe ich eine passende St*ellenausschreibung gefunden. Einen Tusch bitte  ;-) Die Bewerbung liegt nun bei B.K., die meine persönliche Korrekturleserin ist. Nachdem ich ihr "okay" habe, geht die B*ewerbung morgenfrüh raus. 
Das ist gut, denn ich bekam heute die Einladung zur einem Gespräch mit einem neuen S*achbearbeiter vom Amt. Das Einzige, was der meiner Meinung nach kann: er könnte mich von der Liste der R*entenversicherung streichen, wenn ich die gewünschten acht Be*werbungen pro Monat nicht schreibe. Im Dezember habe ich nur eine sinnvolle Bewerbung verschicken können. Was ich bis zum Termin am 12.01.2017 schaffe, dass wird sich zeigen.

Zur Kaffeezeit rief ich meine Eltern an. Meine Mutter hat keine Lungenentzündung und nahm nach 165 Antibiothika-Tabletten  (!!!!) nicht schon wieder welche. Diese Ärztin ist unklug. Meine Mutter bleibt bei der, obwohl die Ärztin eine Fehlentscheidung nach der anderen trifft. Ich weiß aus dem Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen, die alte Eltern haben, dass das leider ein häufiges Problem ist. Dazu gibt es in Bremerhaven in dem Stadtteil meiner Eltern kaum noch Ärzte und dann muss die Praxis für Menschen mit körperlichen Einschränkungen erreichbar sein. 

Mein Vater war heute zum ersten Termin bei einer Heilgymnastin in einer Praxis. Die kennen meinen Vater dort schon. Tatsächlich ist er zu Fuß (mit Rollator) hin und wieder zurückgelaufen. Wenn ich das höre, dann könnte ich immer noch weinen. Das ist so unfassbar. Es ist ein Unterschied, ob ein Mann mit 183 cm Körpergröße zusammengesunken in einem Rollstuhl hängt, oder ob er ge*radestehend an einem Rollator geht. Recht zügigen Schrittes. 

Morgen kommt zum 3x der Heiler (77 jähriger Mann mit 25 Jahren Erfahrung), der bei meinem Vater die Folgen der schweren G*ürtelrose bespricht. Zumindest "bewegte" sich der Schmerz in der rechten Körperhälfte gleich am nächsten Tag. Was sich bewegt, dass kann sich lösen... auflösen.


Morgen soll es ein kalter, aber sonnig-klarer Tag werden. Wenn ich mich einigermaßen gut bewegen kann und mich sicher auf den Beinen fühle, will ich auf jeden Fall einen Spaziergang wagen. 

Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Th*erapeutin. 
Durch das Gespräch mit C. heute Morgen, habe ich eine sehr gute Vorstellung davon, wo ich ansetzen kann.  

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