Freitag, 23. September 2016

4 1/2 Stunden nach Klamotten gesucht

und ich habe acht Teile gefunden! Leider kann eine auf den Fotos die Farben nicht gut erkennen. Zwei Tuch-Hosen / Anzughosen mit gerade Beinen in dunkel- und hellgrau, eine leichte Baumwoll-Strickjacke in einem warmen hellgrün, drei leichte Blusen mit Muster - 2 x weinrot und etwas eher blaues, zwei Basic-T-Shirts mit langen Arm in tomatenrot und dunkelblau. 
Was ich vorgestern nicht gekauft habe waren Schuhe, wie ich sie noch nie hatte. Letztlich wußte ich, dass ich in den Schuhen dann doch nicht gut laufen können würde... äh... ja. Doch ich habe einiges an schönen, flachen Schuhen gesehen. Montag gehe ich noch einmal los, denn ich war nur in zwei Einkaufsläden. Da geht nocoh was.  :-) 
Mir geht es an der Kasse stehend dann nie so gut. Wenn die Verkäuferin den Preis sagt, dann möchte ich am liebsten die Tüte gleich wieder zurückgeben. Vielleicht liegt es daran, dass ich viele  Fehlkäufe in meinem Leben gemacht habe. 
Es hilft nichts. Ich brauche weitere Kleidung!

Donnerstag, 22. September 2016

mit Verspätung

fange ich an zu begreifen, dass ich Urlaub habe. 
Die Zeit in der längeren Mittagspause mit C. war heute die Zeit, um vor Anker zu gehen. 
Tiefe Traurigkeit, die ich nicht mehr wegessen kann und will. 
Am Nachmittag habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich am Wochenende zu Hause bleibe. 


Nachdem ich gestern Pflaumenkuchen buk und ihn fast komplett aufgegessen habe, bin ich unerschrocken am Abend wieder am backen gewesen. Dieses Mal wurde es ein leckerer Apfelkuchen. Ich habe den größten Teil davon eingefroren. 

Dienstag, 20. September 2016

ein Dienstag im September

Zum Frühstück gab es Pfannkuchen mit Marzipan im Teig und darauf frische Heidelbeeren. Leider ist die Saison nun fast zu Ende. Ich finde Heidelbeeren total lecker und sie sind sehr gesund. Interessanterweise brauche ich nur ein Ei für den Pfannkuchenteig. 

Endlich habe ich mein Badezimmer gründlichst geputzt. Der Duschvorhang kam in die Waschmaschine. Alles schön achtsam in den Bewegungen.

Nach den doch eher ungewohnten körperlichen Bewegungen (kopfüber in der Wanne hängen und schrubben etc.) habe ich mich auf die Yogamatte gelegt und die Beine im 45 Grad-Winkel auf der Sitzfläche des Sofas abgelegt. 
Ich hatte die M*editations-CD von Marie M*annschatz angemacht, welche ich länger nicht mehr gehört habe. Keine Ahnung warum ich nach der gegriffen habe. Ich mag die CD sehr gern, weil mich die Musik berührt. 
Was ich auf dem Fußboden liegend fast umgehend bemerkte war, dass ich kaum Luft bekam. Was dann passierte gehört ganz klar nicht hier her. Ich bin nur froh, dass ich nach Jahren in Th*erapien auf einer Ebene wußte, was gerade passierte und das ich mir selbst helfen konnte. 
Den ganzen Tag schon lässt mich dieses Erlebnis nicht los und ich spüre heftige, innere Bewegungen. 

Tatsächlich nahm ich das neulich gekaufte Tagebuch zur Hand und fing an zu schreiben. Das tat gut. Gegen Mittag bin ich an die frische Luft. Raus in das Schrebergarten-Gebiet. Die eine Stunde "laufen" am Tag habe ich nicht ganz geschafft. Mit dem Handy habe ich ein paar ansprechende Fotos gemacht. 


Um später die Zeit vor dem Fernseher nicht völlig sinnlos zu vergeuden, habe ich mit meinem F*unktionstraining wieder angefangen. Schultern, Nacken, Rücken und Bauchmuskeln. Beckenboden nicht zu vergessen. Wieder kam mit der Bewegung innerlich was in Gang. Ich ahne. Ich weiß. Versuche nicht zu flüchten, was unglaublich schwer ist. 
Jetzt habe ich die Zeit und niemandem muss ich was erklären. Im Grunde eine riesige Chance.
Der Körper vergißt nichts und er lügt nie. An ihm entlang kann Heilung passieren. Ich weiß das. Aber bisher hatte ich nur bedingt und begleitet den Mut dazu. Die körperlichen Schmerzen zwingen mich geradezu hinzuschauen.

Dann gab es noch das volle Programm der körperlichen Pflege. Jetzt fühle ich mich irgendwie sauber und fein.  *lach* 

Ich bin gespannt wie gleich die Nacht verläuft.

Morgen ein weiterer Tag ohne jede Verpflichtung. In der Apotheke werde ich mir Schüßler Salze Silicea kaufen für das Bindegewebe. Seit heute nehme ich wieder täglich eine hochwertige "Fischöl-Tablette" für´s Gehirn. Magnesium für den Kopf. Und ich muss viel mehr Wasser trinken! 

Montag, 19. September 2016

1a B*lutwerte :-)

Die Internistin/Diabetologin, welche ich heute Morgen zur Besprechung aufsuchte, war von meinem Blutbild ganz angetan. Alles bestens. Sogar das Eisen hat sich halten können. Muss beobachtet bleiben, aber das mache ich über den Hausarzt ohnehin. Das ich die "20 Kilo-Abnahme" aus dem Jahr 2008 absolut halten konnte, hat sie sehr beeindruckt. Wiege sogar noch 2 Kilo weniger und auch das halte ich seit ein paar Jahren. 

Auch wenn meine Ernährung - meiner Meinung nach - in dem letzten Monaten ungut war und unglaublich langweilig und einseitig, so ist alles im Lot. Damit habe ich einen guten Anfang für mein Vorhaben. 
Selbst mein derzeitiges Gewicht fand sie in Ordnung. Irgendwann ist eine zu alt, um sich auf "unter die 8" zu quälen. Ich habe die beginnenden Wechseljahre im Blick. Das findet sie gut. 

Ungeschallt und gutgelaunt bin ich weiter mit dem Rad zum Optiker gefahren, um endlich meine Brille nachstellen zu lassen. Beim Einkaufsladen dort nebenan fand ich das Marzipan, das in meinem Einkaufsladen aus dem Sortiment genommen wurde. Morgen kann ich frische Pflaumen auf einem Markt kaufen und loslegen mit dem Backen. 

Vor dem Besuch bei der Ärztin ... ich kann es immer noch nicht glauben, dass meine Blut- bzw. Zuckerwerte so gut sind... rief ich die Hausverwaltung an. Gestern sah ich zufällig, dass an der Unterseite meines Balkons der Putz erneuert wurde. Die Dame der Hausverwaltung bestätigte mir, was ich mir schon gedacht hatte: dieses Jahr wird mein Balkon nicht saniert. Super!! Denn ich spürte schon die Unruhe, dass ich eines Tages nach Hause komme und mal wieder ohne Ansage das Haus eingerüstet ist. 

Als ich vorhin beim Amt in der Warteschleife hing, las ich das Schreiben vom Amt noch einmal durch, welches am Samstag völlig durchnässt in meinem Briefkasten gelandet war. Dabei stellte ich fest: Ich muss da gar nicht anrufen... und legte auf. Wenn eine eben nicht gleich ordentlich liest. Das mache ich leider bei Back- und Kochrezepten auch nicht richtig. Plötzlich muss ich den Teig mit Erbsen blindbacken.... "Achwas!"

Dann musste ich meiner Freundin E. aus Bayern umgehend erzählen, dass meine Werte 1a sind. *lach* Wir haben natürlich wieder lange gequatscht und ich liebe ihre sehr bayrisch gefärbte Sprache. Zum Glück redet sie mir mir nicht "richtig" bayrisch, denn dann würde ich wenig verstehen. Aber sie kann auch noch plattdeutsch nach über 20 Jahren fern der Heimat. 

Während des Telefonates beschwerte ich mich, dass irgendwie alle nach Wien/Salzburg/Österreich fahren und nur ich es nicht schaffe. Mooah-ey... 
Wir kamen auf die Idee, dass ich mit dem Flieger nach München kommen könnte und wir zusammen vom Flughafen aus mit dem Zug nach Wien fahren. Obwohl ich in einem aktuellen TV-Bericht gesehen habe - und E. dies auch bestätigte - dass die Ober in den "Kaffeehäuser" dermaßen unfreundlich sind und der Kaffee nicht schmeckt. Hm... aber der Kuchen wird ja wohl gut sein in einer Stadt, die für ihre Kuchen / Mehlspeisen berühmt ist. Auf motzige, kleinkarierte Ober/Kellner/Bedienungen habe ich keine Lust. Hui... aber so ist es.
Vielleicht wird es nächstes Jahr im Herbst was. Erst einmal kommt E. im März für eine Urlaubswoche zu mir. Dann darf ich wieder für jemanden kochen, backen und sie verwöhnen. Das wird fein. 

Heute Abend gibt es selbstgemachte Mini-Pizzen zu Inspector Barnaby. Das ist schon so ein kleines "R*itual". Früher habe ich 12 Mini-Pizzen geklöppelt. Alle !! aufgegessen. Heute lege ich nur noch sechs auf das Blech und selbst die schaffe ich oft nicht. 

Im Internet schaue ich nach neuen Rezepten... achja... am letzten Sonntag hat meine Mutter trotz ihres schlechten Zustandes eine Kartoffelsuppe gekocht. Sie meint, dass mein Vater essen muss. Komme, was da wolle. Und tatsächlich ißt er gut, auch wenn er weiterhin leider nichts mehr zunimmt. 

Während ich aß, bemerkte ich den sichtbaren Sellerie auf meinem Teller. Kurz wurde ich unsicher. 
"Habe ich diese Suppe in den letzten Jahren mal gegessen?" fragte ich meine Mutter, die sonst nie für mich Kartoffelsuppe macht. Bei meiner Schwester habe ich sie schon einmal gegessen. Mutig aß ich weiter. Mir ist die Suppe und somit auch der Sellerie gut bekommen. Also! Nach dem bekömmlichen Labskaus mit kleinen eingelegten Gürkchen drin, habe ich auch Sellerie auf die Liste der "geht doch-Lebensmittel" hinzufügen können. Nicht das ich Sellerie gerade toll finde, aber er ist halt öfter wo drin. Und meine Mutter ist froh, weil sie nun zwei weitere "Essen" hat, die sie mir zubereiten kann.

Übrigens, wo ich gerade so schön ins Plaudern komme: ich habe meiner Mutter letzten Freitag wie gewünscht schwarzes, einfaches Baumwoll-Nähgarn gekauft. 6,50 Euro. Schluck. Mein Blick fiel noch einmal auf die kleine Rolle vor mir auf dem Tresen. Ich habe der Dame an der Kasse gesagt, dass ich etwas Nähgarn kaufen wolle, aber keine halbe Baumwoll-Plantage. 
 

Sonntag, 18. September 2016

Tränen und Freude

Heute morgen kam ich kaum aus dem Bett. Die Schmerzmittel wirkten nicht. Ich rief eine Freundin an, die um die Ecke wohnt und wir ohnehin zu einem Spaziergang verabredet waren. All Dämme brachen und ich habe ins Telefon geweint... Diese täglichen Schmerzen machen mich müde und bremsen mich aus. Gestern habe ich es gerade so geschafft bei meinen Eltern die Berge von Wäsche zu waschen. Meinen Eltern ging es beiden sehr sehr schlecht. Einfach ein schlechter Tag für alle. Als ich um 19 Uhr nach Hause kam, da war ich sehr erleichtert. 

Morgens also nach einer alptraumreichen Nacht mit heftigen Unterleibsschmerzen raus aus dem Bett. Die Freundin vorgewarnt und endlich mal geweint. 
Tatsächlich hat die dritte Schmerztablette (insgesamt seit gestern Morgen) etwas gewirkt. So konnte ich kurze Zeit später fast zwei Stunden lang draußen die Natur wahrnehmen und genießen. 
Mich zusammen mit B.K. über dieses wunderbare Wetter freuen und an all dem, was eben im September und Oktober soooo schön ist. Wir liefen längere Zeit durch ein großes Schrebergarten-Gebiet, wo in den alten Gärten das Obst an den Bäumen, das Gemüse in unzähligen Beeten und die Blumen vor Farben, Formen, Gerüchen und einer riesiger Vielfalt nur so strotzten. Diese Schönheit und diese Fülle!!!!
Dazu ein blauer Himmel mit den hübschesten, weißen Wölkchen. Der frische Wind, der an manchen Ecken die brutzelnde Sonne erträglich machte. Das Blätterrauschen. Die Luft frisch und klar. Meine Seele und mein Herz wurden von Minute zu Minute glücklicher, dankbarer und weiter. 

Schrebergärten ansich beinhalten die wenigen zutiefst guten Erinnerungen meiner Kindheit. Hier meine Oma, meine Mutter und ich in dem großen Schrebergarten meiner Großeltern 1974.


Das © liegt bei der Schreiberin dieses Blogs

An meiner Seite heute eine meiner nahesten und liebsten Freundinnen, die schon seit über zwei Jahrzehnten einer der wenigen Stützpfeiler in meinen krautigen Leben ist. Eine Frau, die alle Tiefen und Höhen in meinem Leben mit mir geteilt hat. Wie auch meine Freundinnen C. , E., A. und B.H.. 
Erstaunlicherweise sind sie alle weiterhin mit mir befreundet. Darüber bin ich so unsagbar dankbar!

So lange ich diese Stunden in der Natur und mit meinen Freundinnen noch so wahrnehmen und erleben kann, so lange weiß ich, dass es schlichtweg "nur" meine zarte Seele, überaktiver Verstand und meine angeschlagene Gesundheit sind, die mich oft so verzweifeln lassen. Das die Gefühle sein dürfen, weil sie eine Berechtigung haben. 
So lange mich ein Spaziergang - mit oder ohne einer Freundin an meiner Seite - dermaßen positiv und hell berührt, weiß ich, dass die De*pression auf kleiner Flamme vor sich hinglüht. Es ist wichtig, die De*pression im "Auge zu behalten", aber ihr nicht mehr Energie zu geben als notwendig ist um "sie" in Schach zu halten. 

Der körperliche Schmerz ist gegen Mittag gewandert. Innerhalb weniger Minuten tut nun die rechte Seite massiv weh von Kopf über Schulter bis in die rechte Hand. Über das Schmerzmittel hinweg. Also werde ich mich kurz hinlegen (müssen). Manchmal ist es eine Möglichkeit - wenn es denn klappt - ein wenig dem Schmerz zu entkommen, in dem ich schlafe. 
Ich habe sehr viel versucht, wie ich diese Schmerzen eindämmen kann. Es gibt Tage, da kann ich damit leben und es gibt Tage, da treibt mich der Schmerz in die Verzweiflung.

Vielleicht wird es die nächsten zwei Tage besser und ich kann bei dem wunderbaren Wetter jeden Tag eine große Runde in die Natur gehen und vielleicht finde ich irgendwo ein ruhiges Plätzchen. Und da mache ich nichts.  *lach* 
Auf jeden Fall fördert dieses wunderschöne Obst an den Bäumen und den Sträuchern die L*ust auf Obstkuchen und Kürbisbrot. Die Freude an ein büßchen Herbstdeko in der Butze und auf morgendliche Spaziergänge mit der Makrokamera. 

Freitag, 16. September 2016

was wegfiel


Irgendwie entrümple ich seit Jahren auf allen Ebenen. Auch spirituell ist es über die Jahre "leerer" geworden. Nachdem ich in meinen 12. bis 24. Lebensjahren mehr oder weniger stark mit Gott und vor allem mit Jesus verbunden war, hatte sich diese Verbindung recht abrupt aufgelöst. Das hatte u. a. mit dem Sterben meiner Großmutter im Jahre 1992/93 zu tun.


Um 1996 fand ich gleichzeitig das erste Buch von Luisa Francia in einem Buchladen und ein Buch von Anton St*angl über die Grundlagen des Buddhismus. Letztlich mit das beste Buch, dass ich je über diese Erkenntnisreligion gelesen habe.

Die Bücher bzw. der Inhalt von diesen Büchern und dem gerade neuen Blog von Luisa haben mich sehr bewegt. Vieles hat sich bei mir verändert. In den Büchern von Luisa fand ich vor allem gute Ansätze für mein Leben mit den chronischen Schmerzen. Besonders gut haben mir die Bücher über "den Rücken" gefallen und sie waren sehr hilfreich.
 

Im Jahr 2000 bin ich in eine J*ahreszeiten-Gruppe eingestiegen und es kamen Rituale so ganz in echt in mein Leben. Dazu etwas eher "h*exenmäßiges" und frauen-feministisches Leben ... *lach*.

Was mich interessierte war die Energie-Arbeit, die innere Arbeit und das gemeinschaftliche Singen. Letztlich die Sorge "irgendwo reinzurutschen". Das hat mich bestimmt vor viel Mist geschützt. Nach ca. fünf Jahren habe ich das schlicht alles gelassen. 
 

Übrig blieben in der Zeit die Bücher und der Blog von Luisa und der Buddhismus. Mit Letzterem habe ich mich viel beschäftigt. Gelesen, Retreats und Meditationsgruppen besucht und selbst immer wieder versucht das, was ich erkannte, in meinem Leben umzusetzen. Das gelang mehr und mal weniger gut. Und die Lehre Buddhas hat mich unendlich oft aus dem tiefsten Schwarz gerettet.

In meiner Stadt gibt es ein Zentrum einer der b*buddhistischen Linien. Dort war ich ein paar Mal. Diese g*uruhafte Verehrung von deren dänischem L*ama Ole und die seltsamen "R*ituale" fand ich abschreckend.
 

Wo war ich? So gingen also die Jahre ins Land. Dazu kam irgendwann 2006 das R*eiki. Schwingt letztlich auf einer "Ebene" mit vielem anderen, was ich schon gelernt und gemacht hatte. 
Heute arbeite ich zu wenig mit Reiki, dabei tut es mir gut. Werde versuchen es in meiner freien Zeit wieder mehr zu nutzen. Für mich ist das "Energie-Arbeit" und Heilung. Sollte ich das Gefühl haben, mich erneut und auffrischend damit zu beschäftigen, weiß ich eine R*eiki-Meisterin in meiner Stadt, zu der ich gehen kann.
Im Jahr 2008 kam Herr E*ckhart T*olle dazu. Ich las das Buch "Jetzt" oft. Vieles von dem, was er geschrieben hat, das hat mir öfter den Mors gerettet. Um es kurz zu machen: Seit ein paar Tagen kann ich klarer "sehen" und mir ist bewusst: "Es ist auch bei Herrn Tolle nicht alles Gold was glänzt."

Es ist seltsam. Wieso kann ich "diese Strömungen" in meinem Leben eines Tages "einfach so" verebben lassen? Nicht, dass mich diese "verebben" belastet. Ich bin erstaunt. Fühle im Inneren eine große Klarheit und Entspanntheit. Es ist eben, wie es ist. Eher ist es so, dass dieses los-lassen mich mir selbst näher bringt. 
 

Mit dem "Buddhismus" ging es im vorletzten Jahr 2015 ähnlich. Die grundlegenden Erkenntnisse bzw. Aussagen sind für mich weiter ..hm.. wahr. Das, was ich für mich selbst in meinem eigenen Leben als "wahr" erkennen konnte.
 

*

Donnerstag, 15. September 2016

gefühlt literweise

von meinem Blut hat die Arzthelferin mit heute Morgen aus der Ader gezogen. Wo ich schon einmal da war, durfte ich auch auf die Waage (ich habe nicht hingeguckt und sie gebeten nichts zu sagen) und ein büßchen Blutdruck wurde gemessen, ein EKG geschrieben und dann gab es noch den Plastikbecker in die Hand gedrückt... tja. Teil 1 von der gründlichen Untersuchung bzgl. Diabtes ist erledigt. Teil 2 startet am nächsten Montag. 

Gestern war ich am Vormittag und Mittag im "Viertel" unterwegs. Endlich in Ruhe hier und da ein büßchen schauen. Jeden der kleinen Buchläden habe ich "mitgenommen" auf meinem kleinen Bummel. Brav nichts gekauft. Doch es entspannt mich in Buchläden zu stöbern. Ich hatte meinen Focus dieses Mal auf Kochbücher. Am Ende wieder die Feststellung: wir passen nicht zueinander. Und nur weil sie teilweise sehr schön "aufgemacht" sind und für meinen Sehsinn wunderbar, kaufe ich mich keine kiloschweren Kochbücher, wenn das Internet überquillt an einigermaßen passenden Gerichten, Fotos, Tipps und fotografierten Ergebnissen. 

Jetzt wird die Wäsche gewaschen. Alles was ich habe. Dann gehe ich die Kleidungsstücke durch - in der Wohnung und aus dem Keller - und werde entsorgen. Das was zu alt, zu klein, zu groß oder zu hässlich ist.
Sobald es kühler ist, kann ich anfangen nach Herbstkleidung zu suchen. Ein paar nette Sachen habe ich gesehen, der Rest ist ideenloser Einheitsbrei. Und ich bin leider weiterhin zu füllig.... :-( 

Gefrühstückt habe ich. Die erste Maschine Wäsche ist durch. Jetzt will ich zu einem großen Drogerie-Markt und einmal alles einkaufen, was ich so brauche. Vor allem Waschmittel und Putzzeug. 

Ach ja. Mir kam der Gedanke, dass ich bei YouT mal schauen könnte, ob es Filmchen gibt, wie eine den Cappuccino mit schönen Motiven obenauf gestaltet. Ähm... okay... wow! 
Jetzt weiß ich, dass ich mit "meinem" nicht crema Espresso und meinem sehr luftigen Milchschaum niemals etwas anderes hinbekommen werde als einen "Berg" von Milchschaum. 
Eine kann halt nicht alles haben...  


Dienstag, 13. September 2016

gelungener Ab*schied

Am letzten Tag kam ich ein paar Minuten zu spät, weil beim Bäcker eine kleine Einkaufsschlange vor dem Tresen stand. Ich habe frischen Zwetschenkuchen gekauft. Mit und ohne Streusel. Dazu einen Marzipanstreifen. Um einen Kuchen am Montagabend selbst zu backen war es einfach viel zu heiß. 
Der Tag schunkelte so Stunde für Stunde dahin. Und wie jeden Tag kam die Arbeit mit nur wenigen Pausen durch die Eingangstür. 


Heute war auch die Chefin "von´s Ganzen" da, die eher sporadisch in ihrem Büro ist. Das sie heute an meinem letzten Tag extra gekommen ist, dass fand ich gut. 
In der Mittagspause kam der Kuchen auf den Tisch im Be*sprechungsraum und ich bekam eine kleine, selbstgebastelte Geschenk-Box mit einem Roman drin und einem hochwertigen Schreibheft, Lindt-Schokolade und Marzipantee. Eine maritime Karten mit schönem Text und den Unterschriften meiner Kolleginnen. Darüber habe mich sehr gefreut. Von Herzen. Es war eine angenehme Mittagspause.


Irgendwann war der Arbeitstag vorbei. Rechtzeitig habe ich die Arbeit ausklingen lassen. Ich habe meinen Arbeitsplatz aufgeräumt und ohne "Erbe" hinterlassen. Ein harmonsiches Ende. 



Als ich um 16.55 Uhr die Geschäftsstelle verließ, schlug mir sofort heftig die Hitze des Tages entgegen. Langsam lief ich den bekannten Weg zur Haltestelle. Und ich spürte nach. Seltsames Gefühl in mir. "Bobachten, Frau Oona. Mehr ist nicht nötig." 
Es ist gut, dass ich vor vielen Jahren diese "Drama*Queen" in mir in die Wüste geschickt habe. Manchmal ist es unheimlich und ich spüre sie von Ferne angerannt kommen. Dann ändere ich den inneren Kurs, denn die Deern hat mir noch nie geholfen oder mir gut getan. 
Es ist, wie es ist. Alles hat Vor- und Nachteile. Manches ist Verlust und anderes eben Neuanfang. 
Durchatmen und Tee trinken.


Ich weiß, dass ich irgendwie die Situation nicht "richtig" erfasse. Nach ein paar Tagen wird es wohl spürbarer, was meine drei Kolleginnen ab morgen sofort spüren. Frau Oona ... und ihre Arbeitskraft fehlt. Mir werden die Gespräche, das Lachen und die Struktur fehlen.

Zuhause angekommen habe ich gleich meinen Vater angerufen. Weitere Untersuchungen stehen in 14 Tagen an. Abwarten.

Meine Schwester berichtete mir gegen 19.30 Uhr von einem weiteren wichtigen Ereignis in ihrer Familie. Es bewegt sich vieles nach gefühlten Jahren des Stillstands und der Unentschlossenheit. Ja. Die Kinder werden groß und gehen ihrer Wege.

Ab und an denke ich jetzt an Ina. Es ist schade, dass ich Donnerstag nicht zu meiner Schwester fahren kann und somit nicht zu Inas Grab.

... und nun habe ich Urlaub... das kann ich auch noch gar nicht begreifen... 

Ich habe ihn geschafft. Diesen 13. September 2016.

*

Sonntag, 11. September 2016

Tanz auf dem Drahtseil

Gestern konnte ich bei dem Wetterchen mit meinem Vater am Rollator am Vormittag und noch einmal am Nachmittag eine Runde „um den Block“ drehen. Langsam. Achtsam. Die Sonne tut meinem Vater gut. Die frische Luft und die Blumen am Wegesrand. 
Wie schon geschrieben ist Dientag ein wichtiger Tag. Mein Vater hat an dem Tag morgens einen Termin mit dem Oberarzt der O*nkologie im Krankenhaus.
Es bleibt abzuwarten, was als nächstes beim Tanz auf dem Drahtseit passiert. 

Samstag, 10. September 2016

anders handeln hilft

Eine Leserin schrieb mir in einem Kommentar, dass ge+triggerte Menschen die "Er-Lösung" immer in gleichen Umfeldern und Situationen suchen, die es dort niemals zu finden gibt. 
So ist es. In dem Wirrwarr der Gefühle und Gedanken konnte ich diese mir bekannte Wahrheit / Tatsache nicht sehen. Mich bewegte diese Erinnerung an meine T*rauma-T*herapiestunden. 

Also habe ich gestern morgen das Gespräch gesucht mit der Kollegin. Nachdem mein Geist stundenlang das Gespräch "vorgearbeitet" hatte, kam ich zum Glück kurz vor der Ankunft bei der Arbeit auf einen guten Gedanken. Das kam mir schlüssig vor.
Zurücklehnen und eine "Rückmeldung" geben, wie es mir geht. Zum Glück waren die letzten zwei Tage auf der Arbeit erstaunlich "ruhig". Ein kurzes und gutes Gespräch mit der Kollegin. Ein schlichtes Missverständnis. Ein Aufatmen auf beiden Seiten. Ein Tag, der sich gut entfaltete. Meine Seele ist zumindest in diesem Punkt fast wieder "angedockt". 

Ich muss zum Zug! Ich wollte meinen hier mitlesenden Freundinnen und den LeserInnen, die so an mich denken, kurz schreiben, dass ein großer Stein aus dem Weg gerollt ist. 

Habt alle einen schönen sonngen Tag!

Donnerstag, 8. September 2016

Pause im Park

Da es sehr sonnig war und dazu noch sehr warm,  bin ich mit dem Rad in der späten Mittagspause in den nahliegenden, großen Stadtpark gefahren. Ich fand eine Parkbank im Schatten. Ruhe. Das Grün um mich herum. Die Schultern konnte etwas loslassen. Das mache ich jetzt die letzten drei Tage genaus so. 
Am Samstag fahre ich nach Bremerhaven. Meine Eltern freuen sich auf meinen Besuch und meine Mutter will Labskaus machen. Das habe ich bestimmt über 20 Jahre lang nicht mehr gegessen. 
Der Sonntag ist zum Ausruhen da und ich hoffe, dass es nicht mehr ganz so heiß ist. Wenn mein Kopf es will, dann werde ich lese. Den neuen Krimi hatte ich schon etwas angelesen und es war gleich wieder gut und spannend.

Morgenstund

bringt gerade die Erkenntnisse. Als ich mich nach dem Handyklingeln noch einmal für 10 Minuten ins Bett legte, wurde mir klar, dass ich in mehreren "Tr*igger-Geschichten" aus meinem Leben festhänge. 
Das mein seltsamer, schlimmer seelischer Zustand seit dem 01.09. eine logische Folge der Geschehnisse der letzten zwei Wochen ist. Wirklich mit aller Macht drücken die Menschen in der F*irma - natürlich können sie das nicht wissen - auf meine schlimmsten Kindheits-Tra*umata. Dazu noch massive Erinnerungen an die alte Firma. Ich verliere gefühlt von Tag zu Tag mehr den Halt.

*  ein weiterer unguter Schluß / Abschiedin meinem Leben
*  "plötzlich" ist alles anders
*  ausgeschlossen werden und es auch sein
*  die Launenhaftigkeit einer Kollegin mit Aggressionen - St*immungsschwankungen so stark, dass sie mich zutiefst erschrecken und verwirren

Letzteres ist besonders schlimm und eine gefühlte Wiederholung meiner Kindheit. Der Oona mit 47 Jahre kann das am Arsch Mors vorbeigehen, aber der Oona mit 4 Jahren macht das wie früher das Leben zur Hölle. Leider ist alles zuviel... und schreibe doch gerade die Antwort auf das Blatt "Papier".
Ich verstehe, dass andere Menschen nicht verstehen, warum mir das nicht egal ist. Wie alles abläuft. 
Es hat wenig mit dem Kopf zu tun, sondern es ist ein Leben zurzeit in einem massiv "ge*triggten" Zusand. 
"Sind doch nur noch ein paar Tage." sagen die Menschen um mich herum. Damit haben sie recht. Und doch: das "nicht verstehen" wirft mich tiefer in die Einsamkeit und Selbstzweifel.
Es wäre schön, wenn ich so eine Haltung hätte, wie die Mutter einer meiner Lieblingsautorin und meiner Lieblings-Foodbloggerin: 

"Wer hinter meinem Rücken redet, der redet mit meinem Mors." 

*