Freitag, 28. April 2017

das Offentsichtliche scheint

für mich oft nur schwer sichtbar zu sein. Das erstaunt mich. 

Die kleinere Ansammlung von erstaunlichen Wahrnehmungen und den Dingen, die ich ganz neu erfahre oder "plötzlich" begreife... ja diese Ansammlung entwickelt sich zu einem Hügel.

Den Ursachen einiger meiner gesundheitlichen "Herausforderung" dauernd auf der Spur, ist mir etwas nicht gerade Unwesentliches nicht wirklich ins Bewußtsein gekommen. 
Gestern kam ich in einem Gespräch auf das Thema S*childdrüse und H*ashimoto. Hm... keine Ahnung wieso, aber ich dachte bisher, dass H*ashimoto dasselbe ist wie eine "leichte" Schilddrüsenunterfunktion. So ganz verstanden habe ich das immer noch nicht. Ich werde mich schlau machen. Meine G*edächtnis- und K*onzentrations-Störungen nehmen von Tag zu Tag schlimmere Züge an. 

Jedenfalls bin ich am Nachmittag in die Praxis meiner H*ausärzte gegangen und lies mir das Untersuchungsergebnis von der Fachabteilung des Krankenhauses geben, wo ich 2012 zur genauen Untersuchung war. Der Hausarzt hatte damals zu mir gesagt, dass sich meine S*childdrüse selbst angreift. Ob der nun von dem Zettel abgelesen zu mir H*ashimoto gesagt hat, dass weiß ich nicht mehr. 
Wenn eine da nur kurz anliest, was diese autoi*mmunkrankheit für Symptome hat. Na Bravo! 

Hmm... dann habe ich das Buch "Z*ucker" wieder aus dem Keller hochgeholt. Ich weiß, dass Zucker überhaupt nicht gut ist und - wie ich weiß - zig meiner  körperlichen "Herausforderungen" u. a. dem jahrzehntelangem hohen Zuckerkonsum geschuldet sind. 

Ich würde sagen, dass meine massiven K*onzentrationsschwächen und die Tüddeligkeit (die selten so stark waren wie die letzten Tage) sich aus vielen Quellen speisen. Mir passieren Dinge, die mir früher niemals passiert sind. Die Treppe bin ich heute beinahe runtergestürzt - weil mit den Gedanken ganz weit weg; erst während der Fahrt zum Bahnhof fiel mir ein, dass das Teelicht im Wohnzimmer noch brannte (!); ich erwärme die Milch, obwohl ich noch gar keinen Kaffee aufgesetzt habe und ständig vergesse ich, was ich noch wollte. Mir ist dauernd düddelig. 
Gestern Nachmittag konnte ich kaum klare Sätze sprechen! Das wurde mir besonders deutlich, als ich die Sprachnachrichten von mir an Sudda nachträchlich anhöre. Ich lach das dann weg, aber im Grunde ist es schlimm.

Jedenfalls habe ich kurz gelesen, dass es nicht ausreicht nur die 62,5  "Sch*ilddrüsen-Tablette" zu nehmen - welche laut Ärztin und meiner Heilpraktikerin ausreichend sind. Tja. 
Da will und da muss ich mich jetzt drum kümmern. So geht das auf gar keinen Fall weiter!!!

Das Offentsichtliche. Mein Vater iß nicht gut, weil er sich u. a. seit Monaten (im Grunde seit Jahren, was an mir vorübergegangen ist) mit den Zähne rumquält. Nun ist der schlimme Zahn endlich gezogen und ich hoffe doch, dass er zeitnah endlich kräftig zubeißen kann. Mooaahh.... 

Das Offentsichtliche. Ich trinke viel zu wenig!!!! 

Das Offentsichtliche. Kiel liegt an der Ostsee und ich hätte seit Jahren meine Tante und wunderschöne Strände an der Küste besuchen können. 
Ob die Fahrkarte für den einen Tag in Kiel von meiner Freundin bereits für mich gebucht wurde, dass weiß ich nicht. Was ich weiß ist, dass ich einen R*eiseführer über Kiel in meinem Lieblingsbuchladen bestellt habe. 

Nachtrag um 8.40 Uhr:  
Es ist nicht schlimm und es "belastet" mich nicht, dass ich das Offensichtliche oft nicht zu sehen scheine. Ich bin froh, wenn ich etwas besser verstehe und Lösungen finden kann. 
Manchmal wundere ich mich allerdings sehr.... :-) wie ich DAS nicht mitbekommen konnte.

Donnerstag, 27. April 2017

nachfragen hilft


Als mein Wecker vorhin um 06:00 Uhr klingelte, habe ich mich gefragt, warum ich einem Terminvorschlag um 08:00 Uhr in meiner Zahnarztpraxis angenommen habe. Nur um mir eine Behandlung von zwei Minuten bzgl. meiner Z*ahnfleischentzündung abzuholen. Dazu sagten sie im Radio etwas von 0 Grad. Nee nech! 

Zum Glück habe ich meine olle Winterjacke aus einem der Altkleider-Säcke im letzten Moment wieder rausgefischt. :-)

In der Arztpraxis war es warm, freundlich, offen und lustig, wie ich es in den letzten 15 Jahren kenne. Ich sprach die Arzthelferin an und fragte nach dem K*ostenvoranschlag bzgl. des Zahnes, der in zwei Wochen gemacht werden muss. Blödes Karies. Mooah.. Nachdem daraufhin die Zahnärztin noch einmal kurz in meinem Mund nachgesehen hat, konnte mir die Arzthelferin einen K*ostenvoranschlag erstellen. Von vorherigen ca. 900 Euro bin ich nun also auf eine Version gekommen, wo die Krankenkasse zuzahlt. Nun muss ich ca. 500 Euro selbst zahlen. Die günstige Version möchte ich nicht. Ich habe stets versucht das Beste für meine Zähne / Kiefer zu bekommen und daran wird sich nichts ändern.
Bei wunderbaren Sonnenschein und blauem Himmel radelte ich zügig nach Hause. Vor dem Wohnhaus schloss ich mein Rad an und aus dem Augenwinkel sah ich eine Frau gegenüber mit ihrem Rad. Meine TCM-Ärztin S. ! Was für eine Freude! Wir konnten uns nur ein paar Minuten unterhalten, da sie auf dem Weg in ihre Praxis war. Ein winziger Austausch über unsere jeweilge "Pflege-Situation" unserer Eltern. Eine Wohltat. Ich hoffe, dass wir irgendwann doch noch Zeit für eine Tasse Tee finden.

Beschwingt bin ich ein paar Tulpen in einem schönen Rot einkaufen gegangen. Für den kleinen Platz im Wohnzimmer, wo ich wieder ein Bild von meiner Mutter aufstellen konnte und wo nun ein Lichtlein brennt.

Zuhause habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und rief einen Ge*schäftsführer einen großen Firma an. Die Nummer habe ich von meiner Z*ahnreinigungsfee, die mit dem Herrn befreundet ist. Schon zwei Mal hat sie mir ans Herz gelegt, da doch anzurufen. Sie hatte sich mit ihm über mich unterhalten.

Das Telefonat war kurz und freundlich. Seiner P*ersonal-Bearbeiterin soll ich meine Unterlagen zusenden. Mache ich heute fertig, abends schaut eine Freundin drüber und morgenfrüh hat die Dame meine Unterlagen.

Einen Schritt nach dem anderen! In dem Moment, wo ich anfange über die Firma, die Arbeit oder Räumlichkeiten nachzudenken, bekomme ich Angst und lass es. Je länger ich nicht gearbeitet habe - bereits erneut sechs Monate -, desto mehr denke ich, dass ich im Grunde ja gar nichts kann und zu doof für alles bin. Was faktisch nicht stimmt, aber so ist das mit den Gedanken.

Gestern war ein sehr voller, intensiver Tag. Meine Tüddeligkeit ist ganz erschreckend gewesen. Die Mensis kommt nicht durch und an diesen Tagen bin ich eben tüddelig im Kopp.

Mein Vater hatte um 11 Uhr beim O*rthopäden einen Termin.

Du liebe Güte. Bin ich froh, dass ich schon eine gefühlte Ewigkeit solche Orte für mich selbst nicht mehr besuchen muss. Erstaunlicherweise - obwohl die sehr gebrechlichen PatientInnen oft keine Sitzplätze fanden - kam mein Vater nach einer Stunde warten dran. Meine Schwester kam 20 Minuten nach dem Eintreffen meiner Vaters und mir auch in der Praxis an. Wir versuchten nicht im Weg zu stehen... *schmunzel*

Der Orthopäde fand es sehr gut, dass unser Vater in der Praxis hier in Bremen ist. "Das ist zurzeit eine der besten Praxen in der Sch*merz-Behandlung". Dort haben wir in zwei Wochen einen weiteren - vom Arzt reingequetschten - Termin bekommen. 

Von Vorteil ist, meiner Meinung nach, dass unser Vater von einem Facharzt gesagt bekommen hat, dass es gut ist nach Bremen zu fahren.

Es war schön, gut und sehr hilfreich, dass meine Schwester sich an dem Tag erneut die Zeit nehmen konnte, um uns die restlichen Wege zu fahren. Zudem waren ein paar andere Dinge zu erledigen, die natürlich mit einem Auto leichter zu bewerkstelligen sind. 



Am Samstag treffe ich mich mit B.H. hier in meiner Stadt. Nachdem wir monatelang... was schreibe ich ... jahrelang keinen passenden Termin gefunden haben, um im Viertel zusammen frühstücken zu gehen und ein wenig durch die Läden bummeln, ist also übermorgen der Tag der Tage!  :-) Sie wohnt auf dem Land im selben Ort wie meine Schwester. Ihre Männer gehen über das Wochenende segeln und so hat "Mutti" etwas frei. Ich freue mich sehr.

Ich nähere mich meinem Ziel nach Kiel zu fahren spielerisch. Quasi. Wenn eine bei I*nstrgam oder bei F*lickr. die Suchwörter Kiel (-Förde), Holtenau, Schilksee oder Laboe eingibt (alles Namen, die ich seit der Kindheit gehört, aber im Grunde nicht mit wirklichem Bewusstsein oder inneren Bildern abgespeichert habe) dann bekomme ich jede Menge Blicke auf die Orte, die ich zu bereisen gedenke.... klasse Satz... Jedenfalls habe ich den Blog einer Kielerin wiedergefunden, über die ich bei der Sendung "N*ordtour" im N*DR vor langer Zeit einen Bericht sah. Es gibt von dem Blog auch ein Buch. Das wird ja immer besser.

Mein Vater legt zurzeit, wenn wir zu Hause sind und Kaffee trinken, die alte Fotoalben / Fotos von ihnen auf den Tisch. Ich schaue sie zusammen mit ihm durch (nicht leicht für ihn) und alles an Fotos, was ich nicht haben möchte, dass geht in die "Pütz". Also trage ich am Abend einiges an Fotos und erzählten Erinnerungen nach Hause. Fotos, die ich auch im Sinne meiner Schwester "rette".
Ich frage vorsichtig nach diesem und jenen. Wann er z. B. das letzte Mal in Kiel war. Dabei erzählte er gestern, dass er nach 1999 noch einmal mit seiner Frau/ unserer Mutter und ihrer Schwester bei oder auf (?) Laboe war. Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Diese Bilder werden hoffentlich irgendwann von allein auftauchen. 


So. Zeit für einen zweiten Cappuccino. Dazu kann ich nach dem passenden Reiseführer schauen und in dem Blog von dem  "F*örde F*räulein" etwas stöbern. Mittags schwinge ich mich wieder auf das Rad. 

Mittwoch, 26. April 2017

Sehnsucht nach der Küste

Es ist erstaunlich, dass sich aus verschiedenen Gründen seit Kurzem eine Sehnsucht nach Küste, Meer und Strand in mir breit macht. 
Ich versuche einen Weg zu finden, wenigstens dieser alten -  neu aufgeflammten - Sehnsucht nach Wasser, Hafen, Seeluft, Wind und Schiffen :-) nachzukommen. Zeitnah.
In Bremerhaven war ich schon gefühlt ewig nicht mehr am Deich. Obwohl ich in den Zeiten 1988 - 1992, wo wir dicht am Deich (in der Stadt) wohnten, so oft es ging an die breite Weser gegangen bin. Alle meine FreundInnen aus der damaligen Zeit, die an den Feiertagen nach Hause kam, sind als erstes an den Deich gegangen.

Wahrscheinlich liegt der Ursprung meiner Sehnsucht nach Küste, Wasser und dem Maritimen in der Familie. Meine Großeltern lebten in Wilhelmshaven. Meine Mutter kam fast aus Eggernförde und mein Vater ist Wilhelmshavener. 
Ein Jahr nach meiner Geburt hat sich alles nach Bremen verlagert 1970. Viele Jahre davor fuhr mein Vater als junger Mann zur See. War mit dem Schiff u.a. in Norwegen und Rio. Gerade bin ich mir nicht sicher, aber ich bin der Meinung, dass auch sein Bruder zur See fuhr.

Meine Mutter wollte nach Kiel zurück. Dort lebt ihre Schwester. Und obwohl ich nicht als erwachsene Frau bewußt in Kiel und an der Förde war, kann ich das verstehen. 

Montag, 24. April 2017

dunkle Tage

Ist es zurzeit eine mehrtägige P*MS?
Erneut eine "d*epressive Verstimmung"? 
Oder die "normale Trauer" gepaart mit Ängsten?
Alles zusammen oder einfach nur ein paar blöde Tage? 

In mir wird es von Tag zu Tag dunkler. 
Ungute und destruktive Gedanken. 
Tiefe Trauer 
und
tiefschwarze Blicke in meine Zukunft. 

Sind diese Ängste und Blicke realistisch?
Oder doch nur ein Hirngespinst, weil ich das SEIN im Hier und Jetzt ums verrecken nicht hinbekomme.

Tatsächlich und vielleicht hilft es in diesen Tagen nur abzuwarten, dass diese "Phase" vorbeigeht. Wie alles ständig, immer und ewig sich verändert und verschwindet.

Ahoi 
Oona 

Donnerstag, 20. April 2017

im Ansatz gescheitert ... oder reisen schwer gemacht :-)

Ich möchte zeitnah nach Kiel - in meine Geburtsstadt - fahren. Mit dem Zug. Einen Tag hin und am nächsten Tag zurück. Mehr schaffe ich eh nicht. Erstaunlicherweise ist heute die Zugfahrt von Bremen nach Kiel ohne umsteigen möglich in knapp zwei Stunden. 

Es überfordert mich welches Hotel ich für eine Übernachtung nehmen soll. Eine Fahrkarte kann ich sowieso nur am Schalter der DB kaufen. Auch weil ich zurzeit keine Master*karte mehr habe und keine B*ahncard. 
Nach einer Stunde am Laptop bin ich geistig erschöpft und echt frustriert. Dazu noch diese Preise von allem. Natürlich finde ich eine Lösung. Und wenn jemand anderes diese Dinge für mich bucht. Aber ich empfinde es als schlimm, dass ich das einfach nicht kann. Es nützt mir nichts, dass ich zum großen Teil weiß, warum es so ist, wie es ist. Bisher habe ich einige mir überlegte Reisen (z.B. nach Südengland, Schottland oder Köln) nach zwei Tagen - im Versuch etwas Passendes für mich zu finden oder gar zu buchen -  schlicht aufgegeben.

Doch mich zieht es in die Stadt und Umgebung, wo meine Mutter ihre ersten 31 Jahre lebte und arbeitete. Zudem läuft mir gefühlt die Zeit davon. Evtl. möchte ich einen Menschen in Kiel besuchen, der gesundheitlich angegriffen ist.

Ich bin die letzten Wochen - gewollt und ungewollt - tief in die Geschichte meiner Mutter und mir eingestiegen. Es ist überhaupt nicht verwunderlich, dass ich so eine Sehnsucht nach Meer und Küste habe. Sollte ich Kiel tatsächlich erreichen :-), bin ich gespannt auf die Stadt und die Förde. Das Wasser, die Strände und diesen wunderbaren Dialekt. Etwas aus dem "dänischen" und der für mich "Zuhause" ist.

Bevor ich an die sehr frische Luft gehe, hier noch ein Rätsel. Eine Freundin schickte mir zwei Fotos, die ich auf Nachfrage veröffentlichen darf. 

Welche Stadt ist das?  
(Nachtrag: Das ist Bremerhaven. Ganz oben auf dem "Dubai-Hotel" ist eine Aussichtsplattform.
1. Bild : es kommt das Wasser der Weser
2. Bild : die Weser fließt weiter an Bremerhaven vorbei in Richtung Nordsee. Rechts der innenliegende Hafen und links der Fluß.)




Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel 
wünscht euch 
die "Kieler-Sprotte"

Dienstag, 18. April 2017

vonwegen der Bewegung

Hm... was einer so durch den Kopf geht. 
Jemand sagte einmal zu mir, dass gute Energie gute Energie anzieht und das sich bewegen eben automatisch mehr Bewegung bringt. 

Zufälligerweise sind meine Freundin B.K. und ich am Ostermontag woanders entlang spaziert als sonst. In einem Stadtviertel, das hinter einer großen "Hauptstrasse" in meiner Stadt liegt. Nicht das ich das so gar nicht kenne, aber mit dem Entschluss mich wohnlich zu verändern, schaue ich auf einmal anders. Merke mir Straßennamen und Wohnviertel. Jedenfalls bemerkte ich, dass es ein ruhiges und schönes Stadtviertel ist. Das macht doch Lust auf Veränderungen. 
Heute fuhr ich am späten Nachmittag in die Innenstadt - ich brauchte neue Wolle :-)   - und dabei schaute ich in einem Buchladen nach einem Stadtplan. Tatsächlich wurde ausgerechnet jetzt ein Reiseführer mit gutem, herausnehmbaren City-Plan für´n Appel und ´n Ei verkauft. Auf der Rückfahrt in der Bahn stellte ich erstaunt fest wie eben jener neu erkundete Stadtteil heißt. 
Am Samstag werde ich in die T*ageszeitung nach Wohnungen suchen und ansonsten wo immer es geht "streuen", dass ich eine Wohnung suche. Bekanntlich gehen gute Wohnungen wie gute Stellen fast immer unter der Hand weg.  

Eine neue Wohnung bedeutet eine Menge Veränderungen. In dieser Wohnung wohne ich bereits seit 10 1/2 Jahren. In der davor waren es 11 Jahre. Bisher habe ich mich wohntechnisch im Grunde immer etwas verbessert. 

Gestern sagte ich zu B.K., dass es mit der Wohnung wie mit der Arbeit ist. Wenn eine an festen Strukturen und Vorstellungen festhängt bzw. festhält, dann ist es schwer in Bewegung zu kommen. 

Ausbildungstechnisch komme ich aus einem Verlag. Ich bin kaufmännische Fachkraft für´s Büro. Planerin. Assistentin. Disponentin. Sachbearbeiterin. Gestalterin. Sterbebegleiterin. 
Also im Grunde breit aufgestellt. Finde ich. Allerdings kann ich keine Buchhaltung und kein "Personal". Ohne Englisch fallen viele A*rbeitsplätze weg und es wird von Jahr zu Jahr schwerer einen Job zu finden, wenn eine kein Englisch kann.

Mein Blick ist bzgl. meiner A*rbeitssuche bzw. Arbeit schmal, klein und eng. Das mir dsa bisher noch nicht aufgefallen ist?! 
Es gibt - wie es verschiedene Wohnmöglichkeiten gibt - eben auch zig verschiedene Berufe. Logischerweise habe ich zu diesem Zeitpunkt (mit dem starren Blick der letzten drei Jahre auf dem Arbeitsmarkt) keinen blassen Schimmer, was ich für eine Arbeit ausüben könnte.  Womit ich soviel Geld verdiene, dass ich davon leben kann. Also keine Büro-Arbeit von 8 bis 14 Uhr.  25 Jahre lang habe ich von 8 bzw. 10 bis 16  bzw. 18 Uhr von Mo.-Fr. gearbeitet.

Mir wird von Tag zu Tag klarer, dass ich mich bewegen muss. Auf allen Ebenen meines Lebens. Zügig. 
Meine Kohle wird von Monat zu Monat weniger. 
**

Tja. Mein Keller ist doch um einiges leerer geworden, was überaus erfreulich ist. Eine Freundin hat sich angeboten mehrere Tüten mit alten Dokumenten fachgerecht zu vernichten. Klasse. Es geht voran. 

Ein unerwarteter Anruf hat mich gegen Mittag etwas aus der Bahn geworfen. Nach ein paar Stunden hatte ich mich in der Balance.

Montag, 17. April 2017

dies und das und jenes

Gegen Mittag treffe ich mich mit B.K. und wir wollen trotz der Kälte und des sehr wechselhaften Wetters einen Spaziergang wagen. Später Kaffee, Tee und Kuchen. Im Anschluß kann B.K. mir helfen die Bücher-Kartons für morgenfrüh fertig zu machen. Sortiert wird nach Altpapier, "doch noch behalten" und "das Gute" kommt in eine Einrichtung. Sinnigerweise habe ich jetzt vor all die bisher ungelesenen Bücher zu lesen. Die kann ich nämlich dann weiterverschenken oder entsorgen. Die Bücher, die ich eh nicht mehr lesen wollen würde :-) , habe ich schon in den Keller verfrachtet.

Aus dem Keller sind morgen meine alten Kleidungsstücke - acht große Müllbeutel voller Kleidung - entsorgt. Auch die Bücher bzw. das Altpapier sind dann endlich weg. Nach dem S*perrmüll müssten die zwei Keller fast leer sein. Erstaunlicherweise fand ich zwei große Eimer mit weißer Wandfarbe. Die DVD´s und C´s, die ich nicht mehr benötige gehen an die "O*xfarm". 

Meine Freundin B.H. will mich seit Monaten auf ein Frühstück
besuchen. Da wird sie nach Ostern auf einen Termin "festge*nagelt" :-) Sie bekommt die angesammelten "Bastel/Kreativ-Sachen" plus den dazugehörigen Bücher. Das kann sie gut für ihren K*unstunterricht an der Schule gebrauchen.

Die Wohnung ist entrümpelt und teilweise neu sortiert. Mit schönen, praktischen Wohnideen - von denen u. a. meine Freundin C. meistens eine Menge hat - kann ich in eine kleinere Wohnung ziehen.

**
Ich hoffe, dass sich nach den Ferien auf dem S*tellenmarkt etwas bewegt. 

Natürlich weiß ich, dass ich mich bewegen muss. Meine Stadt hat seit Jahren einen sehr schlechten "Ar*beitsmarkt" und meine "Vorstellungen" und meine "Einschränkungen" machen das Finden einer Arbeit mit 30 Stunden nicht gerade einfacher.

Meine Motivation woanders hinzuziehen - mit guter Verkehsanbindung um zu meinem Vater zu kommen - ist größer geworden. Weil ich mit meiner Wohnsitutation nicht zufrieden bin und weil ich Geld verdienen will und muss. Erreichbarkeit des Vaters: natürlich weiß ich nicht, wie schnell sich die Situation mit meinem Vater verändern kann / wird. 
Das sich etwas ändert, dass ist klar. 

Eine Freundin war erbost als ich ihr erzählte, dass ich zurzeit nicht dahin ziehe, wo es eher Arbeit gibt, solange mein Vater noch lebt. Sie meinte, dass eine doch nicht ihr Leben nach den Eltern bzw. jetzt dem Vater ausrichten kann/ darf. 

Von außen betrachtet ist es leicht zu sagen, dass man den alten Mann umgehend in ein passendes Heim zwingt. Fertig. Sollen sich andere drum kümmern, weil ich bin weg. So das ich mich - nicht wie jetzt zwei Mal die Woche - um ihn kümmern kann bzw. ihn unterstützen kann. 

Das eigene Leben leben. Sagt sie. 
Aber ist das nicht ein Teil meines eigenen Lebens? Eltern zu haben. Das sie alt werden. Das meine Eltern ab ihren 60 ígern krank und bald dann schwerkrank wurden... ist eben so. Hätten meine Schwester und ich ganz sicher abgewählt, wenn wir es hätte wählen können.

Wichtig ist für mich womit ich leben kann. Mir wurde vor ein paar Wochen klar, dass ich zwei Möglichkeiten habe. Ich kann in den motzigen Widerstand gehen und jedes Mal mit Ärger und Unwillen zu meinem Vater fahren. Oder ich kann es annehmen, wie es ist. Dann ist es weiterhin körperlich und seelisch anstrengend, aber irgendwie auch leichter. 

Sicherlich müsste ich besser für mich sorgen. Das ich mich besser abgrenzen sollte, müsste, weiß ich. 
Noch habe ich weiterhin - unter der Last und den Veränderungen der eigenen Lebensbaustellen - keine "passende" Lösung/Haltung gefunden. Sich ohnehin gefühlt ständig die Anforderungen und Herausforderungen verändern. 

Was mich irgendwie "beruhigt" ist die Tatsache, dass viele Menschen für kürzere oder längere Zeit mit der Unterstützung oder Pflege etc. von Angehörigen zu tun haben. Das müssen nicht die eigenen Eltern sein. 

Wenn eine drauf wartet, dass es irgendwann alles gut, ruhig, gesund, passend, sicher, entspannt und/oder sorgenfrei ist, dann wird sie ihr Leben lang warten. Gut ist es zu begreifen, dass ich genau das gemacht habe. Das ändert sich. 
Oder das eine mit 48 Jahren die (un-) bewußte Erwartung nicht aufgeben kann, dass sie eines Tages auch nur zwei Tage ohne Schmerzen ist. Körperlich wie seelisch.

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit. 
Eine der tiefsten Wahrheiten, die ich nur schwer begreife. Aber so ist es. In dieser Wahrheit und dem Wissen und der Erfahrung, dass es genau so ist, könnte eine sich entspannen. 
 
Ich beschäftige mich mit dem "annehmen" was ist. 
Und dabei erkenne ich meine Widerstände... gegen so ziemlich alles was ist. Das ist alles andere als gesund für Körper, Geist und Seele und schon gar keine Grundlage für den innren Frieden, nach dem ich mich so sehne. 

Es soll möglich sein - habe ich gehört und gelesen - die meiste Zeit im inneren Frieden zu sein. Selbst in unruhigen und unguten Zeiten.

Und weil das alles so geschmeidig läuft, bekomme ich noch einen Schupfen. Irgendwas ist halt immer...

Einen schönen Rest-Ostermontag wünscht euch 
Oona 
 

Samstag, 15. April 2017

elf Wochen eines Trauerjahres


Obwohl ich mich über 20 Jahre mit dem Bereich "H*ospiz" und Trauer, Sterben und Tod beschäftige und meine eigenen Verluste erlebt habe, blieben Dinge unverstanden. Mir war bis zur "Trauerfeier" meiner Mutter vor 10 Wochen nicht klar, warum es nun ein Trauerjahr gibt. Als wenn sich Trauer und Verlust in Zeiten festschreiben liesen. Der Pastor hat während der Trauerfeier erzählt, dass wir hinter-beliebenden Menschen nun einmal in unserer Trauer durch ein ganzes Jahr hindurch gehen. Das erste Ostern ohne Meta. Es werden ein Jahr lang die sieben Geburtstage oder die Feiertage oder andere Familien-Aktivitäten folgen, wo sie fehlen wird. 


Nach außen hin und in den wenigen Kontakten mit Menschen muss es so wirken, als würde mein Leben "normal" weitergehen. Tut es nicht. Vielleicht ist das so, weil ich kein "normales" Leben habe. Eine Familie, Arbeit, Verpflichtungen, Haus, Garten und Hobbys. Die meiste Zeit bin ich mit mir allein. Mit meinen Gedanken und Gefühlen, die ich ständig in der Balance halten muss und will. 


Durch verschiedene Geschehnisse, die im ... hm... Fahrwasser nach dem Tod meiner Mutter an die Oberfläche gekommen sind (und weiterhin treiben weitere neue "Dinge" auf den Wellenkämen), sind diese letzten drei Monate um ein vielfaches schmerzhafter, traurig und belastender als das Sterben und der Tod von meiner Mutter ohnehin schon wären.

Die Zeit heilt keine Wunden. Sie macht den Verlust, den Schmerz und die Trauer nicht weniger. 


Wohl anders. Mag sein. 


Aber die Zeit, die vergeht, gibt den Raum - innerlich und äußerlich - um die Geschehnisse im Leben eines anderen Menschen oder im eigenen Leben zu erkennen. Ein wenig klüger zu werden. Mit innerer Arbeit und Aufarbeitung kann Mitgefühl, Annahme und Erlösung entstehen.

Es ist eine große Hilfe, dass ich so viele Jahre eben diese innere Arbeit in vielen Lebensbereichen für mich persönlich schon gemacht habe. Das mein Blick auf meine Mutter und ihr Leben heute vor allem von Verständnis, tiefer Zuneigung, Hochachtung und Respekt getragen ist. Die letzten 13 Wochen (zwei Wochen davon in der Intensivstation) sind irgendwie keine vergangene Zeit. Ich habe das Gefühl, dass ich weiter in einer Art "Schock (?) - Starre" festhänge. Im Inneren meiner Selbst. 

Weil ich mich kaum persönlich mit anderen - nicht wertenden und übergriffigen - Menschen über den Verlust meiner Mutter (und über anderes) austauschen kann und ich weiter in meiner größer werdenden Isolation lebe, habe ich gefühlt mit dem "trauern" noch nicht einmal angefangen.


nachträgliche Textkürzung um 23.30 Uhr

Mittwoch, 12. April 2017

eigene P*rozesse

In ur-eigene tiefe innere Prozesse bin ich am Sonntag abgetaucht. An drei Tagen bin ich völlig in ein längeres Schreiben versunken. Ich habe am Montag wieder neue Dinge erfahren, die ich überhaupt erst einmal begreifen muss. 
Über diese Prozesse kann und will ich hier nicht schreiben.
Die kryptischen Texte sind nicht schön. Ich weiß das. Andererseits möchte ich schreiben - weil es mein Tagebuch ist - , dass sich mein Leben in den Grundfesten umbaut.
Vieles davon ist (noch) nicht wirklich "greifbar". Weder im handfesten Leben noch in meinen Gedanken oder Gefühlen. Es "wabbert" gefühlt durch die Zellen und meinen Geist. Die Seele ist arg in Schwingung geraten und das Herz weiß gar nicht wohin. 
Seit Anfang des Jahres und vorallem seit Anfang März verändere ich mich. Das ist gut, beunruhigend, belebend, erstarrend, seltsam-logisch und doch alles sooo verwirrend. 

***
Der Tag in Bremerhaven war schon von den Anfahrts- bzw. Rückwegen entspannter, weil Ferien sind. Mein Pa und ich haben einiges geschafft. Vorallem der größere Einkauf für Ostern. 
Beim großen "A*ktiv-Markt" gab es frische Suppen zum Mitnehmen. Die Linsensuppe sah sehr gut aus und roch total gut. Später haben mein Vater und ich zusammen am Küchentisch leckere, heiße Suppe gegessen. Das tat uns beiden gut. Überhaupt hat mein Vater heute erstaunlich gut gegessen. 
Mir war entfallen wie gern ich als Kind und Jugendliche Linsensuppe gegessen habe. Und diese Suppe war der meiner Mutter schon sehr nahe. 
Mein Vater erzählte mir, dass er die Stunden zählt, bis ich ihn besuchen komme. Das ist natürlich sehr lieb gemeint und will aussagen: "Ich freue mich auf Deinen Besuch." Aber was das für einen Druck erzeugt, dass können sich vielleicht die eine oder andere, die selbst in der unterstützenden Betreuung ihrer Eltern sind, nachvollziehen.
In verschiedenen Telefonaten bekam ich eine Liste mit Vereinen und Organisationen, wo sich Ehrenamtliche finden lassen, die ältere Menschen unterstützen und betreuen. Spazieren gehen oder mal ins Café. Für Arztbesuche oder einen Spiele-Nachmittag.  

***
Mit meinem "Aufräum- und Ausmist-Projekt bis nächsten Dienstag komme ich nur schleppend voran. Ich habe sinnigerweise zuerst mal angefangen meine Wohnung aufzuräumen und habe min. 60 Bücher in den Keller geschleppt. Eine Kommode inhaltlich in andere Schränke umgeräumt. So kann dieses hässliche klobige Ding zeitnah in den Sperrmüll. Platz im Schlafzimmer. 
Was mir zwischendrin fehlte war die Motivation. Fand ich aber wieder. Wenn ich im Kopf behalte, dass ich mich im Herbst umsehen möchte nach einer kleineren Wohnung in meinem oder einen angrenzenden Ortsteil.  Da kann ich jetzt mit "R*eiki schicken" beginnen. 
Wenn ich das "anders wohnen" im Blick habe, dann fliegen die Dinge zügiger aus der Wohnung. Vorher habe ich in einer 50 m2 Wohnung gewohnt - sehr gut geschnitten - und das war ausreichend. An diese große Wohnung bin ich durch Zufall gekommen und der Umzug mußte damals schnell gehen.  

Morgenfrüh gibt es wieder ein büschen Eisen und dazu etwas B12. Eine gönnt sich ja sonst nichts. 

Sonntag, 9. April 2017

Socken-Beweis-Foto

Bevor der Ferse kommt .... 



Samstag, 8. April 2017

Möglichkeiten

Endlich, endlich, endlich bekomme ich die Möglichkeit meine Wohnung und meine beiden Keller umzugestalten bzw. zu leeren. Meine Cousine hat angeboten zeitnah mit dem Auto zu mir zu kommen, um die bis dahin sortierten und zusammen gesammelten Dinge zu entsorgen/ zu verschenken oder weiterzugeben. Das ist meine Chance endlich nach langem Sehnen danach in meinem Zuhause richtig "Klarschiff" zu machen. 

Ich habe den (seit einiger Zeit "neumodischen") M*inimalismus schon vor vielen Jahren "entdeckt" und im Inneren gefühlt. Bisher habe ich mir von Menschen erklären und einreden lassen - bewußt und unbewußt - was gemütlich oder richtig ist. Da kommt eine erst Recht nicht zum eigenen "Zuhause".
Jetzt sind meine Wohn-Bücher endlich nur Inspiration.

 
Weil ich meinen eigenen Ausdrucksformen - in den vielen Möglichkeiten des menschlichen Lebens wie Wohnraum, Kleidungsstil oder Sprache - bisher nur wenig Raum gegeben habe, wird das womöglich nicht nur für mich selbst im jetzigen TUN eine spannende Geschichte. Ein interessantes Ergebnis. 
Etwas Zeit-Druck ist für die W*ohnungs-Umgestaltung und K*eller-Entrümpelung gut. Die nächsten drei Tage habe ich frei.
Das Wissen um die Möglichkeit der Befreiung von all dem alten Kram setzt neue Energien und Ideen frei. Und es ist ein langes Vorarbeiten für Veränderungen, welche in den nächsten Monaten anstehen. 

Heute Abend habe ich die dritte Socke bis zur Ferse fertig gestrickt. Ich habe den Ehrgeiz, dass diese Socke gut wird und auch passt. Vermutlich wird es doch die 0815-Ferse. 

Hm... ich schreibe täglich mein Essen auf und was ich fühle etc. Um u. a. meiner langanhaltenden A*ppetitlosigkeit auf den Grund zu gehen. Nach sechs Tagen bin ich schon klüger geworden. Was fange ich mit meinem Wissen an? Zumal dies Erkennen zum größten Teil nicht neu ist. 
An den Tagen bei meinem Vater ist mein Essen und mein Ess-Verhalten sehr ungut. 
Er ißt seine Mahlzeiten ("Essen auf Rädern" oder Suppen oder ähnliches) und ich irgendwelches Laugen-Dingenskirchen, Kuchen oder Kekse. Nein. Ich koche nicht. Das schaffe ich kaum für mich, meine Lebensmittel schmecken ihm nicht und ich werde mich nicht in die Küche meiner Mutter stellen und mich mit ihr Vergleichen lassen. Sie konnte nämlich sehr gut kochen. 

Außerdem würde das viel Zeit am Tag kosten. Ich habe genug zu tun. Die Wäsche waschen und Teile davon bügeln, den Haushalt, Spazieren gehen, betüddeln, gut zureden, aufräumen, einkaufen, Termine machen und und und  An den Tag dort habe ich "nur" 5 bis 6 Stunden bei meinem Vater. Dazu kommen noch die 3 bis 3 1/2 Stunden Hin - und Rückfahrt mit Straßenbahn, Bussen und Zug. 

Wo war ich? Richtig.
An zwei Tagen in der Woche ist mein Essverhalten noch lausiger als ohnehin. Dazu schmeckt mir so gut wie nichts. Ja. Auch Kuchen nur selten (wenn ich achtsam esse). Ich koche. Ich esse. Ich verdaue ... ääh... jedenfalls es bleibt dabei: essen/Essen langweilt mich. 
Doch wo soll die Kraft zum Leben herkommen, wenn eine schlecht ißt? Ständig weiß ich nicht, was ich essen soll. Der Zucker macht mich schlapp und geht an meine Nerven. Ich mag keine Schokolade mehr. Außer in Schokoladenpudding. Nach drei Löffeln habe ich den Pudding auch über. Mooahh...

Vorallem habe ich schon vor vielen Jahren begriffen, dass wenn ich hin und wieder Eß*anfälle habe, dass natürlich "Essen nicht das Problem ist". Nicht das Leserinnen denken könnten, dass ich in meiner Lebenssituation ein weiteres "Faß aufmache". Das Thema Essen, Gewicht und S*ucht läuft leise im Untergrund mit.  

23 Uhr. Endlich kann ich ins Bett. Mein Herz pocht seit Stunden ordentlich. Ist schon spät und mein Kopf mault seit zwei Tagen. Den langen Tag bei meinem Vater habe ich heute gut geschafft und es war einer der eher "besseren" Tage.
Morgenfrüh kann ich ausschlafen. Himmlisch!


(aus einer R*ewe-Zeitschrift abfotografiert) 

Freitag, 7. April 2017

aufräumen hilft

und wenn eine damit um 19.30 Uhr beginnt. So kann ich mit einem längeren Vorhaben am Sonntag starten, denn ich habe Platz geschaffen und eine äußere Klarheit.
Es sind am Sonntag zudem Zimt-Schnecken geplant. Das Wetter soll wunderbar werden. Das Akku der großen Kamera ist geladen. Das zweite Akku hat den Geist abgegeben.
Eine meiner "guten" Hosen wurde am Vormittag genäht und die Schuhe sind endlich geputzt. Das Bett ist nun bezogen - schön achtsam - und gleich fahre ich zu meiner Lieblings-Cousine und Mann auf die andere Seite der Stadt. Dort gibt es eines der größeren Einkaufcenter. Mutig werde ich vor meinem Kaffeebesuch bei K. und R. nach neuen Kleidungssücken suchen.  
Im Keller werde ich mich Montag wie eine kleine Wühlmaus durch die Berge alter Sommerkleidung arbeiten. Zum Glück habe ich noch eine gute Anzahl von Plastiktüten. Damit kann ich in kleinen Portionen die ganze Kleidung zum Altkleider-Container bringen. 
Uhii... ich muss los!

 

Donnerstag, 6. April 2017

und gar nichts :-)

Heute Nachmittag zur "Kreativgruppe" umme Ecke. Hat mir gar nicht gefallen. Weder die Frauen noch das "Beibringen" noch die Gesprächsthemen. Ich kann Traschen nicht leiden und die Inhaberin ist laut und unangenehm. Die Themen: die Hunde, gestorbene Menschen, Krankheiten und P*olitik. 
Das Häkeln mag ich auch gar nicht. Zu Hause habe ich mir gleich auf YouT. das Häkeln für Anfängerinnen reingezogen. Im Laden fiel mir einmal ein, dass ich es schon früher blöd fand, dass ich im Grunde nie wußte in welches der verdammten Woll-L*öcher ich hineinstochern muss... moah... gerade kriege ich Frust. 
Außerdem habe ich gefühlt 100 andere Dinge, die dringend erledigt werden müssen. Zudem fangen meine Arme an zu mucken und das geht nun gar nicht. Ich packe alles an Wollzeug aus meinem Sichtfeld und pausiere einwenig.  

Am Nachmittag habe ich mir beim Bio-Bäcker dort zum ersten Mal ein Stück Rhabarber-Kuchen gekauft und mit Genuß verspeist. Außerdem habe ich dazu ein halbes Roggenbrot käuflich erworben. Mit Amaranth. Das bedeutet morgenfrüh allen Mut zusammen nehmen.

Mein Besuch bei einem H*ospizverein war für mich sehr hilfreich. Ein gutes Gespräch. Neue Informationen und zwei wichtige Adressen / AnsprechpartnerInnen in Bremerhaven. 

Hm... ich habe das Gefühl im innerlichen und äußeren (!) Chaos zu versinken. Gar nicht gut. 

nichts

Auf meine verschickten Be*werbungen kamen zwei Absagen und sonst nichts. Im St+ellenmarkt ist die "Osterflaute" eingetreten. Nichts zu finden. Die Tage gehen ins Land...

Die Ärztin in Bremerhaven hatte zum Glück gestern nichts gefunden bei meinem Vater. Was dieser Termin mit Anschluß-Aktivtäten meiner Schwester und mich an Nerven, Kraft und Zeit gekostet hat.
Wenn man nicht alt werden möchte, dann muss man früh sterben.
Und der andere Spruch stimmt auch. Alt werden ist nichts für Feiglinge!
Der Schmerzarzt meines Vater hier in Bremen ist im Urlaub bis nach Ostern. Die Informationen der Arzthelferin auf meinem AB sagen mir nichts. 

Mein zweiter Strumpf hat nun eine Spitze und ist fertig. Ist nichs geworden: zu kurz, müpfelige neue Spitze und dann noch am Ende eine Masche verloren als schon alles fertig war. Tja. Sind es halt Übungs-Objekte einzigerartiger Schönheit. Ich fange jetzt mit häkeln an.

Nun fix die Zähne geputzt. Hatte ich erwähnt das ich seltsame Schmerzen im Kiefer habe? Nun ja. Dann rüber zur Infusion und Spritze. Danach geht es zu einem H*ospizverein. Ich habe mir einen Termin geben lassen, weil ich ein paar Fragen habe.

Nahtlos (interessantes Wort) habe ich noch zwei andere Punkte auf der Liste. Zu meinem eigenen Kram komme ich nicht.

Was mich freut ist, dass wir den Ostersonntag bei meiner Schwester mit einem Mann, zwei Kindern und 2.302 Vögelchen und meinem Vater auf dem Land verbringen. Das ist sehr erfreulich. 
Für Karfreitag habe ich mich bei A. eingeladen. Wenn das Wetter gut ist - und an Ostern soll es super werden - dann fahre ich sie in ihrem Schrebergarten an der Weser besuchen. Das wäre so fein. Ostermontag habe ich das Glück, dass B.K. auch Zeit hat.  Vielleicht machen wir eine kleine Radtour durch die Natur in Richtung Lilienthal. Dort gibt es sehr leckeren Kuchen :-)