Mittwoch, 19. Juni 2013

mutig voran

Also die Dachdecker sind ja ein frühes Völkchen. Muss ich mal schreiben. Heute also 7.10 Uhr. Zum Glück hatte ich mir gestern meine Sachen fürs Schwimmen weitesgehend zusammen gesucht. So musste ich nur kurz ins Bad und dann in die Klamotten. 7. 40 Uhr los mit dem Rad. Hinten raus aus dem Haus denn davor steht ein Kran. Ja. Ein Kran!

Das war ja fix geradelt und nach knapp 10 Minuten war ich am Freibad. Sei mutig Oona. Nicht so viel nachdenken. Machen. Die Kasse war nicht besetzt. Die 2,60 Euro habe ich bei dem Bademeister beim den SchwimmerInnen-Becken bezahlt. Das nächste Mal ziehe ich den Badeanzug drunter.
Ein großes Becken mit angenehm wenigen Menschen. 100 m Bahnen konnte ich einfach so schwimmen. Wunderbar. Bisher bin ich früher 50 m Bahnen geschwommen und ich muss sagen: 100 m sind völlig untrainiert und steif echt lang. Doch in dem Becken mit erfreulich wenig Chlor und mehr Sole bin ich stramm 6 Bahnen geschwommen. Ich hätte gut noch 2 Bahnen geschafft, aber ich weiß, dass mein Körper dazu spätestens wenn ich aus dem Becken komme, eine ganz eigene Meinung dazu hat.
Nur locker abgeduscht, Haare auf lau geföhnt und dann mit dem Rad zurück. Zu Hause trotz massiver Geräuschkulisse versucht entspannt zu duschen. Gelang mir. Als ich wieder in den Klamotten war fühlte ich mich wohler. Falls die durchs Dach brechen bin ich angezogen ... jaul... Eine Banane gegessen. Was jetzt? 
Einkaufen. Schon in der Gemüseabteilung schrien meine Knie.

Meine Armbanduhr ist verschwunden. Überall gesucht. Aufgeräumt. Draußen fliegen die Dachpfannen zu Boden. Ich will in die Stadt um ein Buch zu tauschen. Doch ich muss mehr essen. Also Rühreier mit Kresse und Roggenvollkornbrot gegessen. Lecker! 


Am nächsten Sonntag wird ein siebenjähriger Junge getauft. Am Montag hatte ich ein Lesebuch für Zweitklässler gekauft. Zu Hause sah ich es mir näher an und in der ersten Geschichte erlebt der Junge ganz viel mit seinem Opa. Im wahren Leben ist der Opa vor ein paar Wochen gestorben. Das Buch zu tauschen war kein Problem. Dann noch schwarze Farbe für den Drucker gekauft. Saugt die nachts ein unbekanntes Haustier bei mir in der Wohnung aus? 18.66 Euro für eine Patrone. Aber ich muss demnächst Unterlagen ausdrucken.


Schon in der Stadt bemerkte meinen Körper. Gleich trinke ich Magnesium und versuche die Bauarbeiten als Meditationshilfe zu sehen. Den Lärm durch mich hindurch fließen lassen und meinen Widerstand loslassen. Notfalls kann ich immer noch zu ´ner Freundin in ihre leere Wohnung. Aber jetzt muss ich mich hinlegen. 


Möge sich mein auch maulender Fuß erholen, damit ich morgen walken kann. Drückt mir Daumen, dass sich die Schmerzen in Grenzen halten. Nichts desto Trotz :O) werde ich demnächst wieder am Morgen um 7.45 Uhr ins Wasser gehen. DAS ist erfrischend in einem Freibad. Durch das Wasser zu gleiten… ich habe es schon immer geliebt. Irgendwo aus meinen Gehirnzellen muss ich meine Schwimmkenntnisse - Rückenschwimmen ist besser für mich - aus meiner Jugend herholen. Da war ich beim DLRG. Aber das ist eine andere Geschichte…

Und meine Armbanduhr habe ich bei ein wenig nachdenken wiedergefunden!! 
Geld gespart *lach*
A H O I !

Dienstag, 18. Juni 2013

durchgerechnet

Lange habe ich nicht hingeguckt, aber unten drunter gespürt: ich gebe zu viel Geld aus. Nur mal so durchgerechnet: wenn ich jeden Tag eine Tafel Schokolade kaufe – im Schnitt für ca. 1 Euro und dazu noch ein Stücke Kuchen fast jeden Tag – sagen wir mal jeden zweiten Tag – für 2, 00 Euro. Das sind im Monat dann 61 Euro nur für Zucker… von den ganzen anderen Zucker / Kuchen/ Schoko mal abgesehen. Hammer! 60 Euro im Monat für ein Hauch von Nichts, welches meine Hosen enger werden lässt und mir größer werdene Haltegriffe am Oberbauch und Rücken verschafft …urgs … jetzt im Sommer wunderbar (nicht nur bei mir sondern überall) zu beobachten. Und ich schreib nur mal so: Diabetes / Herzproblemen / Schlaganfall??

Die 3,80 Euro für einen Besuch im Freibad finde ich zu hoch. Sollte eine oft hingehen wollen. Wobei von 8.30 h und nach 18 h es 2,60 Euro kostet. Ich will ja nur schwimmen. Also geht es morgen noch vor den Handwerkern ins Freibad. Wenn ich mich ausraffen kann :O) und der Badeanzug noch paßt.

Und es heißt knallhart ab sofort und umgehend sparen. Wenn ich es jetzt nicht lerne, wann dann?? Für ein paar Monate muss ich mit weniger Geld auskommen. Nach der Transfer ohnehin. Es führt kein Weg dran vorbei. Prioritäten sind zu setzen. 
Von Freundinnen bekam ich vor ein paar Jahren eine Eule als Sparschwein geschenkt. Die kommt auf den Küchentisch. Kuchen- und Schokogeld geht da rein so wie jedes nicht gekaufte Buch oder was weiß ich.

Ach, der Tag war anstrengend und laut. 
Ab ins Bett!

es geht los

So! Nach einem Vorlauf von lumpigen vier Wochen geht es nun los. 7.30 Uhr kamen die Dachdecker. Da ich nur eine hauchdünne Holzdecke habe sind die quasi mit auf dem Sofa. 

Meine Verspannungen sind um 40 % gestiegen. Ich flüchte nun zu meiner Freundin in die Wohnung. Jetzt, wo es so scheiße schwül und heiß wird, da bequemen sich die endlich anzufangen. Ca. drei Wochen. Wenn die fertig werden und nicht weiter trödeln.

Die nächste Zeit kann ich nicht frei meinen Tag gestalten und muss aus meiner sicheren Burg fliehen. 

Ja. Ich weiß. Sind doch nur Bauarbeiten. Gehen vorbei. Die machen nur ihren Job. Mir regnet es nicht in die Wohnung und was endlich angefangen hat, dass geht wieder vorbei und natürlich kann ich frei gestalten, was ich mache. 
Das Leben ist kein Ponyhof. 
Ich weiß. Trotz dem...

Sonntag, 16. Juni 2013

I am what I am


I AM WHAT I AM
MY IRREGULAR
APPEARANCE MAKES 
ME INTERESTING

Ich bin wie ich bin
Unregelmäßigkeiten
machen mich spannend. 

sagt meine neue, luftige Leinenhose in anthrazit zu mir! 
Jedenfalls hängt das Schildchen mit dem Text neben der Waschanleitung: Wasche mich allein oder mit gleichen Farben.

i am what i am

Warum ist es so verdammt schwer, das für sich selbst zu akzeptieren, oder noch besser es erst einmal zu erkennen? Nicht nur in einer Erleuchtungsphase von 10 Minuten oder einem halben Tag lang. So als Grundhaltung im Leben und überall. Das wäre schön. *lach*
Ein spannendes Thema. Sich selbst zu spüren und zu entdecken, was eine (im Leben) möchte, was eine kann oder was ihr wichtig ist. Im Grunde kann ja nichts anderes in meinem Leben sein als es jetzt ist. Ursache und Wirkung. Karma und Konditionierungen. Nur aus dem Augenblick heraus kann ich meine Gegenwart annehmen, und mein Leben versuchen in günstige Bahnen zu lenken.

Ich trage einzig allein nur die Verantwortung für mich sowie jeder andere Menschen sie eben auch für sich trägt. Tragen sollte. Können ja nur erstaunlich wenige Menschen.

Ich bin nicht für die Gefühle, Gedanken oder das Leben anderer Menschen verantwortlich. Was nicht bedeutet wie eine emotionale "Wildsau" durch die Welt zu laufen ... 
Das ist ja die Kunst. Das eigene Leben stimmig für sich selbst zu leben, und trotzdem anderen Menschen nicht (zumindest nicht bewußt) das Leben schwer zu machen.

Hahaha... mir fällt gerade der Film "Dirty Dancing" ein mit dem Patrik. Tanzsaal. Eine Tanz-Szene. Es wird geübt. Er: "Das ist dein Tanzbereich." *zeig* "und das ist mein Tanzbereich." *zeig*

Am Samstagvormittag habe ich Frau mittleren Alters kennengelernt (eine von mehreren Menschen an dem Vormittag), die sehr nach "außen" ging. Sie sagte u.a. nach 1 1/2 Stunden Gespräch zu mir: "Ich bin eben so. Manche mögen mich in der Gruppe und andere nicht. Aber so bin ich." 
Auf dem Weg nach Hause dachte ich: zu sein wie eine ist, dass ist die eine Sache. Doch grob, grenzüberschreiten oder vulgär zu sein, dass ist eine andere Sache. Natürlich kann sie so sein, wie sie meint, dass sie ist. 
Nur ich muss mich nicht in ihrer Nähe aufhalten...

La Palma



Durch kühle Wolken geschritten
geschoben vom Passat
hängen geblieben
an Vulkangipfeln
in meinen Kleidern
meinem Atem

S E E L E N N E B E L 






Samstag, 15. Juni 2013

Träume der Jugend

Eine Freundin gab mir meinen Bildband "Frauen und das Meer" wieder, welches ich nach meiner letzten Ostfriesland-Schwärmerei vermisst hatte. Ich frage mich, woher ich diese Sehnsucht nach Meer und Weite habe. Mir fiel ein, dass ich als junge Frau davon geträumt hatte in (Ost-)Friesland zu leben. Natürlich am Meer, das ja hier im Norden eigentlich eine See ist. 
In Cornwall am Wasser zu leben träume ich im nächsten Leben :O)

Schon immer wollte ich Schriftstellerin werden. Das war mein Traum. An der Küste ein schönes, nordisches Häuschen haben in dem ich mit meinem Menschen wohne und /oder mit anderen Menschen zusammen. Freunde mit Kindern kommen gern in mein / unser offenes Haus.
Ich liebe die Ruhe ... und die Lebendigkeit. Eine tiefe, innere Bewegung von Menschlichkeit, gegenseitige Achtung und viel Freude und Leichtigkeit. Ich kann von meiner Arbeit des Schreibens leben und viel Zeit am Strand und am Meer verbringen.


Abends sitze ich auf der Holzbank an der - von der Sonne aufgewärmten - Hauswand und schaue in meinen Garten und weit über das Wasser. Lasse dort den Tag ausklingen. Trinke meinen Tee am Morgen und schaue am Himmel, was der Tag bringen wird. 
In meinem Kopf entstehen Geschichten und große Abenteuer für Kinder. Endlich kann ich für viele Menschen backen *lach*. Die schönsten Kuchenvariationen. 

Die Liebe meines Lebens (:O) kocht für mich und von Ferne höre ich das Rauschen des Meeres. Bernstein spült ungesehen an den Strand. 
Ein Duft von köstlichem Essen weht mir in die Nase.  
Das Leben ist schön, rund und zuversichtlich.

*

Freitag, 14. Juni 2013

Glockengeläut am Morgen

Beim Spaziergang an einem Sonntagmorgen kam ich an einer Kirche vorbei. Unerwartet fingen die schweren Glocken ihr Geläut an. Mir fiel etwas ein, was mir vor vielen Jahren unser Diakon in meiner Gemeinde erzählt hatte. 
Wenn im Krankenhaus ältere Menschen im Sterben lagen und nicht loslassen konnten, dann haben die Krankenschwestern diesen Menschen in ein anderes Zimmer verlegt. Dort, wo man gut am Sonntagmorgen die Kirchenglocken hören konnte. 
Am nächsten Sonntag haben die Schwestern die Fenster geöffnet bevor die Glocken die Gemeinde zum Gottesdienst in die Kirche gerufen haben. Als die Glocken anfingen zu klingen, haben sich sehr viele der Menschen, die in diesem Zimmer im Sterben lagen, auf dem Weg gemacht. Nach Hause. Ob es nun das Reich Gottes war oder das Gefühl von Geborgenheit oder die Erinnerung an tiefen Frieden. Sie sind mit dem Kirchengeläut heimgegangen. 

Ich spüre, wie sehr ich schreiben möchte "sie sind eingeschlafen". In der Kin*derho*spizschulung wurde uns Nahe gelegt nicht zu sagen, dass Kind ist eingeschlafen.
Kinder fragen dann: "Und wann wacht meine Schwester wieder auf?" Oder sie begreifen "einschlafen" als etwas entgültiges und man kann auch nicht wieder aufwachen. Wenn dann ein (Geschwister-) Kind nicht mehr ins Bett will und schon gar nicht einschlafen, dann muss man sich nicht wundern. Es gilt das Geschehen beim Namen zu nennen.

Beeindruckend fand ich in den ganzen Jahren, wo ich mich mit dem Thema Sterben und Tod beschäftige bzw. als Sterbebegleiterin gearbeitet habe, was alles möglich ist von dem eine dachte, dass es nicht möglich ist. 

Eine ältere Frau im Hospiz möchte unbedingt wissen, wieviel Geld sie noch in der Geldbörse hat. Die Pflegerin sagt, dass sie im Hospiz nichts kaufen braucht und das für alles im täglichen Leben gesorgt ist. Das sie sich keine Sorgen machen braucht. Aber die Frau besteht darauf, dass man ihr sagt wieviel Geld sie jetzt noch hat. Die Pflegerin zählt ihr das Geld vor. Auf den Pfennig genau. Die Frau sagt: "Das reicht noch für vier Tage." und sinkt erlöst ins Bett zurück. Vier Tage später ist sie gestorben. 
Von solchen Begebenheiten gibt es unzählige. Es ist eine große Herausforderung die Sprache eines sterbenden Menschen zu verstehen und ihn seinen Weg gehen zu lassen. 

Eine Begleiterin von einem am*bulanten Hos*pizdienst für Erwachsene besuchte einen älteren Mann seit einiger Zeit zu Hause. Als sie ihn auf dem Sofa etwas höher legen wollte und ihn deswegen umfasste (also ihn unarmte), um ihn vorsichtig hochzuziehen, da legte der Mann seine Arme um ihren Oberkörper und er sagte: 
"Es kann losgehen."
Sie war geistesgegenwärtig und fragte in der Haltung verharrend:
"Wo sind wir?"
Er antwortete: "In einem Fahrstuhl."
(Erstaunt sagte er das, so als müßte sie das doch sehen.)
Sie:"Wollen wir losfahren?" 
Er: " Ja. Ich drücke den Knopf." 
Stockwerk für Stockwerk fahren sie nach oben. Ein Rucken geht durch den Körper des Mannes. 
Sie: "In welchem Stockwerk sind wir? Können Sie etwas sehen?" 
Er steigt aus dem Fahrstuhl aus und er erzählt ihr, wo sie sind und was er sieht. Im 17. Stock sieht er eine Insel und ganz viel Perlmut. Früher war er Kapitän. Er entspannt sich auf einmal und läßt die Begleiterin los. 17 Tage später konnte er friedlich sterben.
So kann ich mich an die gehörte Geschichte während einer meiner Schulungen erinnern. 

Für eine Begleiterin/ einen Begleiter und natürlich als Angehöriger ist es ein Geschenk, wenn ein sterbenden Menschens dann geht, wenn eben die Liebsten dabei sind. Sehr viele Menschen sterben genau dann, wenn gerade niemand im Zimmer ist. Mögen die nahen Menschen viele Stunden am Bett ausgeharrt haben. Sich miteinander abgelöst und gewacht haben. Gerade in dem Moment, wo niemand da ist, gehen sie. 
*

Donnerstag, 13. Juni 2013

Klamottenberg

Was sich eine immer gewünscht hat, dass kriegt sie manchmal unerwartet. Gestern den ganzen Tag so rum geömmelt, auf die Handwerker gewartet (die nicht kamen) und gelesen. Der Krimi, welcher in Cornwall spielt, liest sich überaus geschmeidig. Tja, und dann dachte ich. So, jetzt aber fix ins Bad und aufgehübscht. In die Klamotte und ab… Blick in den sehr schmalen Spiegel: Nee… mit dem Shirt kann ich nur stehen. Sitzend sehe ich aus wie im 5. Monat. 
Ich habe mir gewünscht, dass ich wie in Kinofilmen viele verschiedene Outfits anprobiere und verwerfe und der Berg auf dem Bett wird immer größer. Dazu kam noch eine unschöne Gestresstheit, weil auf einmal wurde die Zeit knapp und knapper. Schiete. „Nee… nicht diese Bluse zu der Hose.“ „Wann habe ich diese Bluse gekauft? Ich sehe aus wie meine eigene Oma!!“ (vor vier Wochen) und „War diese Hose schon immer zu eng?“ „Die Farbe von dem Shirt beißt sich mit dem schon aufgetragenen Lippenstift.“ Dann die Frage, welche Schuhe. Schal oder kein Schal. Kette?? Der Berg an Klamotten wuchs. DAS was daran so schön ist: ich habe so viele Sommerkleidung, dass ich die stapeln kann *sehr breit grinsend*
Am Ende habe ich ein dünnes Shirt für drunter auch unter einer sehr luftigen, hellen Bluse angezogen. Die Regenjacke in die Fahrradtasche… und wo ist mein Namensschild und die Mappe für das Zertifikat? Das soll ja nicht knicken… Da habe ich den ganzen Tag Zeit mir ein Outfit zu überlegen… obwohl... Ich dachte ja, die Bluse (in der ich schwanger aussehe) würde gehen. Nun gut. Heute Morgen habe ich den Berg Kleidung wieder vom (Gäste-)Bett in den Schrank geräumt.

Ich kam noch rechtzeitig an zur Zertifikatvergabe. Puh… und ausgerechnet an dem Tag war es drückend schwülwarm. Es war eine schöne Veranstaltung und ich war etwas aufgeregt, als mein Name aufgerufen wurde und ich nach vorne kommen sollte. Ich bekam das Zertifikat über etwas, dass man im Grunde nicht schulen kann und eine kleine Anstecknadel des H*ospizes. Viele Glückwünsche und ein herzliches Umarmen. Später beim Essen am Büfett gab es nette Gespräche. Eine Referendarin vom ersten Wochenendseminar war auch da, was mich ganz besonders freute. Tolle Frau. Inspirierend.
Was mich etwas betrübte war, das ein paar Frauen gerade die Tage in ihre ersten Begleitungen gehen. Sehr aufgeregt und glücklich. Natürlich freut es mich für sie, denn darauf haben sie lange gewartet und eine lange Zeit gelernt und Wissen angesammelt. Sich selbst hinterfragt, sich der eigenen Trauer gestellt, etwas über Krankheiten bei Kindern gelernt und und und …

Meine Zeit wird kommen. Jede Woche, wo es mir langsam und fühlbar besser geht (zumindest seelisch), komme ich meinem Wunsch näher etwas für andere Menschen und etwas Sinnvolles zu tun. Später fuhr ich mit dem Rad nach Hause. Freudig diese Schulung gemacht zu haben und ganz große Schritte weiter gekommen zu sein und traurig darüber, dass ich nicht gleich loslegen kann. Letztlich ist aber alles gut so wie es ist.


*

Es ist schon Juni. In vierzehn Tagen dreht die Sonne und es wird wieder dunkler. Irgendwie konnte man die Sonne bisher kaum genießen. Nach ein paar sonnigen Tagen hat es in der Nacht stark geregnet und der Himmel ist grummeliggrau. Trotz dem mache ich nun um 16 Uhr einen weiteren Spaziergang, weil die Bewegung mir gut tut. 




*

Dienstag, 11. Juni 2013

ersehnter Knack

Über die Ch*iropraktik kann man nun sagen was eine will. Ich würde auch lieber zu einer Therapeutin gehen, die umgehend einen Termin hat und mich nach „Dorn“ wieder ins Lot bringt. Dieses Ruckartige kommt mir nicht gut vor, aber nach vier Tagen argen Rückenproblemen und gestern Abend war es plötzlich arg schlimm in meinem rechten Handgelenk. Es war blockiert. Kraftlos. Als wenn da jemand mit dem Messer rein sticht und drin rumdreht. Ungute Nacht.
Also bin ich nach meinem heutigen Besuch beim Einlagenmacher und nach dem Frühstück im Café zu einem Arzt geradelt, der auch Chiropraktiker ist. Ich hatte Glück und kam bald dran. 
Auf jeden Fall hat der Arzt nach einer Wärmbehandlung und genauer Ortung der Blockarde dann beherzt gezogen und so. Knack. Ahh... der Rücken wieder frei. Noch mal so machen und ...Knack. Er sagte, er macht nur das, was unbedingt nötig ist. Den ganzen Tag hatte ich das Gefühl, dass sich immer irgendwo was "aufhängt". Ich denke in Alexandertechnick und versuche trotz der Schmerzen loszulassen.
Mir würde es erst einmal reichen, wenn nach Tagen die Schmerzen schwächer würden. Das zermürbt mich. Täglich Schmerzen seit Jahren und ein Körper, der einem Gefängnis gleicht. 
Ich will zum Schwimmen, denn ich habe mir am letzten Samstag neue Badelatschen gekauft. Die wollten tatsächlich für manche Paar lumpige „Marken“-Badelatschen an die 40 Euro haben!! Als ich das Preisschild las, da konnte ich meinen Hamster bohnern hören. Ehrlich !

Jetzt heißt es abwarten, ob die gereizten Nerven und Muskeln die nächsten Tage Ruhe geben. Diese täglichen Schmerzen machen mich oft klein und mutlos.

*

Merke! Es ist nicht gut (an einem Sonntagnachmittag) mit einem großen Becher frisch aufgegossenem Tee (es war Rooibush-Vanille) und einem Teller mit einem Berg Schokoladenkuchen drauf (selbstgeklöppelt) durch eine halbgeschlossene Wohnzimmertür zu schreiten. Mööhh… Bauch verbrüht. Jaul!

*

Sollte eine einen gutaussehenden Mann im kaum gefüllten Café beim Zeitung lesen anquatschen? „Na, auch ohne Arbeit?“ 
*klimperklimper*

Morgen Abend bekomme ich mein Zertifikat von der Schulung. Das wird aufregend. So mit allem drum und dran. Dann ist diese Schulung vom Ho*spiz offiziell beendet. Ab August geht es fürfast alle anderen Teilnehmerinnen weiter. Wenn ich aus meiner Erkrankung wieder on Top gekommen bin, dann lege ich los. 
Wie schnell doch die Zeit vergeht?!

So. Das Handgelenk ruft nach Reiki und dann ab auf´s Soffa und ´ne nette DVD geschaut. Mit Wärmflasche im Rücken. Im Fernsehen läuft ja nur noch Schrott.  
A H O I  aus dem sonnigen Norden




(Auf das Bild geklickt und es wird größer. Nur so als Tipp :O)
*

Montag, 10. Juni 2013

Wind an der See

Also mit dem Auto nach Sahlenburg-Dunen. Herrlichstes Wetter. Vor allem ist es Vorsaison und ein Montag gewesen. Was bedeutet, dass eine den Strand noch sehen konnte und viele Strandkörbe waren noch verschlossen.


Die Freundin ging barfuß im Wasser und ich im Sand. Mir war es noch zu frisch und der Wind kam kalt über das Wasser heran. 


Ein paar kleine Kinder bauten Sandburgen oder planschten im seichten Wasser. Viele Pa*mpas mußten an dem Tag gewechselt werden :O) Schön war es, dass Kinderlachen und das Anlanden der Wellen an den Strand. Um 15 Uhr war Hochwasser. So hatten wir das geplant ...


 eine der Sandburgen


Im Leuchtturm gibt es heute Kaffee und ... 



und unglaublich große Kuchenstücke mit Baiser



Umgehend an die See !!

Die Gerüstbauer sind da! Sie bohren die Außenwand voll mit Löchern... aargghhh... jetzt muss ich was tun! Also eine Freundin angerufen. Gerade kurz vor 10 Uhr. Sie überlegt und weil sie auch so eine Sehnsucht nach Meer hat und Wind und Weite... fahren wir gleich nach Cuxhaven ans Wasser. In ihrem wunderschön blauen neuartigen VW-Käfer. Wie die heißen weiß ich nicht. Ein Caprio :O) Wo ist mein langer Sommerschal??
Eben etwas essen und die Sachen packen. Sonnencreme - und Brille, Knipse, kleines Handtuch falls ich die Füße ins Wasser stelle ... und morgen ist morgen. Notfalls fahr ich allein zum Frühstücken ins Café. Oder, oder, oder... 

Küste! Wasser! Strand! Ich komme ... 

*
 

Samstag, 8. Juni 2013

das Gold des Meeres

Das Schöne an den Zeiten am am Meer ist, dass es dort viele schnuckelige Geschäfte gibt mit diesen verlockenden, einzigartigen Schätze des Meeres. Bernstein. Nicht umsonst war Bernstein in sehr viel früheren Zeiten so wertvoll wie Gold. Was es nicht alles aus Bernstein gearbeitet gibt! Von ganzen Zimmern einmal abgesehen... 
Meine wenigen Schmuckstücke habe ich (bis auf einen Ring) alle an der Küste gekauft. Meinen absoluten Lieblingsring trage ich seit dem 12. Sep*tember 2001. Da war ich mit einer Freundin auf Sylt und in einem Laden verliebte ich mich sofort in den Ring. Der Preis von 180 DM lies mich etwas zögern, aber ... er gehörte zu mir. 

Irgendwann habe ich in fotografiert als ich an einer riesigen Zeder stand. Später fiel mir der Name zu dem Bild ein: 


nach Hause zu Mutti 


Am Meeresstrand von Nordeuropa wäre ich gut aufgehoben. Als Jägerin und Sammlerin. Ich kann stundenlang nach Bernstein, schönen Muscheln oder Steinen suchen. Einfach dem Meer zuhören und schauen.
Als ich mit einer Freundin vor Jahren auf Zingst (Ostsee) war, mußten wir natürlich in jeden Laden mit Bernstein. Wir sahen uns gerade die Kunstwerke an, als jemand in den Laden kam und einen männerfaustgroßen unscheinbaren, matten Stein auf den Tresen legte und fragte: "Ist das ein Bernstein?" 
Der verkaufende Künstler hinter dem Tresen schluckte und sagte: "Nicht weggehen. Komme gleich wieder." Mir war klar: DAS war ein großer Bernstein. Mich hätte nun nichts aus dem Laden gebracht, denn ich wollte wissen, wo der gefunden wurde und wie es weiter ging. Als der Mann zurück kam fragte er als erstes: "Wo haben Sie den gefunden?" Der Fundort war gar nicht so weit von dort entfernt, wo wir waren. Mist ! :O) 

Der Ladenbesitzer wollte den Stein kaufen für nicht wenig Geld. Aber der Finder wollte nur wissen, ob es ein Bernstein ist und mit nach Hause nehmen. Die große Enttäuschung war dem Bernsteinveredler anzusehen. Was hätte er wohl in diesem Prachtstück alles finden können? Nun liegt dieses Schätzchen matt und hässlich irgendwo zu Hause bei jemanden in der Schublade. Dekorativ ist ein unbehandelter Bernstein ja nicht unbedingt. 

Ach, und schon spüre ich wieder meine Sehnsucht. Nach Meer und ein Leben dort, wo Ebbe und Flut das Leben seit Jahrhunderten bestimmen. Gleichbeleibend, verbindlich und doch niemals langweilig.

Freitag, 7. Juni 2013

Krabbler & Düfte




Es ist gut etwas zu schaffen! 
Und seien es nur ein sauberer Balkon, glasklare Fenster rundrum und saubere Wäsche. Die trocknet schnell auf dem leicht windigen Balkon, und das bedeutet nachher frische, duftende Kleidung. Diesen Duft liebe ich. 

Als ich am Dienstag bei meinen Eltern war, da stand ich am großen Erkerfenster. Meine Mutter kam zu mir und umarmte mich. Legte ihren Kopf auf meine Brust und seufzte tief. 
Sie lachte und sagte: "Du duftest nach meinem Waschmittel." 
Ich antwortete: "Das kommt daher, weil ich Deine Strickjacke trage, die ich mir vorhin aus Deinem Kleiderschrank genommen habe. 
Sie: "Deswegen kommt sie mir so bekannt vor."  

Mittwoch, 5. Juni 2013

über den Deich geguckt

Hier also nun endlich die Bilder von gestern! Bei herrlichstem Sonnenschein und Windstärke 5 aus gefühlt jeder Richtung bin ich gegen 10 Uhr am Deich in Bremerhaven-Mitte angekommen. Aber schon auf dem Weg dahin gab es das zu sehen. Den sogenannten Holzhafen auf dem Weg zum Deich. 



Im folgenden Post haben alle roten Namen beim Draufklicken eine Verbindung zur passenden Internetseite. Für die, welche mehr erfahren möchten. Hm... vielleicht hilft eine Karte zum Verständnis??

Nordenham

Bremerhaven ist nicht der Hafen von Bremen, denn das liegt ca. 60 Kilometer nach unten mehr so S/O. Bhrv. gehört aber zum Land Bremen. Angrenzend ist eine schwupps in Niedersachsen. Wozu auch Nordenham gehört.
Meine Fotos machte ich auf der Höhe, wo auf der Karte das Wort "Bremerhaven" steht. Weiter nach oben mündet die Weser dann in die Nordsee.
Wieder zu mir zurück. Über die Geestebrücke drüber kann eine linkerhand auf die Weser schauen. Hin zur breiten Weser (hinten) fließt die Geeste (vorne). Rechts sieht man den Neubau an Eigentumswohnungen. 



Von links fährt weiter vorne die Fähre ab, mit der eine auf die andere Seite der Weser nach Nordenham kommt. 
Am Fuß der Brücke kann eine auf die ! großen Bauwerke der Stadt schauen.

 

Links vorne liegt in schwarzer Farbe die "Seute Deern" (Süßes Mädchen). Das Segelschiff ist da fest vertäut und ist ein Restaurant. 
Die "umgedrehte Zitronenpresse" in gläserndem Blö ist die Spitze des Einkaufzentrums "Mediterraneo" mit südländischen Innenflair. Muss eine nicht gesehen haben. Unter der Kuppel aber fließt das Licht in eine große Halle, wo man bei einem Italiener Eis, Kuchen und so verspeisen kann.

Dahinter sieht eine auf dem Foto oben etwas dubaimäßig ein Hotel. Oben auf dem Gebäude kann eine auf eine Plattform rausgehen und auf die See schauen. Neben dem Hotel kann eine links davon eine ... tja, was ist das?... platte Kugelform sehen. 
Das ist das Klimahaus. Ich war ich noch nicht drin, weil mich die Masse der Infos abhält. Deswegen kommen sehr viele Touristen (Te*rro*risten wie mein Vatter sagt) in die Stadt. Von Kindern sehr beliebt. Dahinter liegt das deutsche Auswandererhaus, welches eine auf dem Bild nicht sehen kann. Auch das habe ich noch nicht besichtig, obwohl das wirklich klasse sein soll. Könnte ich jetzt mal auf die "tu es doch endlich"-Liste setzen. Was u.a. noch sehenswert ist: das deutsche Schiff*fahrtsmuseum. Kein Link, weil die Seite von denen extrem langweilig ist. Sorry.

Viele Menschen kommen ins  Auswandererhaus, um in den echten tausenden von Karteikarten nach Urgroß- und Großeltern und Verwandten zu suchen, die Anfang 1900 von Bremerhaven aus in die weite Welt aufbrachen. Die auswanderten, weil sie in Europa keine Zukunft für sich sahen. Rechts sieht das braunweiße runde Gebäude einem Schiff-Oberbau ähnlich. Das ist das AWI = Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung. 

Bitte auf die Worte "weitere Informatinen" klicken, denn der Post geht da weiter

direkt auf die Hüfte & Wasser

Manchmal ist es lustig Radio zu hören. Heute war ein Außenreporter unterwegs in einer Eisdiele in der Innenstadt. Dort ging es um Eissorten und den Geschmäckern von Männern und Frauen. Lakritz-Eis! Muss der das sagen! Haben wollen! Nun ja. Jedenfalls sagte der Reporter am Ende zu dem ziemlich locker und jung klingenden Eismann: „Da muss ich aber nach dem Eis eine Runde um den Werdersee laufen.“ Man hört den Eismann lachen und er sagt: „Auf jeden Fall. Das Eis rutscht direkt auf die Hüften.“


(Wobei der das Becken meint, denn die Hüfte ist IM Körper *lach*)

*

Gestern Abend sah ich im Fernsehen einen Bericht über einen Deutschen, der vor vielen Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist. In wenigen Tagen wollte er mit 2500 anderen Menschen eine 20 kilometerlange Strecke im offenen Meer schwimmen. Von einem Küstenstrand in Neuseeland zu einer vorgelagerten Insel. Abgesehen mal davon, dass das Wasser eiskalt ist und sie alle im offenen Meer schwimmen würden, gibt es dort auch Hai, Seehunde und Delphine. Hubschrauber suchen währende des Wettkampfs das Meer nach Haien ab… bbrhhrhh…
Auf dem Meer mussten die Teilnehmer auf einer bestimmten Höhe ihr Begleitboot und ein Begleitkajak gefunden haben. Dann ging es los. Die jüngste Teilnehmerin war 14 Jahre und sie wollte diese Strecke schwimmen seit sie 5 Jahre alt war. Aber erst ab 14 ist eine Teilnahme erlaubt. Sie schwamm in einer Staffel (30 Minuten auf dem Boot warten und dann wieder 10 Minuten schwimmen) mit drei erwachsenen Männern die Strecke in etwas über 7 Stunden. Bei heftigem Seegang. Unglaublich. So ein junges, zartes Mädchen. 
Der Mann aus Deutschland schwamm die Strecke solo. Also alles allein in einem Rutsch. Kein Ausruhen. Kein Anfassen der Begleitboote. Am Tag vor dem Rennen wurde er 80 Jahre alt !!
Der sah nicht einen Tag älter aus wie 65 und hatte einen Körper und eine Haut. Ich dachte, ich hätte mich verhört als die sagten, dass er 1933 geboren wurde. Mit 17 Jahren hat er angefangen zu schwimmen, weil er einen Asthmaanfall hatte und durch Zufall schwimmen ging. Das hat sein Asthma unter Kontrolle gehalten. Mit 80 Jahren schwimmt der Mann in gleichmäßigem Tempo und anmutigem Stil über 8 Stunden im eiskalten Meerwasser…

*
In Niedersachsen wartet man auf das Hochwasser, das vor allem die Elbe mit sich trägt. 
Heute geht es an die frische Luft und ich muss zur Bank. Weiterhin bin ich ohne EC-Karte und so langsam fängt es an mich zu stören.

Ein Bild vorab: gestern also Windstärke 5 (sieht eine an der Spitze des Gestells) und eine könnte daran erkennen, von wo der Wind kommt. Aber mein Vater konnte das auf einem eindimensionalten Bild nicht mehr erkennen :O) Das B steht für Borkum und das H für Helgoland. Wenn jemand das im Reiseführer vor Ort liest, dann kann das manche Touristen zu sehr gewagten Äußerungen animieren. Dazu später mehr. 
 


 Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel...

Dienstag, 4. Juni 2013

heute an die See

Für ganz kurz. Aber ich hoffe ein paar Bilder am Abend mitzubringen. Die Sonne scheint vom Himmel - welcher mit süßen Wölkchen gesprenkelt ist - und zumindest sollen es 18 Grad am Wasser werden. 



A H O I  !!

Montag, 3. Juni 2013

Merke!

Wenn eine in ein Café geht, um einen Cappuccino zu trinken, die Menschen um eine herum zu genießen und vor allem um zu schreiben, dann sollte sie immer (!) einen Ersatz-Stift dabei haben. Nach nur ca. 20 Seiten ist mir doch der Kugelschreiber mit den süßen Eulen drauf verreckt. Blödes Teil, das! 
Aber so hat eine natürlich die Chance, den sehr symphatischen Bedienungs-Mann anzusprechen, um mir einen Kugelschreiber zu leihen ... *klimper* 

Als ich mit einer Freundin in einem Café war - vor gar nicht so langer Zeit - welches ich sonst nicht aufsuche und der Kellner mir auch meinen zweiten Cappuccini mit einen Kakaoherz brachte, mußte mich meine Freundin drauf hinweisen, dass sie nur einfachen Kakaostaub drüber bekommt. Hä?? *schmundzel*
Der Sonnenschein am heutigen Tage ist einfach toll. Obwohl es mehr als frisch ist und der Wind recht böeig, so habe ich meine Zeit drinnen im Café genossen. 
Nachher muss ich mit dem Rad los, doch ich plane bei dem Wind (und eine hat ja bekanntlich zu 98 % Gegenwind) einfach mehr Zeit ein.

Bin zu einem anderen Krimistil gewechselt, welcher in Cornwall spielt. Abwarten. Ob ich übermorgen Scones backe?? 

Ansonsten habe ich innerlich den Platz auf den Planken meines Segelschiffes gewechselt. Dümple so vor mich hin und genieße die Stille. Eine Flaute auf´m Meer kann dauern. Es ist gut, wie es ist.


 
*

Sonntag, 2. Juni 2013

Flaute auf´m Meer

Hafen*nacht    (bitte klicken)

etwas scrullen zur 2. CD von 2007:  „Meer Lieder“ und dann das erste Lied:  Flaute 

Das trifft es gut, wie ich mich grad so fühle. Mein Leben war schon immer eines, das ein gewaltiges Mehr (Meer) an innerer Bewegung hat. Mehr als das anderer Menschen. Irgendwann kommt eine an einen Punkt, wo sie aufgibt. Da bin ich jetzt.
Ich könnte es schöner formulieren und schreiben: wo sie los lässt. Doch das erscheint mir unpassend.
Manchmal erscheint ein tiefgreifendes Erkennen wie eine plötzliche Eingebung aus dem Nichts, aber es ist das Ergebnis von viel Kraft, die in einen Heilungsprozess gesteckt wurde … vielleicht ist es Karma.

Obwohl ich mich in den letzten Tagen mit lieben Menschen getroffen habe,  spüre ich einen massiven Impuls des innerlichen Rückzugs. Um etwas zu erforschen. Und um mir den Raum zu geben etwas endlich… hm… endgültig? ... für mich zu klären. Puzzlesteinchen zusammen suchen und etwas bisher nur Lückenhaftes zum Gesamtbild zusammenfügen. Erstaunt und doch längst wissend, was ich langsam sehen und erkennen kann. 
Manches Puzzle-Teilchen ist schmerzhaft. Andere geben Mut.
Der Prozess dauert seit Wochen an und ich habe das Gefühl, dass ich langsam in diese Flaute in mir selbst hinein geglitten bin. 

Windstille. Keine Bewegung auf dem Meer. Am Meeresgrund ist es dunkel und still. Völlig lautlos. Ein Inne halten.Also hole ich den Kiel ein und raffe die Segel, denn wo kein Wind ist…  
Ich lege mich - so bequem wie es mir möglich ist - auf die weichen Holzplanken meines Schiffes. Schaue in den wolkenlosen, blauen Himmel. Das Schiff schaukelt kaum und die Masten knarren leise. Kein Warten mehr. Dann eben doch loslassen... und darauf vertrauen, dass frischer Wind aufkommen wird. 
Wie nach jeder Flaute.

Irgendwann…


Samstag, 1. Juni 2013

also echt jetzt


Welche das letzte Klopapier 
in dieser Wohnung verbraucht,
 die packt gefälligst 
auch eine neue Rolle hin! 

Firmament, Gesäß und Nähgarn!



Donnerstag, 30. Mai 2013

gestern: Kuchentag !

Als ich bei der Zahnärztin auf das "fertig werden" der Reinigung meiner nächtlichen Kau-Schiene wartete, da erreichte mich eine erfreuliche SMS. Eine Freundin hatte gerade Rhabarberkuchen im Ofen und fragte, ob ich nicht am Nachmittag vorbeikommen wolle... auja!
 
Von der Praxis ging es erst zum sauleckeren Käsekuchen ins Café. Ich habe mich dort mit meiner Lieblingskollegin in ihrer Mittagspause getroffen. Es war schön sie zu sehen und mit ihr zu klönen.

Von da weiter zur Freundin, wo ich köstlichen schwäbischen Rharbarberkuchen bekam. Yummy! Soooo lecker. Rezept habe ich angefordert :O). Außerdem habe ich das Rezept für einen Brownie-Käsekuchen der Extraklasse in einem Blog gefunden... auf deutsch *lach*

Nachdem ich gestern Abend der Frau Brandt auf ZDF gefolgt bin, habe ich umgeschalten auf den Sender, wo mein Lieblings-Koch- und Blogfilm lief. "Bon Appetit!!!"

Ach... heute gibt es meinen schmatzig leckeren Hühnchen-Möhren-Auflauf mit Kartoffelparmesan -Decke.