Dienstag, 23. August 2016

Farbe wieder frisch

Meine Friseurin war heute ordentlich am Farbe draufschmieren. Das war dringend nötig. Die Haare wurden formschön geschnitten und nun dufte ich am Kopp.  :O) Leider war denen am Samstag im Salon die Kaffee-Maschine abgeschmiert. Keinen Cappuccino für Frau Oona um 17:30 Uhr. Mit dem Erfolg, dass die Friseurin ab und an meinem nach unten sinkenden Kopf folgen musste...

Montag, 22. August 2016

über´s Meer zu neuen Ufern

Sonntagsgedanken…so im Bett rumdümpelnd am Tage. Mal wieder. Zwischen schlafen und „wach sein“, schaue ich meinen Gedanken zu, welche an dem Bewußtseinsguckloch vorbeiziehen. Solange bis ich nicht mehr liegen kann und aufstehen muss, um dem Schmerz an einer anderen Stelle im Körper … oder in der Seele … einen Platz zu geben. 

Irgendwann hatte ich im Internet doch wieder auf eine Seite geschaut, wo es mich eher schmerzt statt freut. Die junge Frau hat einem Sohn im Sommer das Leben geschenkt. Von außen betrachtet ein helles, glückliches Leben. Ich gehe zurück in mein Bett und möchte weinen. Zum Glück wird mir schnell bewusst, dass das Selbstmitleid ist und das Leid des Vergleichens.

Mindestens die Hälfte meines Lebens ist gelebt. Ich bin in einer anderen Zeit geboren und ich habe die Gene, die ich nun einmal habe. Eben diese Eltern, die manches gut gemacht haben und vieles nicht so gut. Warum auch immer. Mit 47 Jahren und nach zig Jahren Therapien ist das gefühlt abgeharkt. Das, was hätte sein können. 

Meine Lebensvorgaben kann ich nicht ändern. Die Seele, die PTBS, die körperlichen „Schwachstellen“ oder die H*ochsensibilität. Daraus für mich ganz persönlich das Beste zu machen, das ist die Herausforderung …. und letztlich die einzige Möglichkeit. 

Als ich im Bett lag – aus Gründen wie Schmerzen, Erschöpfung, Langeweile und Ideenlosigkeit neben so ein Bisschen Sinnlosigkeitsgefühlen, wurde mir klar, dass diese junge Frau… oder andere Menschen im vollen Leben mit mehr glücklichen als unglücklichen Momenten… sehr wahrscheinlich auch etwas dafür getan hat oder dafür tut, dass so ist, wie sie es braucht und haben will. Das was eben zu gestalten ist. Das eigene Leben, dass eine braucht und sich wünscht, dass fällt eben nicht vom Himmel. Bei diesem Gedanken drehte ich mich vorsichtig im Bett auf die andere Seite und schaute auf die weiße Raufasertapete vor meiner Nase...

….um das eigene Leben zu leben hilft halt nichts anderes als aus dem Quark zu kommen!! 

Soll das nun so weiter gehen? Nach einem Bürojob suchen, der mich immer an meine Grenzen bringt mit der Hochsensibilität? Welche Wohnung in der Stadt würde das sein, was ich suche? Bleibt mein Leben eintönig und langweilig... gleichförmig?

Meine Freundin E., welche mich seit dem 13. Lebensjahr gut kennt, sagt oft zu mir, dass ich eine sehr kreative, warmherzige und inspirierende Frau bin. Doch, sagt sie auch, ist davon nur noch ein Bruchteil zu sehen. 
Darüber dachte ich dümpelnd auf meinem Kahn nach. Mit der Erkenntnis, dass eine mit so einem Leben wie dem meinigen, entweder die Kreativität nutzt, um sich auszudrücken oder aber alle Impulse/Ideen/innere Bilder/Geschichten permanent überschwemmt werden von der beruflichen Arbeit, dem Alltag, jetzt noch mehr den Eltern, den depressiven Verstimmungen und vor allem von dem täglichen körperlichen Schmerz.
Dieser macht mich und mein Leben klein, müde und starr.
Der körperliche Schmerz, welcher sich seit Wochen massiv verschlimmert, ist zum Großteil ein Ausdruck des inneren Schmerzes. Ausdruck eines öfter kaum erträglichen Lebens. Schmerz aus alten Zeiten und aus der aktuellen Situation. Schmerzen, die mir zu groß erscheinen als dass ich mich trauen würde, sie endlich offen und klar zu zeigen und zu sagen. Nirgendwo finden sie zum Beispiel einen Ausdruck und damit vielleicht ein Stückweit auch eine Er-Lösung. 

Seltsamerweise bin ich bisher verblüffend ruhig, dass ich ab November tatsächlich abgenabelt bin. Vom Staat, gefühlt von der Gesellschaft und von wasweißich.

Mit dem Beginn meines Urlaubs werde ich meine beiden Keller leeren. Später renoviere ich die Wohnung. Einen Raum nach dem anderen. Ich schmeiße absolut alles von meinem Kahn, was mich aufhält und mich schwer und unbeweglicher macht. 
Dabei steure ich den Kahn in merkwürdige Gefilde. Vielleicht wartet am Ende dieses bekannten Meeres etwas ganz anderes? Etwas, das meiner tiefen Seele entspricht. 



„Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. 
Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.“ 



Habt einen guten Start in diese Woche. 


Ahoi

liebe Leichtmatrosinnen und Matrosen,  

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel ! 



*

Sonntag, 21. August 2016

pünktlich

Heute morgen kam pünktlich die Aufräumaktion im Unterleib in Gang. Ich persönlich glaube ja zu merken, dass bei mir "die wechselnden Jahre" seit 2013 begonnen haben. Verschiedenes lässt in den letzten Monaten darauf schließen, das ich richtig liege. Immer zwei Tage vorher legt "die Mensis" los als in dem Monat davor. Kommt fast immer so hin. Weil ich heute mich eh kaum vor Schmerzen bewegen kann, habe ich mich entschlossen vor dem Frühstück eine Schmerztablette zu nehmen. Drückt mir die Daumen, dass sie mir hilft. Je weniger Zucker ich im Körper habe, desto besser wirkt das Schmerzmittel. Diese erstaunliche Erfahrung habe ich aus der Zeit als ich fast ein halbes Jahr gar keinen Industriezucker/Weizenmehl zu mir nahm. 

Gestern buk ich mir einen kleinen Apfelkuchen. Im Teig waren "nur" 24 gr. Zucker. Natürlich haben die anderen Zutaten auch KH und dazu der Fruchtzucker. Was soll ich sagen? 



Das erst kleine Stück schmeckte mir... und dann lief es aus dem Ruder. Am Ende hatte ich fast den ganzen Kuchen aufgegessen und hatte das Gefühl noch viel mehr essen zu müssen. Was ich gerade noch so abbiegen konnte. 

Ich versuche verständisvoll mit mir selbst zu sein. Erneut ganz bewußt zu erleben, was Zucker und der Geschmack von süß bei mir auslöst, dass ist doch zumindest eine gute Erfahrung. 
Seit vielen Jahren habe ich immer wieder Phasen, wo ich wochen- oder monatelang keinen Zucker esse. Sogar zwei Monate mit LCHF im Februar 2015. Womit ich aufhörte, weil ich ständig schlimme M*agenschmerzen hatte. Kann am "fetteren" Essen gelegen haben oder aber es war p*sychischer Natur. :-) 

Sobald ich in dieser Phase des zuckerfreien Essens auch nur etwas Zucker bzw. "süß" esse, weil ich denke, dass muss doch gehen... nur ein ganz kleines Büschen, dann gibt es kein "halten" mehr.
Ich finde, dass ähnelt dem A*lkoholismus. Ein Mensch muss keinen Alkohol trinken um rein körperlich zu überleben. Das ist jetzt meine persönliche Meinung. 
Jedoch muss jeder Mensch essen, aber keinen Zucker und das ist zudem wissenschaftlich bewiesen. Alles, was der Körper an "Zucker" benötigt - und das einzig und allein für das Gehirn- , das kann er sich aus einer guten Ernährung selbst herstellen. 
Was bedeutet das?  Zuckersucht?!?
Ja. Ich weiß natürlich, dass es um Kohlenhydrate geht. KH = Zucker. Und ich weiß auch, was für Auswirkungen Zucker/KH auf den Körper haben. Kann das spüren. 
Ich weiß auch, dass man davon ausgeht, dass Zucker etwas mit De*pressionen zu tun hat. Macht für mich auf jeden Fall Sinn.  

Tja... ähm... da steh ich nun mit meinem kurzen Hemd... *lach*. 

Ich weiß, wo ich hin möchte und das scheint mir klug und machbar. Der einzige Plan ist, dass ich mir von Mahlzeit zu Mahlzeit bewußt mache, was mein Ziel ist. Eine Mahlzeit nach der anderen. Einen Tag nach dem anderen.

**
Bis heute weiß ich nicht, wann mein Urlaub beginnt. Natürlich habe ich mir das ausgerechnet und eine Fachfrau gefragt. Auf Nachfrage bzgl. meines Urlaubes konnte ich den "einreichen", aber die C*hefin bestätigt den Antrag nicht. Warum auch immer... loslassen... mein letzter Tag vor dem Urlaub, welcher mir zusteht und den ich dringend benötige, ist am 13. Se*ptember.
Interessant ist, dass ich bisher nicht mitbekommen habe, dass man für mich Ersatz sucht. 
Was schließt eine daraus? 
So wichtig kann meine Arbeit nicht gewesen sein, dass sie es sich leisten können bis nach meinem Arbeitsende mit der Suche nach einer neuen MA zu warten. Hm... spannend.

Jetzt gibt es Frühstück. Der Tag kann beginnen. 

Freitag, 19. August 2016

Tag 5

Ein weiterer Tag ohne Industrie-Zucker und ohne Weizenmehl. Am Nachmittag spürte ich so eine Unruhe... hm...  aber ich sagte mir, dass auch das vorbei geht und ich viel viel zufriedener bin, wenn ich keinen Kuchen esse. Meiner Bauchspeicheldrüse zuliebe. 
Mein Cappucino ist das Glück des Tages. Auch ohne Kekse möglich. 
Für diese Woche habe ich mir in der Mittagspause im "Viertel" eine weitere meiner perfekten Cappuccino-Tasse gekauft. 

Am Abend gab es selbstgemachte Mini-Pizza mit Dinkelmehl, Olivenöl, Artischockenherzen und so. Also Tag 5 erreicht.

Mich satt zu essen, wenn ich hungrig bin, dass ist ein Schlüssel zum Glück. Da ist es wirklich hilfreich - wenn auch schwer - so langsam zu essen, wie es für mich möglich ist. Dann kann ich erstaunlich gut spüren, wenn ich satt bin. Spannend.
Jetzt ins mein Bett und morgenfrüh ohne Wecker in den Tag...

Donnerstag, 18. August 2016

neulich beim A*mt

also heute Morgen. Ich bin sehr früh vor dem A*mt für A*rbeit gestanden und war dann überall die erste Kundin an diesem Tag. Hm...  die Information, dass ich noch 33 Tage Anspruch auf A*L*G1 habe, das war schon ein kleiner Schreckmoment. Wie auch gestern Vormittag, als ich die K*ündigung überreicht bekam. Alles okay und doch habe ich im ersten Moment fast angefangen zu weinen. 
Aber ich bin auch sowas von am Limit. Dienstag war schlicht und unbeschreiblich ein grauenhafter Tag. Ich möchte das hier nicht noch einmal aufleben lassen. 

Also gemeldet bin ich und am Abend wollte ich gerade den O*nline-A*ntrag für das Geld stellen. Ich habe mich durch die Seiten gearbeitet und eine darf nicht drüber nachdenken, dass die das fast alles schon längst wissen. Da mir noch zwei Dokumente fehlen, wollte ich den Kram in der Ausdruckversion haben... und leider ließ sich die pdf nicht öffen... moah... Nun ja. 
Zum Glück habe ich mir rauskopiert, was für Dokumente sie benötigen. Ich werde die morgen beantragen, später einspeichern und dann alles noch einmal ausfüllen. Dann direkt verschicken. Fertig. Geld bekäme ich ja ohnehin erst Ende Oktober und dann nüscht mehr. 
Derweil war mein Auflauf fertig, denn ich habe *bitte einen Tusch* an vier Tagen warmes und selbstgeklöppeltes Bio-Essen zu mir genommen. Jawoll. Keinen Industriezucker oder Weizenmehl seit dem Wochenende. Weniger Brot. Mehr getrunken. Ich versuche einen Tag nach dem anderen zu schaffen. 

Beim Telefonat vor einer Stunde sagte mir meine Mutter, dass ich dieses Wochenende bitte zu Hause bleiben soll und mich ein wenig erholen. Sie kriegen das schon hin. 
Das ist super, denn ich werde am Sonntag wohl wieder Schmerzen haben, wenn die Mensis "pünktlich" ist. Da ohnehin alles schmerzt... Was würde ich für ein paar Tage ohne Schmerzen geben!
Ich arbeite jetzt daran, dass es zumindest vieles besser wird.

Nächste Woche soll die Hitze kommen. Das ist nicht lustig oder schön. Dabei hatten die beiden letzten Tage am frühen Morgen schon etwas leicht Herbstliches und mich tief Beglückendes. 

Etwas spät, aber ich koche mir jetzt einen Cappuccino. Ach ja. Am Wochenende möchte ich mir einen kleinen Obstkuchen backen mit fast keinem Zucker im Teig. Die zwei freien Tage werde ich versuchen zu nutzen und zu genießen.

Dienstag, 16. August 2016

sieben Jahre "Irgendwas ist immer..."

und was soll ich schreiben... all die Jahre, jeden Monat und jeden Tag war halt immer irgendwas. 


Ich bin dankbar, dass ich sieben Jahre lang meine Gedanken aufschreiben konnte. Das ich meiner Freude an Worten, Bilder gestalten und dem "Geschichten erzählen" so ausleben konnte und kann und ich bin dankbar, dass ich LeserInnen habe. :O) 
Mir ist also das Schicksal erspart geblieben, einen langen Roman zu verfassen, welcher womöglich ewig ungelesen in einem Keller verstaubt. Meine Gedanken, Bilder und Gefühle kann ich jeden Tag und sofort in die Welt senden. 
Und ich werde - und das bleibt weiterhin ganz erstaunlich schön wunderbar - von Menschen "gesehen" und begleitet. Von Menschen, die ich persönlich kenne. Von denen ich "weiß" und von Menschen, von denen ich keine Ahnung habe. 

Über diese lange Zeit haben interessierte, aufmerksame Leserinnen - und wohl auch ein paar Leser - mir ihre kostbare Zeit geschenkt und häufig täglich an meinem Leben teilgenommen. Auf verschiedenen Ebenen habe ich von euch Rückmeldungen, Tipps, Informationen bekommen. Auch erreichten mich Zeilen, die mir Trost, Mut und Kraft gaben. Überlegte Worte und freundlich - warme Zuwendungen, die mich berührten und zutiefst erfreut haben. 

Das ist ein wichtiger Teil in meinem Leben. Meine Schreibe & mein Blog. Ein Halt in turbolenten Zeiten. Und welche hätte das wissen oder glauben können, als ich vor genau sieben Jahren mit klopfendem Herzen meinen ersten Post veröffentlicht habe.

Ich danke euch LeserInnen dieses Blogs für eure Aufmerksamkeit & für eure Unterstützung.


Das nächste Blog-Jahr beginnt jetzt.  
Ich freu mich drauf.


Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser 
unter dem Kiel 
wünscht euch von Herzen
eure Oona

*

Sonntag, 14. August 2016

Sch*uss vor den Bug

Gestern Morgen wachte ich mit argen Schmerzen im Oberbauch und Rücken auf. Am Bahnhof überlegte ich, ob ich meine Eltern anrufe und kurzvorknapp absage. Tja… ich bin gefahren. Das war nicht liebevoll mir selbst gegenüber. Es gab einiges zu erledigen und ich hatte meine Mutter seit vier Wochen nicht gesehen. Am Freitag hatte sie eine ambulante OP an einem Finger und war sehr mitgenommen. Dazu fällt meine Schwester für ca. acht Tage aus wegen einer OP.

Auf dem Trockenboden meiner Eltern wurde mir am gestrigen Vormittag klar, woher die Schmerzen in meinem Bauch kamen. B*auchspeicheldrüsenentzündung. Diese Entzündungen hatte ich früher häufiger … mit Notarzt und so… und nun viele Jahre nicht mehr. Deswegen bin ich nicht sofort darauf gekommen, obwohl mir diese wellenartigen Schmerzen bekannt sind. Und ich wollte diesen Kram nie wieder haben! Weil das fürchterlich schmerzhaft ist. 

Meine ständige Zuckerfresserei (seit zwei Wochen noch mehr) plus die fettreiche Nahrung hatte zur Folge, dass meine arme B*auchspeicheldrüse Unmengen von Insulin im Akkord produzieren musste. Zu viel ist dann eben zu viel. Da kann eine Drüse sich auch schon aus Protest und als H*ilferuf entzünden…

Als ich am späten Nachmittag mit dem Zug nach Hause fuhr, wusste ich: Diese weitere Entzündung in meinem Körper ist der letzte Sch*uss vor den Bug. Interessanterweise habe ich gerade am Donnerstag bei „meiner D*iabetologin“ für Mitte September einen Termin ausgemacht. Ich habe das Gefühl, dass mir was entgleitet.

Was gibt es sonst noch Neues?
Nichts. Meine Energie und Zeit geht (noch) völlig drauf für die Arbeit, die Eltern und um irgendwie den Kopp über Wasser zu halten. Für heute steht ausruhen, schlafen, etwas O*lympiade gucken, lesen, wenig essen und zwei Maschinen Wäsche waschen auf dem „Plan“.

Ich hoffe sehr, dass sich Vieles zum Guten entwickelt und mein Körper sich gut erholt, wenn ich in einem Monat wieder Zeit für mich und das wirkliche Leben habe... 

AHOI !!!

Montag, 8. August 2016

unter Strom

Dabei war gestern so ein schöner Tag... und heute bin ich "unter Strom". Verärgert. Übermüdet. Deprimiert. Erschöpft.Wütend. arrggh... und es gäbe unglaublich viel, was ich endlich "schaffen" müsste. Damit es mir besser ginge. Ich habe Kopfweh und alles fühlt sich falsch an. Die Gedanken sind dunkel und wieder einmal weiß ich nicht, wozu ich mich durch diesen ganzen Schiet hindurch quäle. 

Ich habe das Gefühl mich hier ständig zu wiederholen. 

Vielleicht muss eine "einfach mal die Fresse halten", um es mit Herrn N*uhr zu sagen. Am besten ich gehe um 21 Uhr ins Bett und hoffentlich bleiben diese Nacht die Alpträume aus... hm... ich befürchte, die letzten Wochen werden sich arbeitstechnisch "ziehen".

Nachtrag: MEMO an mich: 
Ich kann nicht gut leben in Überforderung, Lärm und Stress. Das macht mich depressiv, müde und stumpf.
Ändere was. Die Zeit rennt.... 

Samstag, 6. August 2016

erneut ist alles möglich

Gestern ein ganz kurzes Gespräch mit den zwei Ent*scheiderinnen. Nun ist es festget*ackert. Ab Oktober kann ich etwas noch Besseres an Arbeit für mich finden. Jetzt ist die Aufgabe, die nächsten Wochen gut zu schaffen. 
Weil mir die Ch*efinnen wohlgesonnen sind und es sehr bedauern, dass ich mich für einen anderen Weg entschieden habe, muss ich ab Oktober nicht für drei Monate in die eigene G*eldtasche greifen. Das ist sehr beruhigend.

Ich habe jede Menge gelernt. Für die Arbeit und auf der seelischen und menschlichen Ebene. Das ist ein Gewinn. Fünfeinhalb Monate habe ich gearbeitet... auf 160 %. Ich weiß dadurch besser und genauer, was ich heutzutage bzw. in meiner momentanen Lebenssituation leisten kann/will und was nicht. 

Der le*tzte Ar*beitstag Mitte September ist schon "sichtbar". Die Wochen verfliegen dermaßen schnell. Ob mein Körper bis dahin durchhält, dass bleibt abzuwarten.
Hmmm... dann blicke ich nun nach vorn, beginne wieder mit dem Be*werbungen schreiben und schicke weiterhin R*eiki an die perfekte Arbeit für mich. 

Seit langer Zeit ist heute ein ganz freier Samstag nur ür mich in den Startlöchern. Bis ich mich besser bewegen kann, muss ich noch ein büschen rumlaufen und nach dem Duschen wird es geschmeidiger. Dann setze ich mich nach dem Frühstück hin und entscheide spontan, was ich als Nächstes machen möchte. Meinen Eltern habe ich gestern am Telefon gesagt, dass ich sie Sonntag-Abend wieder zu Hause in ihrer Wohnung anrufe. 

Morgen werde ich mit dem Auto abgeholt und es geht für einen Tag in eine Stadt an der Küste. 

Donnerstag, 4. August 2016

stichpunktartig

*  auf der Arbeit hatte ich im Laufe des Vormittags ein gutes Gefühl von: Ja. Ich habe gut für mich entschieden. 

*  es ist eine Entscheidung, ob ich über einen Todestag vor 30 Jahren nachdenken will oder nicht. Will ich nicht. 

*  ich habe es geschafft nun jemanden zu finden, der bei meinem Vater die G*ürtelrose "bespricht", die ihn seit Pfingsten so arg schmerzt und am Leben hindert. Sein Wunsch. Ich bin sehr gespannt. Wenn eine sich umhört, dann findet eine Menschen, denen damit geholfen wurde und eben auch die Menschen, die diese Technik/H*eilungsmöglichkeit anbieten.  
Mein Vater hat mit mehreren Menschen gesprochen, bei denen die G*ürtelrose zumindest weniger schmerzhaft war oder ganz verschwunden ist. 

*  meine Ernährung ist weiterhin mehr als grottig

*  meine Vorfreude auf die 2 1/2 Wochen Urlaub ab Mitte September wird von Tag zu Tag größer. Ich bemerke gerade, dass ich noch nicht realisiert habe, dass ich ab dem 1.10. jede Menge Zeit habe. Und ganz ehrlich geschrieben... so ganz unter uns: Ich suche neue Arbeit "erst" zum 01.11.2016.

*  am Sonntag mache ich mit C. einen Tages-Ausflug an die Küste. Darauf freue ich mich sehr. Und ich hoffe, dass ich euch - liebe LeserInnen - ein paar interessante Bilder mitbringen kann. 

Um einen jungen, übermotivierten und in*dischen Hotelbesitzer - mit einer Schwäche für alte Menschen aus den u*sa - zu zitieren:

"Am Ende ist alles gut. 
Wenn nicht alles gut ist, 
dann ist es noch nicht das Ende." 


Dienstag, 2. August 2016

ein Zeichen in orange

Als ich heute morgen aufwachte, hatte ich sofort ein Wissen in mir, wie es weitergehen soll und muss. Ganz klar. Als ich gleich danach in meine Küche kam, war diese mit organenem Licht erfüllt... ja fast wie geflutet. Ein wenig unheimlich. Der Rest der Wohnung hatte einen warmen Schimmer, denn draußen ging die Sonne an einem orangegefärbten Himmel auf. 
Das war wie ein "Zustimmungszeichen" und ich war berührt. 
Diese Klarheit und das Erlebnis des warmen Lichtes trugen mich bis zur Arbeit und durch einen langen Tag, der mit 1 1/2 Ü*berstunden endete. Als alle andere Mit*arbeiterinnen weg waren, nutze ich die Chance und sprach meine Vor*gesetze an. 
Genaueres wird in dieser Woche "verhandelt". Fakt ist, dass ich ab Oktober einer anderen Arbeit nachgehen kann. Weil ich das so entschieden habe. 
Meine Eltern habe ich beide gegen 19.30 Uhr angerufen, weil ich der einzige Kontakt für sie bin. Meine Schwester ist weiterhin im Urlaub im Ausland. 
Nun ist es schon 23:20 Uhr durch. Tatsächlich habe ich gerade noch ein wenig aufgeräumt und meine Finanzen ein weiteres Mal überprüft. Das beruhigt mich. 

Montag, 1. August 2016

die Balance halten

Die Balance zu halten, das ist wahrlich nicht leicht. Zwischen den vielen Eindrücken, Sinnes-Wahrnehmungen, Gedanken und somit Gefühlen, die am Tag auf mich einstürmen, hindurch-schwingen und nachklingen.
In all dem Trubel und den Überforderungen auf allen Ebenen den Durchblick zu behalten. Das ist mega erschöpfend. 
Natürlich geht das nicht mir allein so. Und zu glauben, dass dieses Leben, dass für viele Menschen nicht gerade geschmeidig läuft, nicht in Ordnung ist und es anders sein müsste/sollte, ist der Massenhy*pnose der aus den Medien etc. geschuldet. Die menschlichen Leben sind halt wie sie sind. Menschen sind wie sie sind.   

Da ich kaum noch fernsehen schaue und zum Lesen von Zeitschriften oder oder schlichtweg keine Zeit mehr habe, kann ich gerade auch nicht mehr so in den Vergleichen festhängen, die letztlich fast nur Leid und Schmerz bei mir erzeugen. Mit meiner persönlichen Realität hat das kaum etwas zu tun.

Welche/r sagt, dass man als Mensch auf dieser Erde ein Grundrecht hat auf Gesundheit, gesunde Nahrung, Schönheit, Sicherheit, Liebe, Arbeit oder Reichtum? Mag es Ursache und Wirkung (= Karma?) sein oder einfach Zufall oder Pech/Glück: irgendwann wirste irgendwo geboren. Ob eine das nun will oder nicht. 

Alles entsteht, ist eine Zeit lang da und vergeht wieder. Und das ist auch gut so. Warum also das Herz und den Verstand ständig an Dinge oder Lebensumstände festhängen, die nicht zu halten sind? Ich erahne die unfassbar große Befreiung und auch die Ent-Spannung, wenn eine mehr mitschwingt im Fluß des Lebens. 


Ein wenig rettet mich diese Gedanken-Spielerei öfter am Tag. Um nicht in Panik zu verfallen. Leider hat meine Gedankenwelt zuwenige Wurzeln in der Erkenntnis, dass alles vergänglich ist und es keinen Sinn macht an Dingen, Gefühlen, Menschen, Tieren oder Lebenssituationen fest-zu-halten. Das es keinen Sinn macht, den Fluß des Lebens in irgendeiner Weise zu versuchen aufzuhalten oder zu bestimmen. Natürlich strukturieren und planen wir das eigene Leben. Das ist wohl unsere Natur. Muss in diesem Leben/ dieser Gesellschaft hier und heute sein. 
Letztlich kann eine nie wissen was kommt. 
"Sich dem Fluß des Lebens anvertrauen." 
Das sagte eine frühere Freundin oft zu mir. Wie sehr wünsche ich mir, dass ich das könnte!! Los-lassen. Den Augenblick leben. Ganz. Einfach deswegen, weil es das "davor" und das "danach" nicht gibt.  

Im Grunde habe ich ein deutlich erkennbares Bild in meinem Inneren - also relativ gesehenen *lach*  - was ich möchte und was nicht. Beruflich auf jeden Fall. Und ich finde, dass ich heutzutage bei weitem klarer und schneller bin in meinen Entscheidungen. 
Zu wissen, dass sich eben viele Dinge entwickeln müssen und ich aus Klugheit oder/und Erfahrung in kurze Warte-Positionen gehe, dass finde ich schon gut. Diese inneren und auch massiven Ausschläge in verschiedene Richtungen sind allerdings sehr zeitraubend und ermüdend. Dann immer wieder zur Mitte... zur Balance finden... anstrengend. 

Das Warten auf eine Ent*scheidung bzgl. eines Angebotes der F*irma bzw. der Chefin, das ist ein Teil des Pr*ozeßes. Das kann ich nur bedingt "aus-halten". 
Im Laufe des heutigen Tages hat sich eine Klarheit/ eine Entscheidung bei mir eingestellt. Dazu sehr viele verschiedene Gefühle. Diese zusammen mit der Erschöpfung, den Schmerzen und den Ängsten hat mich gegen 18 Uhr kurz in die horizontale Lage befördert... hui... Zum Glück war das Bett nicht weit weg. Reiki auf den Körper und abwarten. Atmen. Schlafen. 
Nach einer Stunde ging es mir wieder etwas besser. 

Wie heißt es so schön: "Nun ist Ende im Gelände." 

Meine Entscheidung morgen zu kommunizieren ist eine Herausforderung, weil sie eben Tatsachen schafft.

Mut, Frau Oona.