Mittwoch, 21. Juni 2017

der längste Tag

Wenn ich morgens um 5.30 Uhr aufstehe, dann ist es bereits hell. Am Abend... fast schon in der Nacht ... sind die letzten Wölkchen am blassblauen Himmel gegen 22:20 Uhr zart rosa eingefärbt. Wunderschön. Die blaue Stunde? Das sind die Zeiten im Sommer, die ich so mag. Der frühe Morgen und der Abend, wenn die Sonne fast schon vom meinem sichtbaren Himmel verschwunden ist. 

Ich mag die Stimmung, das Licht und den Duft der Natur. Als würde sie atmen. 

In diesem Moment ist Sommersonnenwende.
Alles ist Veränderung.
Dem Fluß des Lebens vertrauen zu können... ...zu wollen... das ist etwas, dass ich seit Monaten erlebe und spüre.

Annahme und loslassen.  

Mehr gibt es nicht zu schreiben. 



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Dienstag, 20. Juni 2017

Rose - von der Sonne berührt




Der Nachmittag war heute frei. Ich besuchte meine Cousine und ihren Mann. Im Garten unter dem Sonnenschirm sitzen und den angenehmen, frischen Wind genießen. 

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Freitag, 16. Juni 2017

Mitgefühl für mich selbst




Gestern fuhr ich am späten Nachmittag mit dem Rad zu einer Stunde A*lexander-Technik ins "Viertel". Auf den letzten Metern fing es an zu tröppeln. Während der Stunde ging ein Gewitter über der Stadt nieder. Sehr helle Blitze und das hat "gerumst"! 
In sicheren Räumen mag ich das ganz gern hören und ich liebe die Luft danach. 
Draußen goß es aus Kübeln und ich hatte derweil eine weitere ganz besonders schöne Stunde zusammen mit M. und ich fühlte mich danach sehr gut in meinem Körper. 
Als ich zur Tür rausgegangen bin, war es frischer und es regnete nicht mehr. Glück! Der Himmel war weiterhin düster. Trocken kam ich zu Hause an und konnte späteren Gewittern vom Sofa aus zuschauen. 

Ich bin begeistert und beglückt von dem Zusammensein mit Menschen, die achtsam und wohlwollend miteinander umgehen. Das berührt gerade so sehr mein Herz. Es ist schön zumindest eine Stunde in einem "sicheren" Raum zu sein. Sein zu dürfen wie ich bin. 
Außerdem ist dann das Mitgefühl für sich selbst auch viel leichter zu finden. 

Auch auf momentanen Arbeit ist es so "gut", freundlich und wohlwollend, dass ich es nicht glauben kann. 

Und ich mag die Sendung "S*ing mein Song" auf v*ox  gern sehen. Ich mag es, wie diese singenden Menschen miteinander umgehen. Fernsehen hin oder her. Mir erscheint das echt und es macht mich froh. Dazu bekomme ich wirklich sehr beeindruckende Versionen von mir meistens unbekannten Liedern und SängerInnen. Musik - verbindet, macht glücklich und gesund  :-)

Mag ein "guter" A*rbeitsplatz mit angenehmen und freundlichen Kolleginnen ein großer Glückfall sein, so kann ich mir zumindest in meinem Leben bzw. der Zeit ohne "Arbeit / Geld verdienen" meine Mitmenschen und mein Umfeld aussuchen.

Also! 
Mitgefühl für mich selbst und immer fein die EigenverAntwortung beibehalten.  :- ) 

Wo wäre ich heute, wenn ich nicht u. a. seit über 20 Jahren die Bücher von Lusia F*rancia lesen würde (besonders das Buch "Starke Medizin") und seit 1999 jeden Tag ihren Blog. 
EigenverAntwortung * EigenMacht  * SelbstAchtung * u.s.w. 

Zumindest den Sonntag habe ich ganz für mich und kann mich ausruhen. Vielleicht staple ich auch einfach meine wunderschönen Bildbände auf dem Sofa und träume von schönen Wohnräumen. Einem entspannten Leben am Meer...  


Oder ich entspanne meine Augen. Mich mit R*eiki zu behandeln wäre auch eine Möglichkeit. 

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Dienstag, 13. Juni 2017

Was so gar nicht klappt.

Einerseits bin ich von dem Bereich "Ernährung / gute Lebensmittel" abgenervt. Ich bin es leid mir "vorschreiben" zu lassen, was gut und gesund ist. Oder meinen inneren Dialogen zu Gesundheit und Folgen und so zu folgen. Letztlich auch nur "Nachgeplapper" von dem, was einer in den letzten Jahren auf allen Medien-Plattformen und Büchern über- bzw. aufgedrückt wird. Andererseits spüre ich an mir selbst, dass meine Ernährung nicht so günstig ist.

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Kann mir jemand schreiben, wie diese Pflanze / Blume heißt? Diese Blüten-Ansammlung steht hoch über der Pflanze. 

Nachtrag: 
Die "Sofaheldin" hat mir geschrieben: Dies ist der sizilianische Honiglauch, Allium siculum (Nectaroscordum siculum)




Ansonsten ist mein A*rbeitsvertrag fast fertig und ich hoffe sehr, dass ich ihn morgen unterschreiben kann. Am Nachmittag kann ich mich beim A*mt abmelden. Fein.




Montag, 12. Juni 2017

ein-armig

Nein. Nicht der einarmige Bandit. Die vorübergehend ein-armige Frau Oona. Irgendwann gestern Abend habe ich mir was gezerrt.... geklemmt? Eine weiß es nicht. Jedenfalls will der rechte Arm zurzeit nicht so wie ich. Meine Haare konnte ich heute Morgen nur mit einem Arm waschen. Eine recht lustige Sache. Es schäumte und platschte irgendwie anders. Das Gehirn ist von solchen "neuen" Bewegungsabläufe ja quasi immer begeistert.

Tatsächlich lag ich dennoch 1a in der Zeit und konnte einer meiner neuen Lieblingsaktivitäten nachgehen: Klamotten anprobieren in verschiedenen Kombinationen. Bevor ich zur Arbeit losgehe ein kurzer Blick in den bodenlangen Spiegel (relativ neu) und das Gefühl "zufrieden" abspeichern. 
Endlich kommen auch meine Schmuckstücke wieder aus der Dunkelheit ans Tageslicht. Hatte ich in den letzten acht Jahren erwähnt, dass ich mich für Schmuck begeistern kann??

Meinem Arm geht es jetzt besser und ich denke, dass sich das bis zur Alexander-Technik-Stunde am Donnerstagabend komplett verflüchtigt hat. 


Ansonsten habe ich heute Nachmittag ein wenig an neuen Briefumschlägen gebastelt. Am Samstag habe ich mir für die Rückfahrt mit dem Zug die Zeitschrift "fl*ow" gekauft. In die habe ich schon länger nicht mehr geschaut, weil der Verlag relativ schnell nach den ersten Ausgaben das Heft mit W*erbung zugemüllt hatte. Aus den Zeitungsseiten lassen sich prima Umschläge oder Briefpapier basteln. Nachdem ich sie gelesen habe. 
Ich sitze am großen Holztisch in meiner Küche und ich habe meine anwachsende Material-Sammlung auf dem Tisch verteilt. Höre dabei Radio oder eine CD und entspanne mich.

Am Sonntag war ich vor der Hitze mit der Kamera in der Natur unterwegs. Es ist Rosenzeit und ich liebe es. Falls ich noch einmal nach Südengland komme, dann definitiv im Juni und Juli. Ein Rosenstrauch leuchtete besonders schön in der Sonne. Als ich mich ihm näherte, wurde ich magisch von einem wunderbaren und zarten Duft angezogen. Konnte mich von den Blüten kaum trennen. Glücksgefühle durchströmten mich und in meinem Kopf tauchten malerische Bilder auf von Gärten, Wiesen und frisch gebackenen Scones...  





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Freitag, 9. Juni 2017

Ich hab ihn !!

... einen Tusch bitte & ´ne LaOla-Welle & jede Menge Konfetti... 

Ich hatte am vorletzten Mittwoch ja das VG bei einer weiteren T*ochterfirma von da, wo ich gerade für vier Wochen als "Ver*tretung" arbeite. 
Vorgestern - an meinem zweiten Tag im Büro - hatte ich ein spontanes und kurzes Gespräch mit zwei "Per*sonalerinnen". Sie teilten mir freudestrahlend mit, dass ich ab Mitte Juni den Job habe. Nur durfte ich darüber noch nicht sprechen. Da bekomme ich eine Anstellung, wo ich für zehn Monate arbeiten kann, und muss sofort nach dem Gespräch zurück an den Arbeitsplatz. Ohne mich freuen zu können oder etwas sagen zu dürfen. 

Heute Vormittag erhielt ich einen Anruf im Büro, dass der B*R zugestimmt hat ... und jetzt ist es offiziell. Die beiden Frauen in "meinem" Raum haben sich mächtig für mich gefreut. Und ich habe einen kleinen Hopser auf dem Stuhl machen können und die Freude nimmt sich - endlich - ihren Raum. 

Die Tage der Ein*arbeitung sind bereits vorbei - ist das zu fassen !! - und ab nächsten Montag muss ich die Arbeit mehr oder weniger allein wuppen. Zumindest ist die Frau, für die ich die Ver*tretung mache, mit gutem Gefühl heute aus der Firma gegangen. Möge sie ihren wohlverdienten Urlaub in vollen Zügen genießen und bei ihrer Rückkehr alles "gut" vorfinden.  

Ab Mitte Juni arbeite ich für zwei Wochen also für zwei Firmen. Morgens Ver*tretung. Pause. Nachmittags in einem anderem Gebäude "der F*irma" die erste Vorab- Ein*arbeitung für den nächsten Job. 
Ab Juli darf ich an einem spannenden A*rbeitsplatz richtig coole Dinge dazu erlernen. Natürlich kann ich hier darüber nichts schreiben. Ist halt speziell, was ich da dann mache und das gibt es in meiner Stadt sonst nicht mehr.
Andererseits ist das kein leichter Aufgabenbereich und es wird eine Herausforderung. Um es anderes zu schreiben: Wenn eine da was versemmelt, dann versemmelt sie es richtig.

Einzig die permanenten, starken Kopfweh seit Tagen lassen mich langsam verzweifeln. Manchmal denke ich, vielleicht sollte ich mich in die Röhre legen. Bis Mai 2018 habe ich dafür allerdings keine Zeit mehr.... irgendwas ist immer... 

Es wird mir schon ein wenig mulmig, dass ich nur noch einen Tag in der Woche "frei" habe. Für lange Zeit. Selbst bei "nur" 32 Stunden die Woche bleibt am einzelnen Tag wenig Zeit für das, was eine eben so machen muss und will. Einkaufen, Essen kochen, Haushalt oder ausruhen. Lebensnotwendig: Ausgleich, Entspannung und was Schönes machen. 

Entweder habe ich den Samstag oder wohl eher den Sonntag für mich. Ich hoffe, ich habe aus dem halben Jahr mit einem Job im Frühjahr/Sommer 2016 gelernt. Als ich mind. 45 Stunden die Woche auf 140 % gearbeitet habe und nebenbei bzw. an den Wochenenden noch die schwerkranken Eltern  - zu dieser Zeit und Monate danach - allein betreuen musste. 

Jetzt ist jetzt. 

Und je mehr ich es realisiere, dass ich wieder "dazu gehöre", desto mehr freue ich mich. 
a)  es kommt endlich wieder genügend Geld rein
b)  ich muss mich nicht mehr "freiwillig" versichern
c)  ich bin das Amt los 
d)  nicht mehr nach St*ellen suchen und Be*werbungen schreiben
e)  hätte ich mir im Mai 2018 insgesamt wieder einen Anspruch auf A*LG1 erwirtschaftet.
f)  zahle wieder in die RV ein 

und vieles mehr.

Ahoi 

und immer einen Handbreit Wasser unter dem Kiel 


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Donnerstag, 8. Juni 2017

die einfache Lösung

Wenn Du im Büro schlecht gucken kannst, dann verstelle den großen Bildschirm vor Dir auf die passenden Höhe. Zudem ist es ganz pfiffig sich die bestmögliche Sitzhöhe auf dem Stuhl zu überlegen. 
Besonders dann, wenn du eine Gleitsichtbrille mit Prisma trägt... moooaah .... :- D 

P.S.: Zum Glück ist mir das ganz von allein aufgefallen. 





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Dienstag, 6. Juni 2017

die Stunden flogen dahin

Weil es heute regnen sollte - mit Gewittern und so - bin ich mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren. An der Haltestelle hatte ich auf einmal "Puls". Kenn ich. Geht vorbei. 

Tja... und gefühlt war ich kaum da, konnte ich wieder meine Tasche nehmen und gehen. Die ersten vier Stunden waren vorbei. Das ging bannig was fix. Kaum war ich zu Hause, da fing es an wie aus Eimern zu schütten. 

Später habe ich mich für ein paar Stunden an mein Laptop gesetzt und das eine oder andere zusammengetragen. Einiges handschriftlich notiert. Es geht darum schnell und weiträumig die Zusammenhänge auf diesem Ar*beitsplatz zu erfassen. In der Zeit im Büro geht alles schnell und es ist sehr viel an Informationen zu verarbeiten. Um es abzuspeichern brauche ich eine Art "nacharbeiten". Was mir Freude macht und sicherlich hilfreich ist.

Anderes mache ich mir bildlich "klar", wenn ich es aufzeichne oder mir Erinnerungshilfen bastle. Gern spreche ich diese zu Hause laut aus und mache dazu passende Handbewegungen. 
Mit den Jahren weiß eine mehr und besser, wie sie am klügsten lernen kann und sich Dinge einprägen. Das fängt allein damit an, dass ich mir merke, wie eine die Kaffee-Pads einlegt oder das bei diesem Kopierer die Schrift beim "einscannen" nach oben zeigt. Ganz zu schweigen von diesen großen Gebäuden, die miteinander verwoben sind. Wichtig erscheint es mir von dem Ort, wo die Post einsortiert wird, zurück ins "eigene" Büro zu finden ...

Schlaf ist wichtig. Deswegen... 
Ahoi!

Montag, 5. Juni 2017

etwas Neues kann alles beinhalten

Heute morgen überlegte ich mir, wie oft ich in meinem Leben bereits "Neuanfänge" oder einen "ersten Tag" hatte. Da kommt einiges zusammen und dennoch bleibt es aufregend. Gleichzeitig tragen mich diese Erfahrungen.
Sicherheitshalber habe ich mir für morgenfrüh mehrere Wecker gestellt... :- D



Samstag, 3. Juni 2017

753 Euro

Am Freitagmorgen habe ich zusammen mit einer Optikerin ein neues Brillengestell gefunden. Als sie mir den Preis für die Gläser sagte, kamen mir die Tränen... weil ich so viel Geld für die anderen zwei Brillen (normal und Sonne) vor 1 1/2 Jahren ausgegeben habe. Ich bin dorthin gegangen, weil der Optiker bekannt ist für sein großes Wissen und Können bzgl. Pr*ismengläser. 

Die neue Brille, die hoffentlich gut als Zweitbrille funktioniert, kostet mich mit der Ver*sicherung 622 Euro. Das sind 753 Euro weniger als für die Sehhilfe, die ich jetzt auf der Nase habe. 
In zwei Wochen kann ich die neue Brille abholen.

Mit dem Kauf der Sehhilfe habe ich einen der letzten Punkte auf meiner imaginären Liste erledigt. Heute versuche ich auszuruhen. Jetzt ist "Kräfte sammeln" angesagt. Am Dienstag geht es los.

Das VG am Mittwoch lief recht gut. Zum Glück war es nicht so heiß wie an dem Tag davor. Es wäre so klasse, wenn ich diesen J*ob bekommen würde. Die Firma will sich bis Mitte Juni melden.  
Es ist für mich erstaunlich, dass mein Blog - obwohl ich gefühlt weniger schreibe - weiterhin im Schnitt 600 bis 700 Klicks am Tag habe. Ich selbst kann das nicht sein :-), denn ich schaue seit zwei Wochen nicht mehr über das Handy auf den Blog und bin auch sonst nur noch wenig im Internet unterwegs. 

Hoffentlich ist morgen trockenes Wetter. Unser Vater hat Geburtstag. Am Morgen fahre ich zu ihm nach Bremerhaven und später holt meine Schwester uns beide zu sich nach Hause. Es wäre schön im Garten zu grillen.

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Meine Trauer wird mehr statt weniger. Nicht das ich erwarte, dass es nach 18 Wochen "besser" wird oder leichter sein müsste. 
Ich nehme wahr und atme ein und atme aus... und mache weiter. 

Ahoi
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !