Sonntag, 24. September 2017

zu viele Menschen lernen nichts

Nichts aus den sinnlosen K*riegen in all der Zeit auf diesem so einzigartigen Planeten und nichts aus Schmerz und Leid. Nichts aus dem Zer*stören der Umwelt.  

Zu viele begreifen nicht, dass wir nur im "miteinander" letztlich eine Chance haben noch ein wenig länger hier auf der Erde zu leben. Auch wenn das "miteinander" nicht unbedingt am Anfang leicht sein wird/ kann und viele Ängste und Unsicherheiten mit sich trägt. 
Weil wir in vielem verschieden sind. Aber im Kern ist jeder Mensch gleich. Wir wollen Frieden und wollen eine gesunde Familie. Sicherheit. Schutz. Freiheit. Gesundheit. Sauberes Wasser, gute Lebensmittel und ein Zuhause.

Hm... und ich werde meine eigene Haltung zu manchen Dingen dringend überarbeiten. Ob ich noch 5 oder 25 Jahre lebe. 
Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, dass ich meine Segel in einigen Bereichen neu ausrichten muss. 

Ahoi 

einhändig ist eine langsamer

Gestern also B*remerhaven. Im Zug hin habe ich mich mehrfach umgesetzt bis ich am Ende des Zuges tatsächlich die ganzen 50 Minuten Fahrt (fast) allein war. Meine Jacke legte ich mir über die Oberschenkel und die Knie. Ich genoß das leichte Ruckeln des Zuges und die Ruhe. Dazu konnte ich in die vorbeirauschende Landschaft schauen, die so wunderbar herbstlich anmutete mit dem Morgennebel über der Landschaft. 
Wir hatten ein guten Tag zusammen. Mein Vater und ich.

Ansonsten bin ich in allem etwas langsamer unterwegs. Eine bemerkt erst so richtig, wie sehr sie am Tag beide Hände benutzt und ihre Finger, wenn eine Hand bzw. die Finger geschont werden müssen bzw. wegen Schmerzen nicht gebraucht werden kann. 
Um mich heute duschen zu können (+ Haare waschen !!), nahm ich mir gestern von meinem Eltern zwei Einweg-Handschuhe mit, die sonst die Pflegerin benötigte. 
Und so bin ich frisch geduscht :-)

Morgen geht es ins Büro. Mit jedem Tag verkürzt sich der Urlaub meiner Kollegin und bringt mich näher dran an meinem Urlaub ab 09.10.2017. Drei Wochen Urlaub. Nach allem, was in den letzten neun Monaten passiert ist, werde ich nicht verreisen. Mein Ziel ist es im Juni 2019 mit meiner Cousine K. eine gute Zeit in Südengland zu haben. 

Für die drei Wochen jetzt habe ich viel auf dem Zettel. Allerdings habe ich erkannt, dass ich die Zeit wirklich nutzen möchte, um meine Kraftquellen zu nutzen. Mich entspannen und stärken.

Und ich möchte versuchen mir so oft es geht frisches Essen zu kochen. Meine Ernährung... ein ewiges Thema. Langsam wird mir klar, warum ich erschreckend fülliger werde in den letzten drei Wochen. Anders: ich immer mehr Süßes esse. S*uchtverschiebung. 

* Kein Fernsehen mehr seit sechs Wochen. Mittlerweile selten eine DVD am Abend. Es fällt mir erstaunlich leicht. Würde ich mir ein neues Antennenkabel kaufen, dann wäre ich wieder dabei mein Leben während des stundenlangen TV-Schauens zu vergessen.

* Ich schlafe ausreichend in der Nacht. Es gab Zeiten während der akuten Dep*ressionsphase (2013- Anfang 2016), wo ich viel Zeit des Tages verschlafen habe.  Vielleicht kann man das nicht "S*ucht" nennen, aber es hat den benötigten "Erfolg". Nichts zu spüren.

* Die dritte Möglichkeit - seit der Jugend - zum abdämpfen/ wegdrücken von den zuvielen Gefühlen und flutartigen Eindrücken des Lebens und Alltages: Zucker. Tja. Und davon esse ich immer mehr und mehr. U.a. weil die ersten beiden S*üchte gerade weggefallen sind. 

Nun ja. Ich werde einen noch besseren Weg für mich finden. Habe ich immer...

Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!


Freitag, 22. September 2017

feine Schnitte und b*ombige 10 Zentner

Damit es hier nicht nur gleichtönigen Seelen- und Herbst-Bücher-Blümchen-Farben-Wetter-Essens-Krams gibt, habe ich mir was einfallen lassen.

Als ich heute um 12.30 Uhr argen Hunger bekam, bin ich auf der Arbeit in die Teeküche gegangen (zwei Räume weiter) und wollte mir mein kleines Dinkel-Sonnenblumen-Brötchen aufschneiden. In der Besteckschublade griff ich nach dem großen Brotmesser… tja… und die Fingerkuppe vom linken Zeigefinger hat es erwischt. Zum Glück nicht den Fingernagel. Fein da drunter geblieben. Also reingeschnitten. Aber sowas von… weiaweia... Zum Glück liegt da ein Stapel von Servietten. 

Ich bin rüber zu den KollegInnen im Nebenbüro. Das ist mit einer offenen Tür mit "meinem" Büro verbunden. Die staunten nur. 
Der Kollege x aus unserem Büro lief mit mir zurück in die Teeküche, wo – sinnigerweise – der Verbandkasten an der Wand hängt. In dem muss definitiv mal aufgeräumt werden.„Und wo hängt die Ersthelfer-Liste?“ rief der Kollege x.

Währenddessen ging ich zurück ins Büro mit den Kolleginnen. In unserem Büro war zur der Zeit niemand mehr. Mir war ein wenig blümerant. Ich hatte mich hingesetzt und versuchte die Kuppe dranzudrücken.



Ein Kollege y von irgendwo im Haus kam angelaufen. Das der Erst-Helfer ist, dass hätte ich nicht gedacht. Der Gute war zitteriger als ich. Aber zielstrebig hat er den Finger verbunden… das muss er noch ein wenig üben. Während dessen machte x den Taxi-Schein klar und besorgte ein Taxi. Begleitete mich zum Haupteingang und wartete mit mir zusammen. Versuchte mich abzulenken.

Das Taxi fuhr mich in die A*mbulanz der B*erufsgenossenschaft. Wegen Arbeitsunfall und so. Zum Glück kamen wir sehr gut durch. Auf einem Freitagmittag in der Innenstadt wahrlich nicht selbstverständlich. 
Dort in der A*mbulanz war mir etwas schwummrig, denn ich hatte weiterhin nichts gegessen. Nach der Mittagspause der Ärztin von einer Stunde kam ich als zweite dran. Wurde vorgezogen. 
Der Verband hatte einigermaßen gehalten und ich habe feste gedrückt. Dazu eine Stunde Re*iki auf die Wunde. So war diese   „gerade zusammen gepappt“. Das wollte die Ärztin so lassen. Eine Mitarbeiterin desinfizierte die Stelle und dann kam ein kleines Klammer-Pflaster auf den Schnitt. Ein größeres Pflaster und ein Verband als Schutz. Fertig. Montag muss ich wohl zur Impfung. Habe ich schon Jahre nicht machen lassen.

An der Haltestelle der Straßenbahn überlegte ich, was ich nun tun möchte. Kurz: ich bin wieder zur Arbeit. Um 14.30 Uhr war ich im Büro. Den Unfallbericht ausgefüllt und fertig. 

Es war ein recht spaßiger Nachmittag. Auch wenn der Finger muckte und sich mein Missgeschick schnell rumgesprochen hat. Nun ja. 
Die Kollegin xy (die während der Finger-Aktion in der Pause war) sagte mir, dass eines unserer wichtigen Autos nicht mehr aus der Sperrzone zu holen ist. Hä??


Mal wieder eine B*omben-Ent*schärfung eines B*lindgängers aus dem 2. W*eltkrieg. Ist hier ja nichts Neues. Um 17 Uhr würde es losgehen und der Sp+rengmeister würde (mal wieder) sein Leben riskieren. 10 Zentner-B*omben sind echte Brocken und wie mein Vater sagte, werden die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt gefährlicher. 

Draußen fuhren die P*olizeiautos auf und ab. Warnten per Megaphone die Anwohner. Da die Firma hauchdünn an der Sp*errzone lag, wurden die MitarbeiterInnen gebeten ab 17 Uhr in die Räume zu wechseln, die entgegen der Richtung der Bo*mbenentschärfung liegen. Da in der Firma oft bis nach Mitternacht gearbeitet wird und sie nicht alle um 17 Uhr nach Hause schicken können, ist das eben nötig. 
Das Fenster öffnen haben x und ich vergessen. Denn x kam von seinem Rundgang im Haus ins Büro gestürmt und sagte:“ Wir haben noch 15 Minuten Zeit um das Haus zu verlassen. Danach werden die Eingänge von der P*olizei abgesperrt und niemand darf mehr raus.“  Mit Pech sitzt eine dann stundenlang fest. 

Leider habe ich beim eiligen Versuch meine Jacke anzuziehen meinen Finger vergessen. Schiete… ist das schön, wenn der Schmerz nachlässt.Hat auch wieder angefangen zu bluten. MistMistMist... 


X und ich sind durch die Seitenausgänge raus. Am Ende war ich um 17.35 Uhr zu Hause, weil ich mir überlegt habe, welche Straßenbahnen noch fahren.



Jetzt merke ich meinen Zeigefinger schon und ich hoffe, dass alles gut geht. Da ich am Wochenende eh meine Mensis bekomme, haben die Schmerzmittel verschiedene Wirkungskreise. Bravo.



Morgenfrüh werde ich das Haare waschen eben ausfallen lassen. Ich hoffe, dass alle Züge fahren, denn nach dem ich letztes Wochenende zu Hause geblieben bin, geht es morgen wieder zu meinem Vater. Er klang die letzten drei Tage gar nicht gut...



Ahoi



und immer schön achtsam sein mit den verflucht scharfen Brotmessern… 

Moooaahh.... :- ) 

Donnerstag, 21. September 2017

Tag 1 ist geschafft

Und darüber bin ich sehr froh. 

Heute Morgen war das allerbeste Herbstwetter. So wie ich es liebe! Deshalb bin ich etwas früher in die Innenstadt gefahren, um über den W*ochenmarkt am D*omshof zu schlendern. Ich konnte zumindest etwas Auflage und ein Dinkelbrötchen käuflich erwerben. Auf dem Blumenmarkt leuchteten mir die Farben des Spätsommers entgegen. Das war so schön.
An der Weser bin ich weiter entlang gegangen in die Richtung meiner F*irma. Auf dem Weg habe ich mir einen Capuccino gegönnt. Die Becher in dem kleinen Café sind zumindest bio und der Kaffee ist wirklich gut. Dazu die allerbeste Milch aus dem Umland. 

Etwa 10 Minuten stand ich im Sonnenlicht an der Weser und schaute auf den Fluß. Um 10.40 Uhr ist dieser Teil direkt am Wasser ruhiger..
Am heutigen Abend habe ich gekocht. Für zwei Tage. Yes. 
Es gab also ein warmes Essen und dazu den Film "E*AT P*RAY L*OVE". Am besten gefällt mir der Teil, wo sie Liz in Italien ist. Essen und Genuß. Das leichte Leben.

Meine Kollegin hat sich vorgestern nichts dabei gedacht als sie zu mir sagte: "Guck mal hier." und ich schaute auf ihren Bildschirm und sah den Beginn des Tr*ailers zu den Verfilmungen der Krimis, wo ich gerade Band 1 +2 gelesen habe. Tja. Nun habe ich andere Bilder im Kopf von den beiden Hauptfiguren. Das ist irgendwie schade.  Die Frau war weniger schön und der Mann wesentlich unschöner.

Der dritte Band mit Mr. St*rike liegt auf dem kleinen Tisch neben meinem Sofa. Doch vermutlich lese ich zuerst den ersten Band einer anderen Krimi-Reihe. Das Buch habe ich mir vor Jahren gekauft, aber nie gelesen. Wenn der Stil mir zusagt, dann werde ich mich wohl doch noch in der St*adtbibliothek anmelden. Das wird sonst viel zu teuer, wenn das mit meinem Lesehunger so weiter geht. 

Ich habe nicht nur bessere Br*illengläser ... und die dazu perfekte Höhe der Kissen auf meinem Schoß ermittelt, nein! ...ich habe eine zarten Stehlampe - mit erstaunlich biegsamen Hals und kraftvoller Glühbirne (Ik*ea) - endlich ihrer wahren Berufung zugeführt. Irgendwie habe ich bisher nicht den richtigen Platz dafür gefunden. Im Zuge meiner Putzaktion am Wochenende steht sie nun etwas hinter meinem Sofa und erleuchtet von h*inten direkt die Bücherseiten. Genial! Der Cappuccino und die Kekse (oder die Schokolade) stehen nur eine leichte Vorwärtsbewegung meines Körpers entfernt. 

Mein Bett ruft... 

Ahoi !
 

Mittwoch, 20. September 2017

dies und das

Ab morgen bin ich für "meinen" Bereich allein zuständig, weil meine direkte Kollegin Urlaub hat für sieben Tage. Ja. Mir geht der Mors etwas auf Grundeis, denn ich würde mein Wissen weiterhin als "mittelprächtig" bis dösig bezeichnen. Meine Konzentration ist ungut. Die menschliche Festplatte ist übervoll... zu wenig mit beruflichem Kram. 
Doch ehe ich mich versehe wird es übernächster Freitag sein und es ist 17 Uhr durch. Aufatmen. Alles gut gegangen. 
Ich versuche mich auf das zu focusieren, was ich alles in den letzten neun Monaten geschafft habe. Und dann beruhige ich mich etwas. 


Gestern habe ich mich an Senf-E*ier mit Kartoffel-Pü gewagt. Nun ja. Alles eine recht farblose Sache. Doch es schmeckte etwas nach Senf und nach ZuHause. Das Foto war mehr als langweilig. 
Der normale Senf hat Essig mitdrin. Zweiter Versucht mit Essig. Vor ein paar Tagen habe ich mir eingelegte Rote Beete im Glas gekauft. Ich konnte mich an den Geschmack von Roter Beete nicht mehr erinnern, obwohl ich die als Kind total gern gegessen habe. Natürlich in Essig eingelegt. Meine Mutter hatte davon viele Gläser im Sommer eingemacht und dann gab es dieses Gemüse z.B. zu ihren superleckeren K*önigsberger Klopse, Bratkartoffeln oder Labskaus.

Morgenfrüh kann ich zwar ausschlafen, aber jetzt wird es endlich Zeit ins Bett zu gehen. An den letzten Abenden habe ich stundenlang gelesen. Das ist ja fast so eine Sucht wie fernsehen... hahaha... aber das Anntennenkabel bleibt ungekauft. 
Ich benötige keine zusätzliche Aufregung in meinem Leben und auch keine filmischen Endlosscheifen langweiliger Wiederholungen.



Und wenn die irren männlichen V*ollpfosten dieser Zeit in den Ländern jegliches Leben auslöschen wollen... Was sollte ich dagegen ausrichten? Ob ich das nun weiß (und mich ängstige) oder in Neuseeland pubst ein Stachelschwein.

Ist das D*epression? Fühlt sich nicht so an. 
Aufgabe? Glaub ich nicht.
Bescheuert? Kann sein. 


Vielleicht - mit Glück oder Pech, welche weiß das schon so genau - noch 30 Jahre. Dann reite ich vom Hoff und das ist gut so. 

Hm... vor dem nicht mehr da sein habe ich keine Angst. 

Es gibt Dinge, die beim "alt werden" auftreten könnten. Vor denen habe ich Angst. Aber auch da gilt für mich: handel jetzt so gut Du es kannst und am Ende muss eine stets an der eigenen Haltung arbeiten. 

Unkorrigiert und ab dafür...  

Freitag, 15. September 2017

Herbstanemone



Am Sonntag bekomme ich Besuch und seit Tagen putze ich hier und da und u.a. deswegen meine Butze. Morgen will ich an einem Samstag ! auf den Wochenmarkt gehen. Es ist mein zweites ganz "freies" Wochenende. Mein Vater ist das Wochenende allein. 
Ich will lernen mit den etwas unguten Gefühlen deswegen zu leben. 

Mein Lieblingsäpfel Cox Orange kommen in ca. drei Wochen in den Verkauf. Ein Kuchen mit Apfelsorte Elstar war am letzten Sonntag in Ordnung. 

Ich komme bei meinen "gründlichen" Putzaktionen meistens vom Hölzchen zum Stöcken ... oder so... meine Tendenzen zum P*erfektionismus haben dann sowas von Oberwasser... und das zusammen bringt mich am Ende in den Zeitmangel und Stress. Gut, wenn eine das schon einmal erkannt hat. *knigger* 
Morgen plane ich das "grobe" Reinigen und fertig. Sonntagmorgen will ich nur noch einen Kuchen backen und wenn mittags der Besuch kommt, dann bin ich total tiefenentspannt. Das ist der Plan! *lach* Vielleicht denke ich endlich wieder daran von meinen Backwerken ein Foto zu machen. 

Ansonsten habe ich schon mehrere Wochen kein Fernsehen mehr gesehen und bin erstaunt über die andauernde Zufriedenheit. Selbst DVD´s schaue ich nur selten. Mittlerweile lese ich den zweiten Band von der nicht wirklich anonymen J.K. R*owling. Die gruseligen Seiten überlese ich einfach.

Die Herbstklamotten leuchten in den Schaufenstern. Heute bin ich nach der Arbeit noch kurz in die Stadt und bin so "grob" rumgeschlendert in den Geschäften für Damenbekleidung. Ich habe zwei Teile anprobiert und wußte umgehend, dass ich erst abnehmen muss, bevor ich meinen leeren Kleiderschränke mit SCHÖNEN Klamotten füllen kann. 2 -3 Kilo. 
Es scheint nie der passende Tag zu kommen, um anzufangen ernsthaft das Gewicht zu reduzieren. Meine Füße sind nicht glücklich über das neue Gewicht und alles andere auch nicht. 

Habt ein schönes Wochenende!

Ahoi 
Oona

Mittwoch, 13. September 2017

das Aufleuchten im Kalender

In meinem Kalender sind die aufleuchtenden Tage die, an denen ich mich an geliebte Menschen erinnere, die an diesem Datum gestorben sind. Ich muss mir diese Tage nicht anstreichen auf den Blättern, die einem sagen, wie schnell eine Woche oder ein halbes Jahr vergangen sind. Der 13. September leuchtet. Heute vor acht Jahren ist I. gestorben.

In den letzten Tagen bin ich dabei die Platte für das Grab meiner Mutter zu gestalten. Einige Zeit ist seit ihrem Tod vergangen. 
Die nächsten Schritte kann ich ruhig und mit Bedacht auf meinem Weg der T*rauerarbeit gehen.



Gefühle, Gedanken ... das Leben ansich und im Allgemeinen... alles ist im ständigen Wandel. Irgendwie ist das beruhigend. Das finde ich überaus erfreulich und erstaunlich. 

Manchmal dauert es lange bis eine die Weisheiten in der ganzen Tiefe wirklich versteht. 




Das einzig Beständige 
ist die Unbeständigkeit. 

&

Zu leiden 
ist der Reflex 
des ungeübten Geistes 
auf das Leben 
wie es ist. 


 *



Montag, 11. September 2017

"Das geht mir doch am Mors vorbei."


sagte gestern dieses Insekt als ich mit dem Objektiv näher und näher kam. Ich habe das ganz genau gehört.





Ich arbeite an mir 
(und an meinem Mors)
dass ich leichten Herzens sagen kann


"Das geht mir doch am Mors vorbei."

Ahoi 


*

Freitag, 8. September 2017

Sonntag, 3. September 2017

schwups... September

ehe ich es glasklar bemerkt habe, sind folgende Dinge passiert

- es ist mittlerweile September (juhu !!)

- ich arbeite seit drei Monaten

- ich bin drei Wochen und zwei Tagen ohne Anschluss an das Fernsehprogramm. Dafür lese ich mehr. Im Moment das Buch "Der Ruf des K*uckucks" von der Autorin der H.-P*otter Bücher. Es liest sich gut ...auch weil die Schrift altersgerecht groß ist ... *hüst*

- mein Blog soll tatsächlich über 800.00 Klicks gehabt haben - siehe links rechts auf dieser Seite. Allerdings in acht Jahren. Das ist natürlich in der heutigen Zeit bei der K*lickzahlen-Zählerei quasi eine fast lächerliche Randerscheinung 

- ohne mein Wissen und ohne meine Erlaubnis haben es sich ein paar Kilos rundrum gemütlich gemacht 

- mein Geschirr und meine Klamotten sind oll geworden und es sind Erneuerung - zeitnah - unerlässlich

- das die neuen Äpfel und Birnen da sind

- meine Haare in echt viel grauer sind als gedacht

... und das es auf Mitternacht zu  geht.

Hab einen guten Start in diese Woche!

Ahoi 
und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !

Donnerstag, 31. August 2017

"... ro*mantischer als es ist ..."

Vor der Arbeit war ich gerade bei meiner Zahnärztin. Ich habe schon länger ein Problem mit einen bzw. zwei Zähnen. Alles immer wieder kontrollieren lassen. Jetzt habe ich etwas bemerkt und diese Überlegung meiner Zahnärztin spontan unterbreitet. 
"Da haben Sie fein mitgedacht, Frau Oona. Das macht Sinn." sagte sie. 

Es mussten für die Überprüfung meiner Z*ahn-Beiß-Schiene zwei Abdrücke von meinen Zähnen oben und unten abgenommen werden. Die Ärztin war fertig und sagte zu mir:
"Frau xy macht jetzt die Abdrücke fertig." 
Ich antwortete freudestrahlend - weil ich hoffentlich díe Lösung des monatelangen Problems erkannt habe und diese Zahnarzthelferin mir besonders sympathisch ist - und erwartungvoll: 
"Das ist schön. Ich freu mich." 
Im Türrahmen dreht sich die Ärztin lachend um und sagte zu mir: "Das stellen Sich sich jetzt romatischer vor als es ist, Frau Oona." 
Alle lachten und ich lehnte mich zurück in den Zahnarztstuhl. Hinter mir werkelte die junge Frau mit den Geräten. Sie sagte (vermutlich) schmunzelnd : 
"Und das Licht bleibt beim Drücken an." 

Selten habe ich so entspannt Abdrücke meiner Zähne machen lassen. 

Nach der Arbeit bekomme ich die Haare schön. Dabei bekomme ich bei der Haarwäsche eine Kopf(druck)massage. So viel "drücken" an einem Tag... ich komme ja aus der Freude gar nicht mehr raus. 

Ahoi 


Dienstag, 29. August 2017

die neue S*ucht :-)

Quittenmarmelade bzw. Gelee ! 
Letztes Jahr bekam ich ein Glas von meiner Freundin auf dem Land geschenkt. Wie konnte mir der Geschmack von Quitten bis dahin entgehen?
Da meine Freundin es nicht schafft mir verschiedene Dinge zukommenzulassen, um die ich sie vor Wochen gebeten habe und u.a. um ein Glas Quitten-Gelee  - und ich nur noch in angebrachten Situationen auf etwas oder jemanden warten möchte/kann/will  -  habe ich beim ersten Sehen sofort ein Glas Quitten-Gelee von der Firma "L*andliebe" gekauft. Jeden Morgen ein Genuß. Wenn auch nicht Bio und so. Eine kann halt nicht alles haben...

Es wird heute ein sehr warmer ... und für mich somit ein anstrengender Tag. Aber nicht jammern, gell? Jeder heiße Tag macht mir den Genuß des Herbstes größer. 
Im Bahnhof sah ich am Samstag die ersten "N*atur/Landzeitschriften" mit herbstlichen Motiven etc. und auch auf Instagram tauchen die ersten Vorboten auf. 

Gleich habe ich einen wichtigen Termin. Ich hoffe, dass es ein positives Gespräch wird und ich danach etwas leichter ums Herz zur Arbeit fahren kann.

 

Sonntag, 27. August 2017

Schmerz*vermengung

So würde ich die letzten 20 Tage beschreiben. Eine nahtlose Aneinanderreihung von verschiedenen Arten von Schmerz. 
Das macht mich mürbe und ist täglich eine Herausforderung. 
Obwohl ich letzte Nacht vor Schmerzen hätte jaulen können, bin ich am Morgen zumindest 40 Minuten an der frischen Luft gewesen. Später habe ich R*ückenübungen gemacht so gut es ging und mich ausgeruht. Mit der "A*lexander-Technik" (AT) übe ich so oft ich daran denke. 
Ansonsten habe ich heute viel gelesen. Das Lesen macht mir wieder Freude und ich habe zig "neue" Bücher im Schrank stehen. Weil ich lange Zeit nur schleppend gelesen habe. In den schönen Buchläden meiner Stadt - welche mich seit jeher entspannen - könnte ich ständig mehrere Bücher kaufen. 
Gerade las ich in einer Zeitschrift, dass es sehr entspannend ist für den Körper und den Geist, wenn eine/r 20 Minuten lang einen Text liest. 
Erfreulicherweise kann eine im Grunde fast überall lesen. Ein gutes Buch, ein bequemer Sitzplatz/Ort, etwas zum trinken, ein paar Kekse oder ein Schokolädchen... 


(aus meinen Archiv "Tischbilder") 

Morgen muss ich früh aus den Federn, da ich vor der Arbeit eine Trainingsstunde AT habe. 

Irgendwie habe ich die ganze nächste Woche wieder vor und/oder nach der Arbeit etwas zu tun. Obwohl ich durch den Verzicht auf tägliches, mehrstündiges fernsehen wirklich erstaunlich mehr Zeit habe, bleibt dennoch sehr viel weiterhin unerledigt. 
Ich freue mich auf die drei Wochen Urlaub im Oktober (auch wenn ich nicht verreisen werde) und das ich im November vier Wochen lang eine 4-Tage Woche habe. 


Freitag, 25. August 2017

"... das habe ich mir geschworen.."


In dem Spielfilm "Schöne Frauen" sagt die eine Frau zu den anderen vier Frauen in einem Hotelzimmer auf Sylt: 

"Ich habe mir geschworen nie mehr zu jammern. 

Und daran halte ich mich."

Das ist doch ein feines Motto.



p.s.
Den achtseitigen Text über das Leben mit angezogener Handbremse habe ich nach mehrmaligen Überarbeiten wieder gelöscht. Eine kann es auch auf den Punkt bringen. Einen breiten Punkt. 
Mach es einfach und werde glücklich. 


Mittwoch, 23. August 2017

Wolkenflug

Ich habe schon immer Wolken gern beobachtet. Da ist es eine gute Wahl gewesen, dass ich vor fast 11 Jahren in das oberste Stockwerk gezogen bin. Für Stadtverhältnisse kann ich weit gucken. 












Dienstag, 22. August 2017

lesend festgesessen

Zurzeit habe ich keinen Anschluß an das F*ernsehprogramm. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit ich habe... und auch wieder nicht. 
Gestern Abend habe ich mich für das Lesen des Krimis enschieden. Um 20:20 Uhr war ich fertig mit allem und hatte auch auch etwas gegessen. Ab auf das Sofa. Das Buch zur Hand und ich bin abgetaucht in den finnischen Winter. 

Ich muss zur Arbeit!! 

Ahoi 

Sonntag, 20. August 2017

Glück / Mut / gute Sicht

Ich habe genau die eine Stunde mit Sonnenschein am frühen Sonntagmorgen erwischt, um auf dem großen Parkfriedhof einen Spaziergang zu machen. Schon auf dem Friedhof bemerkte ich nach einer Dreiviertelstunde, dass bei stärkerem Wind die nächsten Wolken am vorher strahlendblauen Himmel aufzogen.

Mittlerweile habe ich mir einen Cappuccino gekocht und den Laptop angeschmissen. Draußen ist es noch mehr zugezogen und die Sonne kommt nur sporadisch durch die Wolkendecke hindurch.

Wie ich die frische Luft vermisst habe in den Tagen mit diesem wechselhaften und für mich stets viel zu warmen Wetter. Zwischen Hitze (alles über 24 Grad ist mir zuviel), drückende Schwüle und Regen/Regengüssen. Mittlerweile sind zumindest zurzeit für mich die Temperaturen erträglich. Im Grunde bin ich nicht mehr  "draußen" und in der Natur gewesen seit gefühlt ewiger Zeit.

Gestern Abend bin ich gegen 18:00 Uhr raus in die Schrebergarten-Siedlung. Wunderbar! Der spürbare Wind, die wilden hell-dunklen Wolken am Himmel und ich konnte den Herbst schon riechen. 
Die vielen kleinen Gärten überquellend an Gemüse, Obst und Blumen. Diese Farbenpracht und die Gerüche. Das empfunden Glück und die tiefen inneren Bewegungen könnte ich – wenn ich es denn wollte – ohnehin nicht in Worte fassen. 
Das Glück habe ich im Herzen abgespeichert. So wie die Zeit heute Morgen. Das Rauschen der Blätter in den Baumkronen über mir. Das löst in mir Glück und Freude aus. Das Licht und der Frieden an diesem Ort. Alles darf sein. 


**
Auf der neuen Arbeit lief es von Anfang an nicht gut. Von Woche zu Woche wurde es für mich schwieriger. An einem Tag wurde mir klar, dass ich zwei Möglichkeiten habe. Eine Verbesserung zu versuchen oder von der P*robezeit gebraucht zu machen und innerhalb von 14 Tagen zu gehen. 
Noch am Tag dieser Erkenntnis habe ich vor 1 1/2 Wochen das Gespräch mit meiner Vor*gesetzten gesucht. Es war ein gutes und produktives Gespräch. Am nächsten Tag gab es ein Gespräch im „Team“. Alle Beteiligten haben haben das Gespräch als sinnvoll und gut empfunden. 
In der letzten Woche lief besser. Wenn es so bleibt und /oder sich weiterhin gut entwickelt, kann ich Anstellungszeit bis Mai 2018 schaffen. Aber es bleibt für mich eine tägliche Herausforderung mit all dem, was in meinem persönlichen Hintergrund zusätzlich abläuft.


Für die geneigte Leserin sind das ein paar Sätze. Nicht im Ansatz ist darin zu verstehen / zu erkennen, was mich das „alles“ für eine Kraft und (innere) Arbeit gekostet hat. Ich bin dankbar, dass ich in den letzten 19 Monaten einiges gelernt habe und noch Kraft übrig ist/war, nach diesen letzten acht Monaten, diese Situationen (vor allem in meinem Sinne) zu klären und zu regeln. Lösungen zu suchen und zu handeln. 




aus dem Buch "R*esilienz" von M*atthew J*ohnstone erschienen im K*unsmann-Verlag

Was gibt es noch Neues? 
Nachdem meine neue Brille zwei Wochen auf meinem Schreibtisch lag, trage ich sie seit letztem Donnerstag. Warum sie da so lange rumoxidierte? Die Geschichte ist zu lang. 
Mit der neuen Brille könnte das Sehen endlich besser werden. Ich verstelle alles Mögliche an meinem Arbeitsplatz, um die bestmögliche Haltung und Sicht zu erlangen. Dazu lade ich meine Augen ein, diese neue Sehhilfe doch bitte anzunehmen. 

Das Schöne ist zudem, dass die Brille etwas kleiner ist und somit die Gläser (aus Glas) leichter sind. Auch das neue Gestell wiegt fast nichts. Lustigerweise habe ich mich so auf das „Sehen“ fokussiert, dass ich glatt vergessen habe danach zu schauen, wie die Brille in meinem Gesicht aussieht. *lach* 
Wenn ich Gestelle beim Optiker ausprobiere, sehe ich mich nur ganz nah im kleinen Spiegel. Gestern Abend schaute ich beim Zähneputzen in den Spiegel und stellte erfreut fest, dass ich eine gute Wahl getroffen habe. Das warme „weinrot“ kann ich im Brillengestell gut tragen.


Gestern habe ich in einer meiner „Sitz-Einheiten“ angefangen einen Krimi zu lesen, welchen ich mir vor Wochen gekauft hatte. Ach ist das fein, wenn eine ein gutes Buch lesen kann. Die Sehstärke für die Nähe ist in der Gleitsicht besser. Zudem scheint das Prisma besser angepasst zu sein, denn tatsächlich kann ich eine Zeile ohne „Augen gehoppel“ lesen. 


Abwarten wie es sich weiter entwickelt. 

Jetzt ab auf die Matte...

Ahoi ! 

Mittwoch, 16. August 2017

16. August 2009 /2017

Ich freue mich auf „meine“ liebsten Monate im Jahr, die schon nahe sind. 

Zwischendurch möchte ich euch am heutigen 8. Jahrestag dieses Blogs einen lieben Gruß senden. 
Und: 


Danke



Oona is coming back soon. 



Ahoi

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel !

*

Donnerstag, 3. August 2017

** Auszeit **






Ich harkel mit dem Ende dieses Blogs. 

Mit mir selbst habe ich heute eine 

Auszeit 

für diesen Blog vereinbart. 


Vielleicht sehe ich im Herbst wieder Licht im Tunnel.

Bleibt geschmeidig, liebe Leicht-Matrosinnen!


 Ahoi 

Dienstag, 1. August 2017

Re*flextion






O
o



  


Montag, 31. Juli 2017

Weisheiten .. und so



Nicht weil die Dinge schwierig sind, 
wagen wir sie nicht, 
sondern weil wir sie nicht wagen, 
sind sie schwierig. 

S*eneca 

Sonntag, 23. Juli 2017

für den August ein neues Blog-Desgin

Also das sind die Zitronen im Hintergrund. Das Sommerliche.  :-) 
Ich liebe so ziemlich alles rund um die Zitrone. Die Form, den Geruch, den Geschmack, die Farbe und das Leuchten ansich. Die Erinnerung an Sommer, Helligkeit und gute Laune. Z.B. komme ich an keinem Geschirrhandtuch mit Zitronenmotiven drauf vorbei. Auch nicht an einer Zitronen-Tarte. 
Seit ich neuerdings - nach über 10 Jahren ohne Eis - ab und an ein frisches Eis in verschiedenen Eisdielen in der Stadt kaufe, weiß ich wieder um meine Liebe zu gutgemachtem Zitroneneis. Dazu ist es eine meiner kost-baren  :-D  Kindheitserinnerung. Eis essen!

Ich sah eine Doku über die Zitronen an der A*malfi-Küste. Was sie dort alles aus dieser schönen Frucht machen, die dort ganz besonders schmecken sein soll, ist schon ein Grund nach Italien zu reisen. Die Landschaft so wunderschön. Träumen kann ich ja.

Gestern sprachen mein Vater und ich über einen unserer die Familien-Urlaube in den 1970 ´iger Jahren an der Mosel. Als das Leben - zumindest für uns Kinder - leicht war und der Sommer eine der schönsten Zeit des Jahres.

Dabei fielen mir gestern die hellen, warmen Sommer meiner  Kindheit ein. Die Tagesfahrten mit der Familie an den Strand von Cuxhaven und Dunen. Die Watt-Wanderungen. 
Vorallem erinnere ich mich an die Wochenenden im Sch*rebergarten meiner Großeltern hier in Bremen. Der Bruder meines Vaters und seine Frau haben vier Kinder, welche allerdings damals schon :-) älter waren als meine Schwester und ich. Aber Eis geht bekanntlich in jedem Alter.

In den Sommern kam am Nachmittag - mit einer tönenden Glocke - ein kleiner Eis-Wagen zu den Schrebergärten. Wir Kinder liefen auf den Hauptweg und hatten die kleine Auswahl von Eis-Glück. 

Das war noch ein großer Schrebergarten - ich schrieb schon darüber - mit hohen Bäumen. Ob der Garten letztlich wirklich so groß war, dass will ich heute nicht mehr durchdenken. Für mich war er groß und ein schöner Ort. An den Bäumen hingen Äpfel, Birnen und Pflaumen. Dazu gab es alle möglichen Sorten von Beeren-Sträuchern und natürlich Kartoffeln, Erdbeeren, Möhren usw. Rosensträucher und viele Blumen. So ist es auf meinen inneren Bildern zu sehen. 
Zwei Häuschen standen zudem in dem Garten. Ein Haus für die Gartendinge und eines zum drin sitzen. In denen roch es eben nach Garten-Häuschen. Sie waren eher funktional als schön eingerichtet. Dort konnten wir bei Regen zusammen gequetscht auf einer großen Eckbank sitzen und Kaffee trinken. Drinnen stand auch ein gußeisener Ofen. Da kamen manchmal die Bratäpfel raus. 
Mit am Schönsten war im August das Lampion-Fest in dem Schrebergarten-Viertel. 
Auf dem folgenden Foto sieht man nicht meine Cousine D. , meine Schwester und mich. Vermutlich ist meine Schwester das Licht in der Mitte...


Die angenehme Wärme flirrte über den Gärten und auf den angrenzende brachliegende Felder auf der anderen Seite des Hauptwegses. Da wurde kaum etwas gemacht, weil diese Felder zu nah an den Gleisen der Züge lagen. Die fuhren auf einer Art Erdwall an den Schrebergärten vorbei.

Wenn es am späten Abend nach Hause zurück ging, mussten wir einen (gefühlt) längeren Weg zu den Parkplätzen laufen. Der Boden des Wegses war festgefahrende Erde. Rechts und linke davon kamen ab einem bestimmten Bereich erneut "nur" Felder mit wilden Pflanzen darauf. Beim Nachlassen der Sonnenbestrahlung fingen die Blüten der wilden Kamille an zu duften. In der Luft hing ein verzückender Duft von Blüten, Licht, Sommer und Glück.

Montag, 17. Juli 2017

Leben ist Veränderung


Dinge kommen 

das Leben ist 

Dinge gehen 


Prioritäten werden neu oder anders gesetzt 

Bedürftigkeiten verlagern sich

Menschen ändern sich



für das eine oder andere 

im Lebensfluss

ist früher oder später 

die Zeit abgelaufen


was vergeht oder verschwindet

das macht Platz 

für Neues


*


AHOI 

und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel